Auch nach acht Saisonspielen bleibt die SG Blau-Weiß Schorbus ohne Heimdreier. Im Spiel gegen die Reserve von Wacker Ströbitz gingen die Schorbuser zwar als Außenseiter in die Partie, doch waren es insbesondere Fehler der Blau-Weißen, welche den Gästen zum Sieg verhalfen. Nach der erneuten Niederlage rutscht Schorbus auf Tabellenplatz 13 ab – punktgleich mit dem Tabellenvierzehnten Eintracht Peitz II und dem Tabellenvorletzten Motor Saspow.

Die Gäste, welche als Tabellendritter anreisten und mit einem Sieg an dem Spitzenduo VfB Krieschow II und Fichte Kunersdorf dran bleiben wollten, begannen die Partie schwungvoll. Früh setzten sie die Schorbuser unter Druck, doch Abschlussmöglichkeiten sollten sich zunächst nicht einstellen. Blau-Weiß hatte Probleme mit dem schnellen Kurzpassspiel der Gäste. Es dauerte jedoch bis zur 14. Minute, ehe die erste Gelegenheit notiert wurde. Ein Schuss aus 20 Metern ging links am Tor der Schorbuser vorbei. Auch Schorbus kam so langsam besser ins Spiel, passte sich an die flinke Spielweise der Ströbitzer an, jedoch hatten beide Teams weiterhin keine zwingenden Torchancen aufzuweisen. Auf Schorbuser Seite konnte in den ersten zwanzig Minuten nur eine Halbchance verzeichnet werden. Aus 17 Metern kam Matthias Geppert zum Abschluss. Der Ball ging links neben das Tor. Wie schon in der Vorwoche in Kausche musste Schorbus binnen zwei Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterlaufen. Sowohl beim 0:1 als auch beim 0:2 gingen eklatante individuelle Fehler der Blau-Weißen voran, welche ein Aufstiegsaspirant wie die Reserve von Wacker Ströbitz mühelos ausnutzte. Im weiteren Verlauf zogen sie die Gäste mit der beruhigenden Führung im Rücken etwas zurück, wodurch sich Schorbus mehr Räume boten. Aber erst in der 30. Minute hatte Schorbus eine verheißungsvolle Möglichkeit zum Anschlusstreffer aufzubieten. Der Ströbitzer-Abwehrspieler legte den Ball quer auf seinen Torwart, welcher mit großer Mühe den Ball im Spiel halten konnte. Dadurch bedingt, geriet der anschließende Pass genau auf Renè Böhme, welcher sofort abschloss. Der Ball wurde abgeblockt. Der Nachschuss von Jonas Jakubenko ging am langen Pfosten vorbei. Bis zur Halbzeit blieb Schorbus am Drücker, doch die Torgelegenheiten – u.a. ein Kopfball von Christian Tischer – waren insgesamt zu harmlos.

So richtig viel änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Schorbus sammelte die ein oder andere unnötige gelbe Karte, während Ströbitz das Ergebnis verwaltete. Den Blau-Weißen gelang es nicht, Torchancen zu kreieren, wodurch der Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Auch Ströbitz agierte nicht wirklich zwingend, aber doch nutzten sie in der 67. Minute einen erneuten Fehler der Schorbuser Defensive um die Vorentscheidung zu erzielen. In der verbleibenden Zeit war es dann kein schönes Fussballspiel mehr. In der 76. Minute wurde Maximilian Hußner schon fast brutal von den Beinen geholt. Der Ströbitzer Spieler konnte sich glücklich schätzen, dass der Unparteiische ihm dafür nur die gelbe Karte zeigte. Zur Sicherheit nahm der Gästetrainer den Akteur gleich im Anschluss vom Feld. Schorbus zeigte sich zum Ende nochmals bemüht, aber mehr als Abschlussmöglichkeiten von Dennis Pastor, Falk Frömming und Matthias Geppert kamen nicht heraus. Eine sehr gute Chance bot sich dann noch Christian Tischer wenige Minuten vor Abpfiff. Aber der Schlussmann wehrte den Schuss aus zehn Metern stark ab. Bezeichnend – es war die erste und einzige Situation, in welcher der Gästekeeper ernsthaft eingreifen musste. Trauriger Schlusspunkt der Partie war der Platzverweis für Dennis Pastor wegen einer Beleidigung seines Gegenspielers. Vorangegangen war nach einem Zweikampf ein ebenso unsportliches Verhalten des Ströbitzers gegenüber dem eingewechselten Dennis Pastor. Vielleicht hätte es angesichts des klaren Ergebnisses und der wenigen verbleibenden Spielminuten auch gereicht, beiden Spielern eine gelbe Karte zu zeigen.

So müssen die Schorbuser eine erneute unnötige Niederlage verkraften, welche sie sich angesichts der individuellen Fehler selbst zuzuschreiben haben.

 

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz (ab der 46. Min. Sven Rajewski), Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner – Matthias Geppert (SF), Danilo Koall, Jonas Jakubenko (ab der 60. Min. Dennis Pastor) – Christian Tischer, Nico Bartelt

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 30

Am 7. Spieltag trat die SG Blau-Weiß Schorbus beim Ortsnachbarn SG Kausche an. Dabei trafen in diesem Derby zwei Tabellennachbarn aufeinander. Beide Teams hatten vor der Partie fünf Punkte auf dem Konto und nur das bessere Torverhältnis platzierte Schorbus im Vorfeld des Spiels auf Platz 10 und damit eine Position vor den Kauschern. Angesichts der bisher mageren Punktausbeute standen beide Mannschaften in der Pflicht dieses Spiel für sich zu entscheiden.

Es ging gleich munter los. Zunächst prüfte Christian Tischer erstmals den Kauscher Schlussmann. Der Schuss auf das lange Eck wurde durch den Keeper abgewehrt. Im Anschluss hatte der Gastgeber seine erste Chance, als er in der vierten Minute nur den Pfosten traf. Im weiteren Verlauf blieben die großen Torchancen aus. Der Gastgeber agierte mit zahlreichen langen Bällen und damit recht einfallslos. Doch auch Schorbus konnte sich zunächst keine zwingenden Möglichkeiten erarbeiten. Auch nach zwanzig Minuten zeigte sich das gleiche Bild – viele lange Bälle, viele Zweikämpfe, keine Torchancen. Ab der 25. Minute erarbeitete sich Schorbus ein klares Übergewicht. Ein Versuch von Renè Böhme wurde im letzten Moment zur Ecke abgeblockt. Eine Minute später fiel das fällige 1:0 zu Gunsten der Blau-Weißen. Ein wenig scharf, aber platziert geschossener Ball von Christian Tischer fand durch den Innenpfosten den Weg ins Tor. Gleich darauf hatte Schorbus die Gelegenheit zur Ergebniserhöhung. Matthias Geppert tanzte sich ungehindert durch die Kauscher Defensivreihen. Sein Abschluss war zu unplatziert, so dass der Schlussmann den Ball abwehrte. Christian Tischer setzte nach und schob zum vermeintlichen 2:0 ein, aber der Linienrichter zeigte eine Abseitsposition an. Die Unparteiischen sollten im weiteren Verlauf noch oft im Mittelpunkt stehen. Durch zwei mehr als fragwürdige Entscheidungen des ersten Assistenten sollte es Kausche gelingen, das Ergebnis noch vor der Pause zu drehen. In der 36. Minute wurde eine Abseitsstellung des Kauscher Spielers nicht geahndet. Stattdessen lief die Partie weiter und Kausche bedankte sich mit dem Ausgleich als sie frei vor Michael Jenzweski zum Abschluss kamen. In der 43. Minute lief der Kauscher Spieler mit dem Ball ins Toraus. Statt so wie für so ziemlich jeden erkenntlich den Abstoß anzuzeigen, wurde auf Eckball entschieden. Die Proteste der Schorbuser waren noch im vollen Gange, als Kausche den Eckstoß bereits ausführte. Per Direktabnahme verwandelten sie zum 2:1-Halbzeitstand.

Schorbus kam mit neuen Kräften und hochmotiviert aus der Kabine. Über Christian Tischer und den eingewechselten Nico Bartelt hatte Schorbus zwei Möglichkeiten zur Ergebnisegalisierung aufzuweisen. In der 62. Minute fiel dann der Ausgleich, als Renè Böhme Christian Tischer bediente und dieser seinen zweiten Treffer an diesem Tag erzielte. Nur drei Minuten später sollten die Blau-Weißen durch Andreas Böhm das 3:2 herstellen, doch auch diesmal stand der erste Assistent im Mittelpunkt, als er den Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannte. Im Gegenzug konterten die Gastgeber die Schorbuser aus. Mit drei Mann steuerten sie auf den Schorbuser Keeper zu – im entscheidenden Moment verhinderte der zurückeilende Falk Frömming die erneute Führung für den Gastgeber. Zirka eine Viertelstunde vor Spielschluss machten erneut die Unparteiischen auf sich Aufmerksam. Nach einem Foul an Renè Böhme sah der Kauscher Spieler die gelbe Karte. Schiedsrichter Rublack zeigte einen Freistoß an, während erster Assistent Kampf auf Elfmeter für Schorbus plädierte. Nach einiger unnötiger Diskussion entschied der Schiedsrichter zurecht auf Freistoß, da das Foulspiel deutlich außerhalb des Strafraums stattfand – ggf. versuchte der Linienrichter damit seine Fehler aus dem ersten Durchgang gut zu machen, anders ist diese Situation ansonsten nicht zu erklären. Der Freistoß von Matthias Geppert ging über das Tor des Gastgebers. Binnen drei Minuten sorgte Kausche dann für die Spielentscheidung. Zunächst stellten sie nach einer Freistoßflanke und einem anschließenden Kopfball das 3:2 her. Kurz darauf spielten sie einen Konter mit drei Mann diesmal mustergültig aus. Von diesem Doppelschlag erholte sich Schorbus nun nicht mehr.

Sicherlich passieren in einem Spiel auch auf Seiten des Schiedsrichterkollektivs immer Fehler – leider waren die Fehler in dieser Partie zum Leid der Schorbuser entscheidend. Nichts desto trotz muss Schorbus endlich anfangen, an der Behebung der eigenen Fehler (Defensivarbeit, Einstellung, Effektivität im Torabschluss) zu arbeiten.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner (ab der 77. Min. Dennis Pastor), Matthias Geppert (SF) – Renè Böhme, Christian Tischer, Danilo Koall (ab der 46. Min. Nico Bartelt) – Andreas Böhm, Sven Rajewski (ab der 80. Min. Jonas Jakubenko)

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 124

Unser nächstes Skatturnier findet am Freitag, d. 03.11.17., Beginn 18:45 Uhr, statt.

Die Stargebühr beträgt wie immer 5,- €.

 

Wer sich zuvor noch stärken möchte, kann ab 18:00 Uhr eine Schlachteplatte verspeisen.

Anmeldung dazu bis zum 20.10.17 bei Hr. Handro unter 0178 - 3772045.

In dieser Woche traf die SG Blau-Weiß Schorbus auf den Kreisoberligaaufsteiger Eintracht Peitz II. Die Peitzer hatten vor der Partie, so wie Schorbus auch, vier Punkte auf dem Konto. Diese Punkte holten sie durch einen Sieg gegen die SG Kausche sowie durch ein Unentschieden gegen die SG Sielow. Alle diese Punkte holten sie auf heimischen Rasen. Die Blau-Weißen haben noch keinen Punkt zu Hause geholt und das sollte sich gegen Peitz nun ändern.

Allerdings begann die Partie denkbar schlecht für Schorbus, denn mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung. Nach einem Vorstoß über rechts legten sie den Ball quer in den Schorbuser Strafraum. Peitz verpasste zunächst, aber auf dem langen Pfosten stand noch ein Spieler frei, welcher den Ball erneut querlegte und sein Mitspieler musste den Ball nur noch einschieben. Im Anschluss dominierten die Blau-Weißen das Spiel, ohne aber wirklich zwingend zu werden. So gab es zunächst lediglich eine Freistoßchance von Matthias Geppert – der Ball wurde vom Keeper abgewehrt – sowie eine Abschlussmöglichkeit von Andreas Böhm nach einer Ecke von Nico Bartelt. Doch auch bei dieser Chance blieb der Peitzer Schlussmann der Sieger. Von Peitz kam nach dem Führungstreffer wenig bis gar nichts und so stellte Schorbus in der 25. Minute den verdienten Ausgleich her. Nach einer Flanke von Christian Tischer brauchte Andreas Böhm nur noch den Fuß ranhalten und es stand 1:1. Zwei weitere Möglichkeiten verbuchte Schorbus in der 38. Minute bzw. 45. Minute. Zunächst verpasste Danilo Koall am langen Pfosten knapp. Im Anschluss rettete der Keeper bei einem Abschlussversuch von Christian Tischer per Fußabwehr. Riesenglück hatte Schorbus in der 42. Minute aufzuweisen, als die Hintermannschaft sich uneins war, aber Peitz nicht abgezockt genug war, um das Geschenk anzunehmen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. Schorbus war gezwungen das Spiel zu bestimmen, aber gegen das Abwehrbollwerk der Gäste kamen die Blau-Weißen nicht an. Schorbus agierte nur mit langen Bällen, welche planlos nach vorn gespielt wurden, aber postwendend zurückkamen. Wie man es besser macht, zeigten die Gäste in der 57. Minute, als sie einen Angriff mustergültig ausspielten und zum 2:1 verwandelten. Davon sichtlich geschockt, fiel Schorbus im Anschluss noch weniger ein. Nach einer Flanke von Christian Tischer köpfte Danilo Koall freistehend über das Peitzer Tor. Bis zehn Minuten vor Schluss sah es nicht danach aus, dass Schorbus überhaupt noch der Ausgleich gelingt. Erst in der 83. Minute wurde endlich ein verheißungsvoller Angriff notiert. Nach Doppelpass von Niklas Rädel und Christian Tischer kam Letzterer zum Abschluss, aber der Peitzer Defensivmann störte im entscheidenden Moment, so dass der Ball zur Ecke geklärt wurde. In den folgenden Minuten vergab Schorbus zwei fast schon 1.000%ige Möglichkeiten zum Ausgleich. Der eingewechselte Jonas Jakubenko schoss vor dem freien Tor genau den Keeper im langen Eck an, anstatt den Ball ins kurze Eck einzuschieben. Kurz darauf schoss Niklas Rädel aus zwei Metern übers Tor. Als der Unparteiische drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, fanden sich schon fast alle mit der nächsten Heimniederlage ab. Doch dann wurde Christian Tischer im Strafraum zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte zum Entsetzen der Gäste auf den Punkt. Matthias Geppert verwandelte ganz sicher zum 2:2 und rettete damit seinem Team einen Punkt.

Am Ende muss Schorbus mit dem Punktgewinn zufrieden sein, doch sollte er dem Team stark zu denken geben. Einerseits dürfen mit den eigenen Chancen nicht so fahrlässig umgegangen werden. Andererseits ist es kaum zu glauben, dass man bei so einem Einbahnstraßenfussball zwei Gegentore kassieren kann. Die spielfreie Woche sollte nun von allen intensiv genutzt werden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 78. Min. Jonas Jakubenko), Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt, Danilo Koall, Christian Tischer – Sven Rajewski, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Willi Schubert

Zuschauer: 40

Die SG Blau-Weiß Schorbus traf am fünften Spieltag der Saison auf die Mannschaft vom SV Lausitz Forst. Beide Mannschaften stemmten sich in der Vorsaison vehement, aber erfolgreich gegen den Abstieg. Der Saisonstart gestaltete sich jedoch nun unterschiedlich. Die Forster begannen die Saison mit drei Minuspunkten. Allerdings konnten sie das Defizit ausgleichen, in dem sie aus den ersten vier Spielen zehn Zähler holten und sich damit auf Platz fünf einnisteten. Ganz anders sah die Situation bei den Blau-Weißen aus. Trotz ordentlicher Leistungen sprang nur ein magerer Zähler heraus, wodurch Schorbus als Tabellenletzter in diese wichtige Partie ging.

Ziemlich schlechte Erinnerungen dürfte Schorbus an das Spiel in Forst zum Auftakt der letzten Rückrunde haben. Trotz Überlegenheit und einem deutlichen Chancenplus mussten sich die Blau-Weißen mit 0:1 geschlagen geben. Dies sollte unter keinen Umständen noch einmal passieren. Und Schorbus zeigte, dass sie aus diesem Spiel etwas gelernt haben, denn mit der ersten Chance der Partie in der fünften Spielminute gingen die Blau-Weißen in Führung. Einen Doppelpass mit Sven Rajewski verwertete Christian Tischer mit einem Schuss ins lange Eck. Auch die nächste gute Gelegenheit gehörte den Gästen. Nach einem langen Abschlag von Michael Jenzewski schoss Christian Tischer über das Forster Tor. Erst nach zehn Minuten nahmen die Lausitzer auch aktiv am Spiel teil. Ihre erste Möglichkeit wurde in der elften Minute verbucht. Ein Freistoß wurde durch die Schorbuser Mauer abgeblockt – den Nachschuss auf den kurzen Pfosten klärte Falk Frömming zur Ecke. Die beiden Mannschaften wiesen an diesem Tag zwei Parallelen auf. Zum einen unterliefen den Teams böse Fehler im Aufbauspiel bzw. in der Defensivarbeit und zum anderen geizten sie im Verwerten der Torchancen. Bezeichnend dafür zeigte sich die 17. Spielminute. Per Kopf legte der Forster Spieler Renè Böhme den Ball vor, welcher aber frei vor dem Lausitzer Torwart zu überhastet abschloss. Im Gegenzug bot sich das gleiche Bild, als Schorbus dem Forster vorlegte, aber dieser zunächst den Pfosten traf und anschließend den Ball am leeren Tor vorbeischob. In den weiteren Minuten igelte sich Schorbus ein, während der Gastgeber den Ausgleich suchte. Doch sie ließen großartige Chancen liegen. In der 37. Minute schlug dann Schorbus eiskalt zu. Robert Ohnholz passte auf Maximilian Hußner, welcher den Ball über den Torwart hinweg zum 2:0 ins Tor hob. Mit der glücklichen 2:0-Führung ging es für Schorbus in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Forst das Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die große Chance zur Vorentscheidung vergab auf Schorbuser Seite Renè Böhme, als er über das Tor schoss. In der 62. Minute hatten die Blau-Weißen erneut die Gelegenheit das 3:0 zu erzielen. Nach einem kapitalen Fehlpass der Forster kam der eingewechselte Jonas Jakubenko in Ballbesitz, welcher jedoch das Kunststück fertigbrachte, das Spielgerät neben das verwaiste Tor zu schießen. Die Gastgeber agierten recht einfallslos, aber kamen dann nach einem Freistoßgeschenk in der 64. Minute zum Anschlusstreffer. Den ersten Schuss konnte Michael Jenzewski stark abwehren, aber beim Nachschuss war er machtlos. Nun hieß es wieder zittern für Schorbus, aber die Blau-Weißen reagierten richtig und suchten den Weg zum Tor. Allerdings vergaben die Gäste die sich bietenden Chancen, wodurch es bis zum Abpfiff spannend blieb. In den letzten Minuten hatten die Schorbuser noch die ein oder andere brenzlige Szene zu überstehen, aber mit vereinten Kräften rettete die Mannschaft den knappen Vorsprung über die Zeit.

Am Ende gewann Schorbus dieses Spiel nicht unverdient, denn zum einen hatten die Blau-Weißen in der Summe die doch etwas besseren Chancen aufzuweisen und zum anderen den größeren Siegeswillen. Mit dem ersten Saisonsieg hat Schorbus nun vier Zähler auf dem Konto, sich auf den elften Platz vorgeschoben und die rote Laterne an Motor Saspow abgegeben.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz (ab der 59. Min. Jonas Jakubenko), Maximilian Hußner (ab der 46. Min. Danilo Koall), Matthias Geppert (SF) – Lorenzo Barrios, Renè Böhme, Nico Bartelt (ab der 46. Min. Andreas Böhm) – Christian Tischer, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 85

Zum zweiten Punktheimspiel der Saison empfing die SG Blau-Weiß Schorbus die Mannschaft von Fichte Kunersdorf. Die Kunersdorfer gehörten in der Vorsaison zu den Aufstiegskandidaten und lieferten sich einen spannenden Fight mit dem Spremberger SV im Kampf um den ersten Tabellenplatz. Dieses beendete ausgerechnet die SG Blau-Weiß Schorbus, als sie am vorletzten Spieltag völlig überraschend die drei Punkte aus Kunersdorf entführten und damit die Aufstiegsträume der Kunersdorfer zu Nichte machte. Die Fichte hat damit noch eine Rechnung mit den Blau-Weißen offen. Aus den bisher absolvierten drei Spielen holte Kunersdorf sechs Punkte, wodurch sie auch diesmal wieder zu den Aufstiegskandidaten gezählt werden dürfen.

Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, wodurch sich ein sehr kurzweiliges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten einstellte. Bereits in der zweiten Spielminute wiesen die Gäste die erste Möglichkeit auf, doch der Ball ging beim Schuss über das Schorbuser Tor. Nur eine Minute später bot sich Fichte die nächste verheißungsvolle Situation, als Schorbus nach einem Querpass in hoher Not zur Ecke klären musste. Im Gegenzug bot sich Schorbus die große Gelegenheit zur Führung, als der Ball über Christian Tischer und Sven Rajewski zu Lorenzo Barrios kam. Er versuchte sein Glück mit einem Heber über den weit vorn stehenden Kunersdorfer Schlussmann, aber der Ball landete auf dem Tornetz. Zwei weitere gute Torchancen hatte Schorbus in der 11. Minute bzw. in der 17. Minute aufzubieten. Der Abschluss von Lorenzo Barrios war zu harmlos. Kurz darauf hatten Sven Rajewski, Matthias Geppert sowie Andreas Böhm gleich dreifach die Möglichkeit zum Einschuss, aber zunächst wurden die Versuche abgeblockt und anschließend landete der Ball nur am Außennetz. Im weiteren Verlauf verflachte das Spiel etwas und Tormöglichkeiten sollten sich erst einmal nicht einstellen – stattdessen wurde die Partie etwas ruppiger und unruhiger. Als sich alle bereits gedanklich auf die Halbzeit einstellten, klingelte es doch noch. Ein Freistoß von Kunersdorf wurde abgefälscht. Der Ball landete genau vor den Füßen des Kunersdorfers und der Spieler konnte problemlos und unbedrängt verwandeln.

Quasi mit Wiederanpfiff hatten die Gäste den Ausbau der Führung auf dem Fuß. Mit einer Kopfballverlängerung spielten sie ihren Angreifer frei, der Abschluss ging über das Tor von Michael Jenzewski. So wirkliche Torchancen sollten auf Schorbuser Seite nicht produziert werden, wodurch der Ausgleich in weite Ferne rücken sollte. Einzig eine Abschlussmöglichkeit von Maximilian Hußner in der 61. Minute konnte notiert werden, aber so wirklich gefährlich war das auch nicht. Auch Kunersdorf investierte nur wenig in das Offensivspiel, schließlich konnten sie sich noch gut an die letzte Begegnung mit Schorbus erinnern, als es den Blau-Weißen gelang binnen weniger Minute einen Rückstand in eine eigene Führung zu drehen. Ab der 65. Minute suchte Kunersdorf die Entscheidung, aber zunächst wehrte Michael Jenzweski einen Kopfball aus Nahdistanz fast schon sensationell ab und im Anschluss verhinderte der Pfosten die Vorentscheidung. In der 76. Minute vereitelte erneut das Aluminium einen höheren Schorbuser Rückstand. Zwei Chancen hatte Schorbus, um doch noch zum Ausgleich zu kommen. In der 85. Minute köpfte Andreas Böhm knapp neben das Kunersdorfer Tor. Eine Minute später setzte Robert Ohnholz einen Kopfball nach einer Freistoßflanke von Matthias Geppert an den Querbalken.

Damit blieb es bei einer knappen und völlig unnötigen Niederlage für die Blau-Weißen. Nach vier Spieltagen konnte Schorbus nur einen mageren Zähler einsammeln, wodurch sich die Mannschaft nun am Tabellenende wiederfindet. Nach den Leistungen der letzten Spiele hat sich Schorbus diesen Platz nicht verdient, aber das Pech scheint wiederum an den Füßen der Blau-Weißen zu kleben.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Renè Böhme, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner (ab der 77. Min. Jonas Jakubenko), Matthias Geppert (SF) – Danilo Koall (ab der 60. Min. Nico Bartelt), Lorenzo Barrios, Sven Rajewski – Christian Tischer, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Justin Zech

Zuschauer: 40

Am dritten Spieltag der laufenden Kreisoberligasaison trat die SG Blau-Weiß Schorbus die lange Reise zur zweiten Mannschaft des BSV Guben/Nord an. Zumindest einen Punkt konnten die Schorbuser mit nach Hause nehmen und damit den ersten Zähler der Saison einsammeln.

Die Gubener Gastgeber legten eine ziemlich harte Gangart an den Tag. Immer wieder suchten sie den Zweikampf, wodurch die Partie durch häufige Spielunterbrechungen geprägt war. Von einem ansehnlichen Spiel zweier Kreisoberligateams konnte nicht gesprochen werden. Die ersten Spielminuten gehörten den Blau-Weißen – Gästen, aber der entscheidende Pass in die Spitze fehlte, so dass sich keine Torchancen einstellen sollten. Die aufregendste Szene in einer ansonsten extrem wenig spektakulären Anfangsphase war in der zehnten Minute zu notieren. Völlig übermotiviert und unnötig suchte der Gubener Spieler den Luftzweikampf mit dem Schorbuser Libero Falk Frömming. In der Konsequenz lagen beide Spieler blutend am Boden. Für Falk Frömming ging die Partie nach diesem mehr als unfairen Einsteigen nicht weiter, stattdessen führte ihn der nächste Weg direkt in die Gubener Notaufnahme. Der Gubener blieb auf dem Platz, wobei an dieser Stelle das Verantwortungsbewusstsein der Gubener Verantwortlichen, des Spielers selbst, aber auch des Unparteiischen hinterfragt werden sollte. Nach einer mehrminütigen Unterbrechung ging die Partie schließlich weiter. Kurz darauf bot sich den Gastgebern die bis dahin beste Gelegenheit im Spiel. Einen gut getretenen Freistoß konnte der Schlussmann der Blau-Weißen – Michael Jenzweski – gut abwehren. In der 31. Minute fiel die Führung für die Gubener. Dabei profitieren sie von einer Uneinigkeit zwischen der Schorbuser Abwehr und dem Keeper an deren Ende ein Eigentor zu Buche stand. Die Führung sollte jedoch nur fünf Minuten halten. Nach einem Freistoß von Matthias Geppert schob Sven Rajewski ins lange Eck ein.

Die erste Torchance nach dem Seitenwechsel gehörte ebenfalls Schorbus. Lorenzo Barrios setzte sich auf der Außenbahn gut durch und legte den Ball auf Nico Bartelt zurück. Dieser schoss jedoch neben das Gubener Tor. In der 55. Minute verbuchte Schorbus die nächste Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Nico Bartelt kam Robert Ohnholz zum Abschluss, doch auch hier landete der Ball neben dem Ziel. An dieser Stelle mussten sich die Blau-Weißen schon wieder ärgern, dass sie nicht eine der Gelegenheiten zur Führung nutzten. Kurz darauf nahm der Gastgeber ein Strafstoßgeschenk des Schiedsrichters an. Den Elfmeter verwandelten sie sicher zur eigenen Führung. Doch auch dieser Vorsprung sollte wiederum nach fünf Minuten egalisiert werden. Nach einem Foul an Renè Böhme zeigte der Schiedsrichter ebenfalls auf den Punkt. Matthias Geppert nutzte die große Möglichkeit und stellte das 2:2 her. Die Schlussphase zeigte sich sehr spannend mit Chancen auf beiden Seiten. Auf Schorbuser Seite vergaben die besten Gelegenheiten Christian Tischer in der 65. Minute (zur Ecke abgefälscht) und Andreas Böhm in der 67. Minute als er aus wenigen Metern über das Tor schoss. Auf der anderen Seite musste Michael Jenzewski noch einmal sein ganzes Können aufweisen, als er einen abgefälschten Schuss noch zur Ecke klärte.

Am Ende sollte ein Treffer nicht mehr fallen. Angesichts der doch recht ausgeglichenen Chancenverteilung geht diese Punkteteilung insgesamt in Ordnung.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming (ab der 12. Min. Robert Ohnholz), Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 60. Min. Andreas Böhm), Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios (ab der 78. Min. Jonas Jakubenko), Danilo Koall – Sven Rajewski, Christian Tischer

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 20

Endstation hieß es für die SG Blau-Weiß Schorbus in der 2. Runde des Niederlausitzer Kreispokals. Dabei hatten die Blau-Weißen einen ganz schweren Brocken vor sich, denn mit dem SV Döbern kam ein Vertreter der Landesklasse nach Schorbus gereist. Nach den zwei Schorbuser Niederlagen zum Punktspielauftakt schienen die Rollen klar verteilt, aber am Ende war ein Klassenunterschied nicht wirklich zu erkennen. Schorbus hielt mit viel Leidenschaft und kämpferischen Einsatz gegen und machte damit dem vermeintlichen Favoriten das Leben ganz schwer.

Schorbus bot einen 3-Mann-Sturm und damit eine klare offensive Linie auf. Von Beginn an versteckten sich die Blau-Weißen nicht. Im Gegenteil: Zu Beginn hatten die Schorbuser Gastgeber sogar die verheißungsvolleren Aktionen aufzuweisen, auch wenn die großen Chancen ausblieben. Schorbus ging zu Beginn ein sehr hohes Tempo. Es sei vorweggenommen, dass sich das am Ende dann doch noch rächen sollte. Die Döberner Gäste schienen von der forschen Spielweise der Schorbuser überrascht. So wirklich viel gelingen, wollte ihnen nämlich nicht. In der 15. Minute hatten sie dann aber doch eine gefährliche Aktion aufzuweisen, als Dennis Pastor in höchster Not zur Ecke klären musste. Auch im weiteren Spielverlauf waren Torchancen eher Mangelware, da auf beiden Seiten die entscheidenden Pässe nicht ankamen. Die ersten Zuschauer stellten sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Verlängerung und damit auf einen langen Nachmittag ein. In der 40. Minute gelang dann Schorbus die Führung. Ein Rückpass der Döberner schien reine Formsache zu sein, aber keiner der Akteure des Landesklassenvertreters kannte die Schnelligkeit von Lorenzo Barrios. Er spritzte dazwischen und schnappte sich den Ball. Der Torwart konnte den Ball bei seinem Schuss nur abwehren, bei der Nachschussmöglichkeit stand Matthias Geppert goldrichtig und verwandelte überlegt zur Führung. Eine brenzlige Situation gab es für Schorbus in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch zu überstehen. Nach einer Ecke köpfte Döbern am langen Pfosten vorbei. Mit der überraschenden, aber insgesamt nicht unverdienten Führung ging es für die Blau-Weißen in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff zeigte sich das Schorbuser Spiel sehr zuversichtlich, aber insgesamt zogen die Blau-Weißen zu wenig Nutzen aus den sich ihn bietenden Möglichkeiten. Nach gut zehn Minuten investierte Döbern mehr in das Spiel und die Folge davon waren einige brenzlige Situationen, welche Schorbus überstehen musste. Es war so ziemlich alles dabei – von Schüssen, die im letzten Moment noch abgeblockt werden konnten bis hin zu einem Schuss an die Unterkante der Latte. Schorbus hatte zu diesem Zeitpunkt Riesenglück, dass die „Null“ weiterhin Bestand hatte. Die Partie wurde zunehmend unruhiger und Döbern mit fortschreitender Spieldauer immer nervöser. Dies belegten die drei gelben Karten, die Döbern in nur vier Minuten sammelte. Am Ende musste eine Standardsituation zur Ergebnisegalisierung helfen. In der 66. Minute stoppte Lorenzo Barrios den Döberner Angreifer und der Unparteiische entschied folgerichtig auf Strafstoß. Diesen verwandelte Döbern ganz sicher zum 1:1. Schorbus wirkte nun müde. Dennoch fightete die Mannschaft bis zur letzten Minute und so bot sich eine spannende Schlussphase mit Offensivansätzen auf beiden Seiten. Einziges Manko auf Schorbuser Seite war, dass die Möglichkeiten (u.a. Jonas Jakubenko, Danilo Koall, Matthias Geppert) nicht verwertet wurden. Und so jubelten am Ende dann doch noch die Gäste aus Döbern, als sie in der Nachspielzeit doch noch den Siegtreffer markierten.

Damit schied Schorbus ganz bitter aus dem Niederlausitzer Kreispokals aus. Der Favorit aus der Landesklasse gewann dieses Spiel, weil sie zum einen am Ende über mehr Kräfte verfügten und zum anderen dann eben doch eine Chance mehr verwerten konnte. Schorbus hat die bis dato beste Leistung aus den ersten vier Pflichtspielen gezeigt und sollte stolz auf sich sein. Auch wenn das sicherlich am Ende niemanden tröstet.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Dennis Pastor (ab der 85. Min. Jonas Jakubenko) – Lorenzo Barrios, Maximilian Hußner (ab der 90. Min. Christian Tischer), Danilo Koall – Nico Bartelt (ab der 75. Min. Andreas Böhm), Matthias Geppert (SF), Sven Rajewski

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 50

Zum ersten Heimspiel der laufenden Kreisoberligasaison empfing die SG Blau-Weiße Schorbus den Kahrener SV. Gegen die schwach gestarteten Kahrener (0:4 gegen die SG Sielow) und auf Grund der Niederlage in der Vorwoche war ein Sieg für die Blau-Weißen absolute Pflicht.

Leider jedoch knüpfte Schorbus insbesondere in der ersten Halbzeit an die magere Leistung in Guhrow an. Dadurch bedingt, kassierten die Blau-Weißen die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel, wodurch der Fehlstart nun perfekt ist.

Zu Beginn fand Schorbus überhaupt nicht in die Partie hinein. Kahren eigentlich als spielstarke Mannschaft bekannt, legte eine ungewohnte Aggressivität und ein intensives Zweikampfspiel an den Tag, womit Schorbus ordentliche Probleme hatte. In der achten Spielminute gab es aber dann doch die erste Aktion der Schorbuser, aber mit dem Schuss von Andreas Böhm hatte der Schlussmann der Kahrener keine Probleme. Im direkten Gegenzug vergab Kahren die 100%-ige Möglichkeit zur Führung. In der 14. Minute war in dem ansonsten wenig ansehnlichen Spiel die erste wirklich aufregende Szene zu verzeichnen. Zunächst forderten die Gäste einen Freistoß, welchen sie richtigerweise nicht zugesprochen bekamen. Im Anschluss sprang dem Kahrener Spieler der Ball an die Hand. Diese Szene war schon klarer, wurde jedoch auch nicht gepfiffen. Dann bot sich Kahren der Abschluss, welchen sie neben das Tor setzten. Im weiteren Verlauf lag das Tor für Kahren in der Luft, aber noch stand die „0“ bei Schorbus. Spielerisch gelang den Blau-Weißen wenig bis gar nichts, aber auch aus Standardsituationen konnte Schorbus keinen Profit schlagen. In der 34. Minute gelang den Gastgebern die völlig überraschende Führung, wodurch der Spielverlauf auf den Kopf gestellt wurde. Nach einer Flanke von Danilo Koall stand Sven Rajewski völlig frei, welcher zum 1:0 verwandelte. Die Freude über den Treffer sollte jedoch nicht lange halten, denn durch ein Eigentor kam Kahren nur fünf Minuten später zum Ausgleich. Und es sollte noch schlimmer für Schorbus kommen, denn noch vor der Pause stellte der Gast die Führung her, wodurch das Ergebnis aber nun immerhin dem Spielverlauf entsprach.

Nach dem Seitenwechsel stellte Schorbus um und nun immerhin etwas mehr Ausgeglichenheit her. In der 50. Minute war der Ausgleich eigentlich fällig, doch Christian Tischer, Falk Frömming und Danilo Koall konnten mit ihren Abschlüssen keine Durchschlagskraft aufweisen. Wenige Minuten später bot sich dem Gast die große Chance um die Vorentscheidung zu erzielen. Dabei entschied der Unparteiische nach einem vermeintlichen Foul von Christian Tischer auf Strafstoß. Einen Elfmeter, welchen man nicht geben darf. Da jedoch bereits zuvor eine elfmeterreife Aktion nicht geahndet wurde, durfte sich Schorbus darüber aber auch nicht wirklich beschweren. Michael Jenzewski konnte den Versuch abwehren. Diese Aktion gab Schorbus noch einmal Auftrieb, denn in der 60. Minute stellten die Gastgeber den Ausgleich her. Maximilian Hußner passte aus rechter Position zu Sven Rajewski, welcher sich die Chance zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag nicht nehmen ließ. Die Kahrener zeigten sich mit heftigen Protesten, welche auch nicht unbegründet waren, denn der Schiedsrichter hat ein voran gegangenes Foulspiel der Schorbuser zuvor nicht geahndet. Das Schiedsrichtergespann brachte mit seinen sich häufenden strittigen Entscheidungen immer mehr Unruhe in das Spiel. Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wurde, zeigte die Tatsache, dass Schorbus zu diesem Zeitpunkt bereits vier gelbe Karten aufwies, während Kahren für die gleiche Spielweise bisher keine einzige Verwarnung ausgesprochen bekam. Höchst strittig war auch der Kahrener Treffer zum 3:2, welcher in der 71. Minute fiel. Ein Einsteigen gegen Niklas Rädel und kurz darauf gegen Falk Frömming wurde wieder nicht durch den Schiedsrichter geahndet und der Gast bedankte sich mit dem dritten Treffer. Kurz darauf gelang ihnen fast die Vorentscheidung, aber Michael Jenzewski rettete per Fußabwehr. In der 79. Minute stand erneut der Unparteiische im Mittelpunkt, als er dem nur eine Minute zuvor eingewechselten Dennis Pastor für eine Notbremse nur die gelbe Karte zeigte. In dieser Situation hatte Schorbus großes Glück, dass mit elf Mann zu Ende gespielt werden durfte. Der Höhepunkt der unglücklichen Leistung des Schiedsrichters war dann der sekundengenaue Abpfiff des Spiels, obwohl durch vier Einwechslungen, zwei Toren, einem Elfmeter und zahlreichen verletzungsbedingten Unterbrechungen sicherlich genügend Gründe für eine mehrminutige Nachspielzeit vorlagen.

Nichts desto trotz hat sich natürlich Schorbus die Niederlage selbst zuzuschreiben, denn zum einen griff die Mannschaft auf die wenig erfolgreiche Leistung aus der Vorwoche zurück und zum anderen verfiel das Team insbesondere in den letzten Minuten erneut in eine Nervosität und Hektik, mit welcher einfach kein Spiel gewonnen werden kann.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Niklas Rädel (ab der 78. Minute Dennis Pastor), Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Sven Rajewski, Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 72. Minute Jonas Jakubenko) - Christian Tischer, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Daniel Weigelt

Zuschauer: 55

Zum Auftakt der Kreisoberligasaison 2017/2018 traf die SG Blau-Weiß Schorbus auf einen recht unbequemen und schwer einschätzbaren Gegner. Zu Gast waren die Blau-Weißen beim Landesklassenabsteiger SV Guhrow. Nach dem Sieg in der Vorwoche in der ersten Pokalrunde des Niederlausitzer Kreispokals konnten die Schorbuser erst einmal Selbstvertrauen für die anstehenden Punktspielaufgaben sammeln – in der Hoffnung, dass es in dieser Saison nicht erneut zu einer Zeit des Hoffens und Bangens kommt.

Die SV Guhrow präsentierte sich nach einer einjährigen Kreisoberligabstinenz bzw. einem einjährigen Ausflug in die Landesklasse mit einer sehr körperbetonten Spielweise und vielen langen Bällen, womit die Blau-Weißen sehr viele Probleme hatten. Dennoch gehörten den Schorbusern die Anfangsminuten mit zaghaften Angriffsbemühungen, aber schwachen Abschlüssen. Die beste Chance in der Anfangsphase hatten die Gastgeber aufzuweisen, doch der Schuss von der Strafraumgrenze wurde abgeblockt. Zwei Minuten später reihten sich die Fehler der Schorbuser aneinander und Guhrow bedankte sich mit der Führung. Der zuversichtliche Beginn der Schorbuser war damit zu Nichte gemacht. Die nächste Chance nutzten die Gastgeber zu ihrem zweiten Treffer. Erneut gingen diesem Treffer ein langer Pass und eine Fehlerkette der Schorbuser voraus. Im Anschluss besannen sich die Blau-Weißen endlich auf das spielerische Element. In der 21. Minute passte Matthias Geppert mustergültig auf Nico Bartelt, welcher allein vor dem Keeper aber nur den Schlussmann anschoss. Wenige Minuten später gelang Schorbus der Anschlusstreffer, als Kapitän Matthias Geppert mit einem Schuss aus zwanzig Metern aus zentraler Position ins Dreierangel traf. Auch bis zur Halbzeit hatte nur Schorbus Chancen aufzuweisen. Mit hohem kämpferischen Einsatz verteidigte Christian Tischer den Ball, passte zu Andreas Böhm, welcher aber über das Guhrower Tor schoss. Bereits zwei Minuten zuvor hatte der Routinier die große Chance zum Ausgleich, doch brachte er das Kunststück fertig den Ball vor dem leeren Tor über den Kasten zu schießen. Großes Pech hatten die Schorbuser, dass in der 43. Minute ein Treffer von Christian Tischer in Folge einer mehr als fragwürdigen Abseitsentscheidung nicht gewertet wurde. Von den Gastgebern war wenig bis gar nichts zu sehen, wodurch sich die Führung für die Guhrower mehr als schmeichelhaft zeigte.

In der Anfangsviertelstunde nach dem Seitenwechsel passierte erst einmal recht wenig. Das Spielgeschehen kam durch zahlreiche Foulspiele, Nickligkeiten und Diskussionen fast vollständig zum Erliegen. Mit Kreisoberligafussball hatte das Ganze nur wenig zu tun. Zudem fehlte es Schorbus nun an der nötigen Präzision im Zuspiel, wodurch sich nur selten Torchancen einstellen sollten. So konnten nur Möglichkeiten von Nico Bartelt und Lorenzo Barrios notiert werden. Auch hatte Schorbus weiterhin in der Defensive grobe Schnitzer drin. Beispielsweise hatten die Blau-Weißen Glück, dass ein Tiefschlaf der Hintermannschaft nicht mit dem Ausbau der Guhrower Führung bestraft wurde. Die verbleibende halbe Stunde ist eigentlich recht zügig zusammengefasst. Die Gastgeber dezimierten sich in der 65. Minute bzw. in der 80. Minute durch gelb-rote Karten gleich doppelt. Mit zunehmender Spieldauer wurde Schorbus immer nervöser und so klappte offensiv gar nichts mehr. Einzig ein Kopfball von Falk Frömming, welcher an die Latte prallte, konnte bis zum Abpfiff als Chance verbucht werden. Stattdessen hatte der Gastgeber durch zahlreiche Kontermöglichkeiten ausreichend Gelegenheit um für die Vorentscheidung zu sorgen. Damit blieb es bei einer knappen Auswärtsniederlage für die Blau-Weißen.

Die Leistung der SG Blau-Weiß Schorbus insbesondere in der zweiten Halbzeit regt hoffentlich alle Akteure zum Nachdenken an. Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die Blau Weißen den Kahrener SV. Kahren hat sein Auftaktspiel gegen die SG Sielow deutlich verloren (0:4), wodurch es schon fast zur Pflichtaufgabe für Schorbus wird, die drei zu vergebenen Zähler in Schorbus zu behalten.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Maurizio Boigk (ab der 23. Minute Dennis Pastor), Maximilian Hußner, Matthias Geppert – Sven Rajeweski, Lorenzo Barrios, Nico Bartelt (ab der 79. Minute Marcus Schwemmer) - Christian Tischer, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Stephan Zimmer

Zuschauer: 70

In der 2. Pokalrunde des Fussballkreises NL trifft Blau-Weiss auf den Landesklassisten SV Döbern.

Das Spiel beginnt am Sonntag, den 03.09.17, um 15:00 Uhr, in Schorbus.

Weitere Partien u.a. :

 

Viktoria Cottbus         -      SC Spremberg

Sachsendorf              -      Einheit Drebkau

ESV Forst                 -      Döbbrick

Kahren                      -      Peitz

Leuthen                     -      Lausitz Forst

Briesen                     -      Sielow

Saspow                    -       Dissenchen/ Haasow

Burg  II                     -       Kunersdorf

Klinge                      -       Wacker  II

Die SG Blau-Weiß Schorbus ist mit einem Sieg und damit erfolgreich in die neue Pflichtspielsaison gestartet. Gegen den Kreisligaaufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow stand am Ende ein verdienter 6:2-Auswärtserfolg auf der Ergebnistafel, wodurch Schorbus in die nächste Pokalrunde einzog.

Über die gesamte Spielzeit dominierten die Schorbuser Gäste das Spiel. Bereits nach sieben Minuten führten die Blau-Weißen mit einer vermeintlich beruhigenden 2:0-Führung. Zunächst köpfte nach 17 Sekunden Christian Tischer nach einer Flanke von Danilo Koall zum 1:0 ein. Kurz darauf verwertete Matthias Geppert eine Eckballhereingabe von Nico Bartelt erfolgreich. Im Anschluss geizte Schorbus im Verwerten der Torchancen. Allein Danilo Koall sowie Nico Bartelt trafen dreimal das Aluminium. Die Gastgeber ließen sich nur selten zu Offensivausflügen hinreißen, wobei sie insbesondere von Fehlern der Schorbuser Hintermannschaft profitierten. Damit wurde es ihnen ermöglicht, den Rückstand in der 12. Minute zu verkürzen bzw. in der 26. Minute das Ergebnis sogar zu egalisieren. Bis zur Pause rannten die Schorbuser an, aber Matthias Geppert scheiterte zunächst im 1:1-Duell am Gaglower Schlussmann und im Anschluss fischte der Keeper der Gastgeber einen gut getretenen Freistoß des Schorbuser Kapitäns noch aus dem kurzen Eck. In der 37. Minute gelang den Blau-Weißen schließlich aber die erneute Führung, als Libero Falk Frömming das Ergebnis per Kopf auf 3:2 stellte. Mit dem Pausenpfiff bot sich Maximilian Hußner die Möglichkeit das Resultat weiter zu erhöhen, doch erneut verhinderte der Pfosten einen Schorbuser Treffer.

Nach dem Seitenwechsel zog sich Klein Gaglow weiter zurück, doch auf Grund der knappen Führung war die Partie weiter offen. Für Beruhigung sorgte erst Renè Böhme mit seinem Doppelpack. In der 57. Minute behaupteten Danilo Koall und Nico Bartelt den Ball in guter Manier im Gaglower Strafraum. Danilo Koall flankte den Ball auf Renè Böhme, welcher erfolgreich verwertete. Von einer Vorentscheidung konnte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht gesprochen werden. Einerseits hat Gaglow in der ersten Hälfte gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind einen Zweitore-Rückstand aufzuholen. Andererseits boten sich ihnen in der 59. Minute bzw. in der 62. Minute zwei Gelegenheiten, bei welchen die Schorbuser nur mit großer Mühe den Vorsprung verteidigen konnten – u.a. rettete Maximilian Hußner auf der Torlinie. Die letzten Zweifel an dem Sieg nahmen die Schorbuser in der 68. Minute. Dabei bediente wiederum Danilo Koall seinen Mitspieler Renè Böhme, welcher ins lange Eck einschob. Im Anschluss passierte recht wenig. Schorbus verwaltete das Ergebnis und die Gastgeber stellten ihre Bemühungen in dem Spiel gänzlich ein. Den Schlusspunkt in dieser sehr kurzweiligen Partie setzte der eingewechselte Niklas Rädel in der letzten offiziellen Spielminute, in dem er das Ergebnis auf 6:2 erhöhte.

Damit zogen die Schorbuser verdient in die nächste Pokalrunde ein. In der nächsten Woche beginnt nun auch die Punktspielsaison, wobei die Blau-Weißen die Fehler in der Defensive abstellen müssen, um auch die neue Kreisoberligasaison erfolgreich zu beginnen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Maurizio Boigk, Maximilian Hußner, Matthias Geppert(SF) (ab der 76. Min. Dennis Pastor) – Nico Bartelt, Danilo Koall, Renè Böhme – Sven Rajewski (ab der 65. Min. Niklas Rädel), Christian Tischer (ab der 65. Min. Andreas Böhm)

Schiedsrichter: Lukas Lehmann

Zuschauer: 30