Eine Woche vor Pflichtspielbeginn stand für die SG Blau-Weiß Schorbus das letzte Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Zu Gast waren die Blau-Weißen beim TV 1861 Forst zu Gast. Gegen den Kreisligisten zeigten die spärlich besetzten Schorbuser Defizite in der Defensivarbeit, aber auch im Torabschluss, so dass die Gastgeber am Ende nicht unverdient als Sieger vom Platz gingen.

Die Torschützen in der Übersicht:

 5. Minute Paul Windolf  1:0 
 48. Minute      Falk Frömming (ET)       2:0 

 

Für die Blau-Weißen kämpften: Thomas Iwanetz - Ronny Richter, Maurizio Boigk, Dennis Pastor, Maximilian Hußner - Falk Frömming, Renè Böhme, Matthias Geppert (SF), Nico Bartelt - Christian Tischer, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Peter Lerke 

Nach dem Sieg im Testspiel gegen Wacker Komptendorf in der Vorwoche stand für die SG Blau-Weiß Schorbus die nächste Aufgabe auf dem Programm. Zu Gast war das Team beim Kreisligisten SV Adler Klinge. Dabei reichte Schorbus eine durchwachsene Leistung aus, um erneut einen hohen Sieg einzufahren. Einen wirklichen Maßstab stellte diese Partie jedoch nicht dar.

Die Torschützen in der Übersicht:

1:0      Matthias Geppert (Handelfmeter)      13. Minute
2:0 Christian Tischer 32. Minute
3:0 Maximilian Hußner 43. Minute
4:0 Nico Bartelt 52. Minute
5:0 Andreas Böhm 57. Minute
6:0 Andreas Böhm 70. Minute
7:0 Danilo Koall 79. Minute
8:0 Renè Böhme 82. Minute

 

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski - Falk Frömming, Maurizio Boigk, Niklas Rädel, Matthias Geppert (SF), Maximilian Hußner - Nico Bartelt, Danilo Koall, Renè Böhme - Andreas Böhm, Christian Tischer sowie Thomas Iwanetz und Steffen Mrowka

Schiedsrichter: Daniel Koska

Nach einer trainingsintensiven Woche stand für die SG Blau-Weiß Schorbus das zweite Testspiel (Anmerkung: Das erste Vorbereitungsspiel verlor Schorbus gegen die SG Burg II mit 4:5.) in der Sommervorbereitung auf dem Programm. Zu Gast war Wacker Komptendorf. Nach einer mühevollen Anfangsphase machte Schorbus schließlich kurzen Prozess mit den Gästen. Am Ende stand es 9:0 für die Blau-Weißen.

Übersicht Torschützen

 1:0 Sven Rajewski  23. Minute 
 2:0     Christian Tischer      29. Minute
 3:0 Niklas Rädel  44. Minute
 4:0 Maurizio Boigk  47. Minute 
 5:0 Christian Tischer  48. Minute 
 6:0 Danilo Koall  62. Minute 
 7:0 Christian Tischer 69. Minute 
 8:0 Nico Bartelt  73. Minute 
 9:0 Robert Ohnholz 75. Minute

 

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski - Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Renè Böhme, Matthias Geppert (SF) - Nico Bartelt, Danilo Koall, Sven Rajewski - Andreas Böhm, Maurizio Boigk sowie Christian Tischer und Maximilian Hußner

Schiedsrichter: Hans-Jürgen Mudra

Planung zur Vorbereitung auf die Saison 2017/ 18 :

 

Trainisauftakt:      Die., 11.07.17, 19:00

Trainingslager:               21.07. - 23.07.17

 

Testspiele :           So., 16.07., 14:00 Uhr, in Schorbus gegen SG Burg II

                               So., 23.07., 15:00 Uhr, in Schorbus gegen Komptendorf

                               So., 30.07., 14:00 Uhr, in Klinge gegen Adler Klinge

                               Sa., 05.08., 14:00 Uhr, in Forst gegen TV 1861 Forst

 

Pflichtspiele :       Samstag, 12.08.17; 15:00 :  1. Hauptrunde im Kreispokal:   in Klein Gaglow

                              Sonntag,   20.08.17; 15:00:  1. Punktspieltag:  SV Guhrow   -   B-W Schorbus

Nach 8 von 11 Spieltagen in der Kreisliga belegt unsere Mannschaft einen hervorragenden    6. Platz      von 12 Teams !!

Nach den Spielen

B-W  -  Kolkwitz           =  0 : 2

Viktoria CB - B-W         =  0 : 1   (Tor: Uwe Schmidt)

B-W  -  1. FC Guben     =  0 : 3

Glück Auf  - B-W          =  1 : 2   (Tore: Jens Kiesow; Renee Hähnel)

Wacker Ströbitz - B-W  =  2 : 1   (Tor: Rüdiger Bork)

B-W  -  B-W Spremberg = 3 : 1    (Tore: Jens Kiesow, Uwe Schmidt, Enrico Kuhz)

Energie  -  B-W             = 4 : 1    (Tor: Rolf Dittrich)

B-W  - Saspow             =  3 : 1    (Tore: Lutz Bredow, Jens Kiesow, Michael Görner)

 

holten wir  12  Punkte  bei einem Torverhältnis von 11 : 14.

 

Damit stehen die Schorbuser Chancen, auch im nächsten Jahr in der Ü-50-Kreisliga zu spielen, sehr gut.

 

Nach der Sommerpause tritt B-W ab 16.08. in Briesen, 23.08. zu Hause gegen Sielow und am 30.08. in Branitz an.

Zum letzten Spiel der aktuellen Saison war der Tabellendritte SV Wacker Ströbitz in Schorbus zu Gast. Die Blau-Weißen haben in der Vorwoche durch den Sieg beim Vizemeister Fichte Kunersdorf den Abstieg abwenden können. Auch für Wacker ging es in der letzten Partie tabellarisch um nichts mehr, wodurch beide Teams befreit aufspielen konnten.

Die Blau-Weißen zeigten in dem Spiel zwei Gesichter. Während man sich in der ersten Halbzeit eine 2:0-Führung verdiente, fehlten nach dem Seitenwechsel die nötigen Kräfte und es wurde bis zum Schluss eine zittrige Angelegenheit.

Der Spielbeginn zeigte sich verhalten, wobei die Gäste aus Ströbitz etwas spritziger wirkten, sich jedoch keine zwingenden Gelegenheiten erarbeiten konnten. Nach 14 Minuten gab es den ersten zaghaften Offensivausflug der Blau-Weißen. Lorenzo Barrios tankte sich gut durch, verpasste aber den Moment des Abschlusses. Ansonsten zeigte sich die Partie weiterhin ziemlich unspektakulär, wobei die sommerlichen Temperaturen ihr Übriges beitrugen. In der 18. Minute wurde das erste Mal Michael Jenzewski ernsthaft geprüft. Den strammen Schuss aufs kurze Eck wehrte er zur Ecke ab. Unmittelbar vor der Trinkpause bot sich Schorbus die bis dato beste Gelegenheit. Sven Rajewski schoss nach Zuspiel von Christian Tischer knapp am rechten Pfosten vorbei. Binnen zwei Minuten gelang es Schorbus eine 2:0-Führung herzustellen. Zunächst nutzte Christian Tischer seine Chance, in dem er ins linke Eck verwandelte. Kurz darauf misslang dem Wacker-Spieler ein Klärungsversuch und Renè Klüglich bedankte sich mit dem zweiten Treffer. In der 32. Minute wäre den Gästen beinahe der Anschlusstreffer gelungen, aber Michael Jenzewski hatte im entscheidenden Moment die Hand draußen, wodurch er das 2:1 verhindern konnte. Wenige Minuten vor der Pause hatte Schorbus noch zwei große Chancen aufzubieten um die Vorentscheidung zu erzielen. Zunächst schoss Sven Rajewski im 1:1-Duell genau den Wacker-Keeper an. Im Anschluss vergab Falk Frömming die größte Gelegenheit, als er einen Strafstoß nicht nutzte. Mit einer fast schon beruhigend wirkenden 2:0-Führung ging es für Schorbus in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ließ Schorbus alles Positive aus dem ersten Durchgang vermissen. Sicherlich ging die Mannschaft in der ersten Hälfte ein recht hohes Tempo, wodurch es in der zweiten Halbzeit an der nötigen Kraft fehlte. Ströbitz stemmte sich gegen die drohende Niederlage, hatte aber auch nicht das nötige Glück vor dem Tor. In der 57. Minute strich der Ball um Zentimeterchen am langen Pfosten vorbei. Schorbus produzierte – wie in der Vorwoche bereits – extrem viele Standardsituationen gegen sich. In der 65. Minute wurde ein Schuss nach einer Freistoßhereingabe noch zur Ecke abgefälscht. Zehn Minuten später fiel der längst fällige Anschlusstreffer. Nach einer Ecke auf den langen Pfosten köpfte Ströbitz zum 2:1 ein. Wacker rannte weiter an, jedoch boten sich erst einmal keine weiteren klaren Chancen. Stattdessen verpasste Schorbus in der 89. Minute die Vorentscheidung. Nach einem Einwurf passte Renè Klüglich auf Christian Tischer, welcher den eingewechselten Dennis Pastor bediente. Sein Abschluss wurde zur Ecke abgefälscht. Damit blieb es bis zum Ende ein Spiel auf „Messers Schneide“, aber nach dreiminütiger Nachspielzeit hatte der Unparteiische ein Einsehen und der zweite Heimsieg im Jahr 2017 war für Schorbus perfekt.

Durch die zwei Siege zum Saisonabschluss konnten die Blau-Weißen nicht nur den Abstieg abwenden, sondern auch die Saison nach schwierigen Zeiten versöhnlich abschließen. Am Ende steht nun immerhin Tabellenplatz 11 zu Buche. Die kurze Sommerpause muss nun genutzt werden, um Kräfte zu sammeln und voll motiviert in die neue Saison zu gehen – in der Hoffnung, dass diese nicht eine erneute Zitterpartie wird.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming (SF), Niklas Rädel, Danilo Koall, Marcus Schwemmer, Maximilian Hußner – Nico Bartelt (ab der 55. Min. Dennis Pastor), Lorenzo Barrios, Sven Rajewski – Renè Klüglich (ab der 90. Min. Robert Speer), Christian Tischer

Schiedsrichter: Felix Schwella

Zuschauer: 60

Zum letzten Auswärtsspiel der Kreisoberligasaison 2016/2017 reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zum Tabellenzweiten Fichte Kunersdorf. Die Kunersdorfer verfügten noch über Chancen zum Aufstieg in die Landesklasse, während Schorbus Punkte zum Klassenerhalt zu sammeln hatte. Damit war eine spannende Konstellation vorprogrammiert. Die Sorgenfalten auf Schorbuser Seite waren vor dem Spiel groß, denn nach zahlreichen Absagen im Laufe der Woche, standen die Blau-Weißen vor der Herausforderung eine spielfähige Truppe aufbieten zu können. So wurde auf die Altligaspieler Manuel Biebeler, welcher am Vortag bereits 80 Minuten für die Ü35 auf dem Platz stand, und auf Enrico Kuhz zurückgegriffen. Doch auch die Gastgeber hatten den einen oder anderen Akteur zu ersetzen.

Trotz der eingangs beschriebenen vermeintlich spannenden Konstellation entwickelte sich zunächst ein müder Sommerkick. Bei beiden Mannschaften fehlte es an spielerischer Sicherheit, wodurch sich keine zwingenden Torchancen darstellten. Allerdings nutzte der Gastgeber aus Kunersdorf seine erste Möglichkeit um prompt die Führung herzustellen. Eine Freistoßhereingabe brachten sie lang herein, der Fichte-Spieler legte quer und aus Nahdistanz wurde der Ball eingeschoben. Eigentlich war es ein Treffer aus dem Nichts, denn bis dato hat rein gar nichts auf einen Treffer hingedeutet. Im Anschluss zeigten die Blau-Weißen eine ungewöhnlich große Moral. Jeder der Spieler war auf diese wichtige Partie zu 100% eingestellt und so sollten die Blau-Weißen die anschließende Spielphase mit sehenswerten Kombinationen dominieren, während Kunersdorf sich zurückzog. Binnen drei Minuten drehte Schorbus das Ergebnis von 0:1 in eine 2:1-Führung. Sven Rajewski erwischte den Ball noch vor der Torauslinie, legte den Ball ins Zentrum zurück, Christian Tischer ließ den Ball für seinen besser positionierten Mitspieler durch und Maximilian Hußner verwandelte zur Ergebnisegalisierung. Eine Minute später erwartete Schorbus nach einem Handspiel des Kunersdorfer im eigenen Sechzehner den fälligen Elfmeterpfiff, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Stattdessen gab es Eckball. Die Hereingabe von Kapitän Matthias Geppert fand Christian Tischer, welcher zu seinem lang ersehnten ersten Treffer im Jahr 2017 einköpfte. Die Drehung des Ergebnisses schien der Weckruf für die Gastgeber zu sein. Schorbus produzierte extrem viele Standardsituationen zu Gunsten Fichte Kunersdorf. Die Hereingaben kamen zumeist gefährlich in die Gefahrenzone. In der 32. Minute wehrte Keeper Michael Jenzewski einen Kopfball nach einer Ecke ganz stark ab. Eine Minute später bot sich Kunersdorf eine Abschlussmöglichkeit, als der Angreifer nach einem Freistoß am langen Pfosten stehend völlig frei in Ballbesitz kam. Das Spielgerät ging zum Glück der Schorbuser am Tor vorbei. Bis zur Pause entwickelte sich durch strittige Schiedsrichterentscheidungen sehr viel Unruhe auf und neben dem Platz, so dass das spielerische Geschehen in den Hintergrund geriet. Diese Unruhe sollte sich bis zum Abpfiff nicht legen. Höhepunkt war die gelbe Karte für Enrico Kuhz, welcher zu diesem Zeitpunkt (65. Minute) noch nicht einmal eingewechselt war.

Nach dem Wiederanpfiff kam Schorbus mit mehr Schwung in die zweite Partie. Zunächst hatte Christian Tischer die Möglichkeit zum Ausbau der Führung. In der 52. Minute fiel schließlich das 3:1. Danilo Koall bediente auf der rechten Außenbahn Christian Tischer. Dieser flankte perfekt auf Matthias Geppert, welcher zum 3:1 einköpfte. Auch dieser Treffer zeigte, wie einfach Fussball sein kann und es verstärkte sich der Eindruck, dass sich Schorbus alles Gute, wie Leichtfüßigkeit und spielerische Freude, ausgerechnet für diese Partie aufhob. Die Reaktion der Gastgeber ließ nicht allzu lange auf sich warten. Obwohl Schorbus wenig zuließ, reichte Kunersdorf eine Möglichkeit aus, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Im 1:1-Duell wehrte Michael Jenzewski den Ball zunächst ab, bekam ihn aber nicht aus der Gefahrenzone. Fichte setzte nach und erzielte das 2:3. Die Partie war nun wieder völlig offen. Schorbus verwaltete das Ergebnis, doch Kunersdorf zeigte sich wenig zielstrebig, um die Blau-Weißen ernsthaft in Gefahr zu bringen. In der Schlussphase hatte Schorbus einige Kontermöglichkeiten, aber Renè Klüglich, Danilo Koall, Christian Tischer und der eingewechselte Nico Hermes vergaben ihre Chancen. Damit blieb es bis zum Schluss eine spannende Partie, aber nachdem Kunersdorf seine Abschlüsse leichtfertig vergab und Michael Jenzewski bis zum Schluss nicht mehr ernsthaft unter Druck stand, konnten die Blau-Weißen den zweiten Sieg im Jahr 2017 feiern.

Die Blau-Weißen verdienten sich diesen Auswärtsdreier, denn nach dem frühen Rückstand zeigten die Schorbuser die richtige Reaktion und jeder Spieler steigerte sich, wodurch dieser unerwartete Sieg nach Hause gebracht werden konnte. Als dann auch noch bekannt wurde, dass durch die Niederlage der Branitzer der Klassenerhalt für Schorbus perfekt war, war die Freude, aber vor allem auch die Erleichterung, an diesem Tag grenzenlos.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 90. Min. Manuel Biebeler), Matthias Geppert (SF) – Danilo Koall, Sven Rajewski, Marcus Schwemmer – Christian Tischer (ab der 90. Min. Enrico Kuhz), Renè Klüglich (ab der 83. Min. Nico Hermes)

Schiedsrichter: Justin Zech

Zuschauer: 90

Zum vorletzten Heimspiel der Kreisoberligasaison 2016/2017 traf die SG Blau-Weiß Schorbus auf die Reserve vom BSV Guben/Nord II. Ein Sieg gegen die Gubener Reserve wäre goldwert gewesen. Zum einen verlor die SG Groß Gaglow bereits am Vortag gegen den Kahrener SV deutlich mit 0:3. Zum anderen hatte Schorbus damit die Chance sich von den Gaglowern bis auf fünf Punkte abzusetzen. Am Ende konnten die Blau-Weißen wenigstens einen Zähler einsammeln.

Mit Andreas Böhm und Libero Falk Frömming fielen zwei Stammspieler für die Partie aus. Zumindest konnte Trainer Ronny Richter wieder auf seinen Kapitän Matthias Geppert zurückgreifen, wodurch die Mannschaft am Ende doch sehr zuversichtlich in die Partie ging.

Mit zweiminütiger Verspätung pfiff der Unparteiische Michael Klose die Partie an – und das Spiel ging denkbar ungünstig für die Gastgeber los, denn mit der ersten Chance in der fünften Minute stellte die Gubener Reserve die Führung her. Nach dem frühen Rückstand zeigte sich Schorbus geschockt und es gelang zunächst gar nichts mehr – weder aus dem Spiel heraus, noch aus Standardsituationen konnten die Blau-Weißen Gefahr produzieren. Zudem war das Spiel von zahlreichen Unterbrechungen geprägt, wodurch sich ein Spiel entwickelte, welches mit Kreisoberliganiveau relativ wenig zu tun hatte. Die Gubener Reserve investierte recht wenig in die Partie, doch fast wäre ihnen in der 17. Minute der Ausbau der Führung gelungen, als ein Klärungsversuch der Schorbuser Defensive misslang und Guben aus zentraler Position zum Abschluss kam. Der Außenpfosten verhinderte das 0:2. Nach 22 Minuten konnte dann auch endlich die erste nennenswerte Aktion der Schorbuser notiert werden. Nach einer Flanke von Nico Bartelt köpfte Christian Tischer an das Außennetz. Auch unmittelbar nach der kurzen Trinkpause waren die Schorbuser die aktivere Mannschaft, dennoch dauerte es bis zur 44. Minute ehe die Blau-Weißen so etwas wie eine Tormöglichkeit produzierten. Eine Freistoßhereingabe von Nico Bartelt wurde abgeblockt. Der Schussversuch von Danilo Koall landete neben dem Tor. Eine sehr unschöne Aktion ereignete sich kurz vor der Halbzeit. In der 41. Sowie 42. Minuten boten sich den Gubenern verheißungsvolle Möglichkeiten, doch in beiden Fällen wurde durch den Linienrichter auf abseits entschieden. In diesem Zusammenhang präsentierte sich der Gubener Trainer mit einer verbalen Entgleisung, als er seinen Trainerkollegen Ronny Richter zynisch fragte, ob er dem Schiedsrichterassistenten für seine Entscheidung gratuliert hat. Glücklicherweise war im Anschluss Pause und alle Gemüter konnten sich abkühlen.

Nach dem Seitenwechsel drängte Schorbus auf den Ausgleich und endlich gelangen auch spielerische Kombinationen. Dennis Pastor bediente Lorenzo Barrios, welcher sich wunderbar auf der rechten Außenbahn durchsetzte. Dann aber passte er den Ball zu scharf auf Danilo Koall, welcher die Abschlussmöglichkeit nicht nutzen konnte. In der 58. Minute gelang Schorbus schließlich der verdiente Ausgleich. Christian Tischer flankte von rechts außen auf den langen Pfosten und Danilo Koall verwandelte per Kopf zum 1:1. Doch es war schnell mit der Freude vorbei, denn nur drei Minuten später stellten die Gubener Gäste nach einer Freistoßhereingabe die erneute Führung her. Wieder musste Schorbus einem Rückstand hinterherlaufen – aber wieder kämpfte die Mannschaft, wie selten nach einem Gegentreffer. In der 72. Minute sowie 82. Minute vergaben Lorenzo Barrios sowie der eingewechselte Maurizio Boigk Chancen zur Ergebnisegalisierung. In der 83. Minute schien der Ball nach einer Eckballhereingabe bereits geklärt. Aber Sven Rajewski bekam das Spielgerät auf den Fuß, passte zu Renè Böhme, welcher Niklas Rädel bediente. Der Außenverteidiger brauchte nur noch zum 2:2 einschieben – so leicht kann manchmal Fussball sein. Nach der dreiminütigen Nachspielzeit hatte der Unaprteiische bei heißen Temperaturen endlich ein Einsehen und pfiff die Partie ab.

Sicherlich ist ein Zähler nicht ganz das gewünschte Resultat der Schorbuser, aber wer zweimal einem Rückstand hinterherlief, darf am Ende zufrieden vom Platz gehen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF, ab der 90. Min. Renè Klüglich), Niklas Rädel, Renè Böhme, Dennis Pastor (ab der 66. Min. Marcus Schwemmer) – Maximilian Hußner (ab der 74. Min. Maurizio Boigk), Danilo Koall, Nico Bartelt, Lorenzo Barrios – Christian Tischer, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Michael Klose

Zuschauer: 30

Beim Spiel gegen den Kahrener SV musste die SG Blau-Weiß Schorbus nach dem Punktgewinn in der Vorwoche einen erneuten Rückschlag einstecken. Im Vorfeld des Spiels war klar, dass in dieser Partie nur drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zählen. Jedoch ließ es Schorbus an allen Dingen vermissen, welche in der Vorwoche maßgeblich für den einen Zähler verantwortlich waren – Einstellung, Torgefahr, Einsatz in den Zweikämpfen. Damit hat Schorbus jetzt nur noch in den verbleibenden drei Spielen die Möglichkeit die entscheidenden Punkte, die zum Verbleib in der Kreisoberliga berechtigen, zu sammeln.

Erneut hatte Trainer Ronny Richter mit Personalsorgen zu kämpfen. Kapitän Matthias Geppert fällt weiter wegen einer Fußverletzung aus – weitere Spieler gingen angeschlagen in die Partie. So musste der Verantwortliche der Blau-Weißen auf Manuel Biebeler zurückgreifen, welcher bereits am Freitag bei der Altliga über die volle Spielzeit auf dem Platz stand. Für Zuversicht sorgte auch nicht die Ansetzung von Linienrichter Detlef Wergula, welcher aber diesmal glücklicherweise weniger im Mittelpunkt stand, als noch bei seinem Schiedsrichterauftritt vor zwei Wochen in Spremberg.

Der Spielbeginn zeigte sich auf beiden Seiten sehr zerfahren. Den Blau-Weißen gehörte die erste Torchance der Partie, welche sich in der siebten Spielminute bot. Nach einem Freistoß von Nico Bartelt köpfte Andreas Böhm auf das Tor, aber der Schlussmann der Kahrener wehrte den Ball ab. Auch die Gastgeber hatten im weiteren Spielverlauf verhaltene Offensivansätze – insgesamt waren die Torhüter beider Mannschaften in der Anfangsphase aber relativ wenig gefordert. Viele Unterbrechungen prägten das Spiel, wodurch kaum Spielfluss zu Stande kam. Es waren 19 Minuten gespielt, als dann auch die Gastgeber endlich die erste Torchance aufboten. Die Blau-Weißen verloren den Zweikampf im Halbfeld. Der lange Pass ins Strafraumzentrum wurde knapp verpasst. Mittlerweile verfügten die Kahrener über leichte Vorteile im Ballbesitz – während von Schorbus so gut wie keine Gegenwehr kam. Auch über die Standardsituationen wurde keine Gefahr erzeugt. Das Übergewicht der Gastgeber nahm mit zunehmender Spieldauer zu und so sollten Möglichkeiten nicht lange auf sich warten lassen. In der 25. Minute schoss Kahren am langen Pfosten vorbei. Wenige Minuten später fiel das längst fällige 1:0 für Kahren. Nach einem bösen Fehlpass im Mittelfeld kam Kahren in Ballbesitz, kombinierte sich problemlos durch und schloss den Angriff zur Führung ab. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause. Das Ergebnis zeigte sich zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient, da Schorbus einerseits keine Chancen kreieren konnte und andererseits sich mit leichtfertigen Ballverlusten die Möglichkeit nahm, selbst ins Spiel zu finden.

Nachdem Kahren wenige Minuten nach Wiederanpfiff die Chance verpasste die Führung auszubauen – der Kopfball ging über das Tor – hatte Schorbus gute zehn Minuten aufzuweisen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Nico Bartelt in der 51. Minute, als er einen Kopfball nach einer Flanke von Christian Tischer über das Tor setzte. Ab der 60. Minute verfielen die Blau-Weißen in die bekannte Lethargie und dem Gastgeber genügten zwei Minuten um die Partie für sich zu entscheiden. In der 65. Minute erhöhte Kahren nach einem Kopfball, welcher sich über Schlussmann Michael Jenzewski ins Tor senke, auf 2:0. Zwei Minuten später war Schorbus nach einem Zweikampf noch mit Diskutieren beschäftigt. Kahren ließ sich davon nicht beeindrucken, spielte die Situation schnell aus und stellte das Ergebnis auf ein mittlerweile deutliches 3:0. Im weiteren Spielverlauf passierte nicht mehr viel. Kahren verwaltete das Ergebnis und Schorbus vergab die sich bietenden Möglichkeiten. Bei Abschlüssen von Christian Tischer und dem eingewechselten Maurizio Boigk blieb der Schlussmann der Kahrener der Sieger. Manuel Biebeler traf nur das Außennetz.

Zum Glück für Schorbus patzten auch die direkten Konkurrenten in ihren Spielen, wodurch sich die Tabellensituation unverändert zeigt. In den letzten drei Spielen muss eine deutliche Leistungssteigerung her, wenn die Blau-Weißen den Gang in die Kreisliga vermeiden möchten.

 

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 75. Min. Maurizio Boigk), Rene Klüglich – Lorenzo Barrios (ab der 61. Min. Manuel Biebeler), Nico Bartelt, Andreas Böhm – Christian Tischer, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 60

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat nach fünf Spielen ohne eigenen Treffer, das Toreschießen für sich wiederentdeckt. Gegen die Gäste von Motor Saspow klingelte es zweimal, wodurch am Ende wenigstens ein Punkt im Abstiegskampf heraussprang. Gegen schwache Saspower war Schorbus das engagiertere Team, doch die Gäste präsentierten sich mit ihren schnellen Kontern phasenweise gefährlicher. Am Ende hätten wohl beide Teams den entscheidenden Treffer zum Sieg erzielen können, wodurch die Punkteteilung im Großen und Ganzen in Ordnung ging.

Die Sorgenfalten wurden bei Trainer Ronny Richter vor dem Spiel größer. Nachdem im Laufe der Woche deutlich wurde, dass sowohl Christian Tischer als auch Kapitän Matthias Geppert nicht für die Startelf bzw. für das Spiel zur Verfügung stehen, musste Jonas Jakubenko bereits während das Warmmachens die Notaufnahme aufsuchen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass „nur“ eine Bänderüberdehnung vorliegt.

Mit zweiminütiger Verspätung und bei Regen ging es in die Partie. Bei einem Einwurf der Saspower in der zweiten Minute waren die Blau-Weißen gedanklich noch nicht so ganz auf dem Platz, wodurch die Gäste aus halbrechter Position zum Abschluss kamen. Der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski klärte den Ball per Fußabwehr zur Ecke. Im weiteren Verlauf passierte dann erst einmal nicht viel. Saspow überließ Schorbus das Spielgeschehen, welche sich mit der Verantwortung aber etwas überfordert zeigten. In der 11. Minute gingen die Saspower nach einem bitter bösen Patzer der Schorbuser Hintermannschaft in Führung – ein Tor aus dem Nichts, denn bis dato spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab. Im Anschluss investierte Schorbus mehr in die Partie und kam zu guten Ausgleichsmöglichkeiten. In der 13. Minute traf Renè Böhme nur die Latte. Wenige Minuten später hatte Schorbus nach einem Freistoß von Nico Bartelt mehrfach die Abschlussmöglichkeit, aber immer wieder wurde der Ball durch die Saspower abgeblockt. In der 25. Minute fiel dann der ersehnte Ausgleichstreffer und zugleich der erste Treffer nach 577 torlosen Minuten. Torschütze des Treffers war Sven Rajwski nach Zuspiel von Andreas Böhm bzw. Nico Bartelt. Schorbus war noch am Jubeln, während Saspow fast die erneute Führung hergestellt hätte. Der Schuss kam jedoch genau auf Michael Jenzewski, welcher den Ball abwehrte. Eine gute Gelegenheit bot sich Schorbus vor dem Pausenpfiff noch. Renè Böhme flitzte über die rechte Seite. Seine Eingabe konnte im letzten Moment durch die Saspower geklärt werden, ehe der einschussbereite Andreas Böhm zum Abschluss kam.

Nach dem Seitenwechsel verlagerten sich die Saspower weiterhin auf das Konterspiel, während Schorbus die Kontrolle über die Partie hatte. Die Blau-Weißen hatten auch zunächst die etwas besseren Möglichkeiten, allerdings fehlte das Glück im Abschluss. In der 59. Minute hatte zunächst Nico Bartelt das Pech auf seiner Seite. Bei der Nachschussmöglichkeit nahm sich Dennis Pastor nicht die nötige Zeit, wodurch auch diese Möglichkeit vergeben war. Die erste Chance im zweiten Durchgang brachte den Gästen die erneute Führung. Ein Konter über die rechte Seite bot die Chance zur Flanke in das Strafraumzentrum und Saspow verwandelte zum 1:2 aus Schorbuser Sicht. Erneut war damit der Spielverlauf auf den Kopf gestellt, aber Schorbus gab sich nicht geschlagen. Zwei Minuten nach dem Rückstand präsentierten die Blau-Weißen eine gute Kombination über Nico Bartelt und Renè Böhme. Beim Versuch den Ball quer auf Andreas Böhm zu legen, klärte Saspow zur Ecke. In der 73. Minute zeigte der Unparteiische Jürgen Thies nach einem Handspiel der Saspower auf den Elfmeterpunkt. Über diesen Strafstoß konnte man sicherlich geteilter Meinung sein, aber nachdem kurz zuvor ein Foulspiel an Falk Frömming im Saspower Sechzehner nicht geahndet wurde, ging diese Entscheidung in der Summe dann wohl in Ordnung. Falk Frömming übernahm die Verantwortung und verwandelte zum erneuten Ausgleich. Dieser Treffer schien Saspow etwas verärgert zu haben und im Anschluss hatten sie zwei sehr gute Chancen zum Führungstreffer. In den Schlussminuten ging es dann noch einmal hoch her und beide Mannschaften hatten ausreichend Möglichkeiten um das Siegtor zu erzielen. Die beste Chance dazu hatten die Saspower - welche sich ausreichend während der Partie ausruhten und nun noch über die nötige Kraft verfügten - in der 80. Minute. Nach einem Konter waren sie in Überzahl auf dem Weg Richtung Schorbuser Tor. Diese Chance vergaben sie leichtfertig, in dem der Saspower Angreifer frei vor Michael Jenzewski verzog.

Am Ende muss Schorbus mit diesem Punkt leben können, auch wenn selbst genug Möglichkeiten zum Sieg da waren. Zuversicht für die nächsten Spielen sollte die Tatsache geben, dass Schorbus das Toreschießen doch noch nicht verlernt hat.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Nico Hermes, Maximilian Hußner (ab der 46. Min. Lorenzo Barrios), Dennis Pastor (ab der 77. Min. Maurizio Boigk) – Renè Böhme (SF), Danilo Koall, Nico Bartelt – Andreas Böhm, Sven Rajewski (ab der 84. Min. Christian Tischer)

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 40

Das Restprogramm in der aktuellen Kreisoberligasaison hat es für die SG Blau-Weiß Schorbus in sich – schließlich stehen noch alle Duelle gegen die Teams aus der Spitzengruppe an. Den Auftakt bildete die Partie gegen den Tabellenführer Spremberger SV. Die Fussballinteressierten werden im Vorfeld des Spiels von einer klaren Angelegenheit zu Gunsten des Spitzenreiters ausgegangen sein. Auch das Endergebnis in Höhe von 4:0 untermauert dies. Schorbus hat aber eine beherzte Leistung gezeigt, wodurch es Spremberg nicht leichtgemacht wurde. Allerdings gab es wenige Minuten vor dem Seitenwechsel Situationen, welche am Ende spielentscheidend waren. Und auch wenn es bei dem Endstand nicht von Belang sein sollte, hatte das Unparteiischengespann maßgeblichen Anteil daran, dass es für Schorbus am Ende in dieser Form die dritte Niederlage in Folge setzte.

Trainer Ronny Richter stellte seine Mannschaft sehr defensiv auf und so begannen die Blau-Weißen mit nur einer Spitze, aber mit drei defensiven Mittelfeldspielern. Allerdings hatte der Spremberger SV direkt nach Anpfiff die erste große Möglichkeit, aber Michael Jenzewski zeigte sich hellwach und griff beherzt ein. Im Anschluss jedoch präsentierte sich der Favorit überraschend kreativlos, denn Schorbus verteidigte recht umsichtig. Schorbus zeigte sich geduldig und wäre beinah selbst in Führung gegangen, doch der Linienrichter entschied bei einem Treffer von Nico Bartelt auf Abseits – es sollte nicht die letzte zweifelhafte Entscheidung in dieser Partie gewesen sein. Glück hatte Schorbus in der 12. Minute, als der Gastgeber einen missglückten Klärungsversuch der Blau-Weißen nicht bestrafte. Im weiteren Spielverlauf erhöhten die Spremberger den Druck. Doch erst einmal zeigte sich das Spiel weiter unspektakulär. Für Diskussionen sorgten einerseits fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters nach Zweikämpfen. Andererseits war das permanente Anzeigen des Linienrichters von Abseitsstellungen der Schorbuser schon fast als chronisch einzustufen. Es ist davon auszugehen, dass er nicht in jeder Situation richtig lag. Die letzten zehn Minuten vor der Pause sollten für die Spielentscheidung sorgen. Zunächst ging Spremberg in der 36. Minute in Führung. Nach einer Ecke verlängerte Spremberg den Ball per Kopf. Das Spielgerät landete am Innenpfosten, wodurch der Schorbuser Schlussmann keine Chance zur Abwehr hatte – wieder einmal ein sehr unglückliches und unnötiges Gegentor. Bei dem 2:0 – nur eine Minute nach dem Führungstreffer – standen erneut die Unparteiischen im Mittelpunkt. Dem Treffer von Torjäger Jäckel ging ein klares Foulspiel an dem Schorbuser Renè Böhme voraus. Dass das Tor irregulär erzielt wurde, hatte jeder gesehen, nur das Schiedsrichterkollektiv nicht. Sicherlich können Fehler immer passieren, aber für Schorbus war das leider die spielentscheidende Situation. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte es für die Blau-Weißen auch noch das 0:3. Nachdem Schorbus den Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt bekam, schob Wietasch zum Ausbau der Führung ein.

Nach dem Seitenwechsel musste aus Sicht von Schorbus das Schlimmste befürchtet werden, doch erst einmal begannen die Blau-Weißen die zweite Halbzeit recht zuversichtlich. In der 47. Minute bot sich Nico Bartelt nach einer Flanke von Christian Tischer eine Gelegenheit. Aber der Spremberger Schlussmann hielt den Ball im Nachfassen. Kurz darauf fand ein Treffer von Schorbus erneut keine Anerkennung. Nach einem Freistoß von Matthias Geppert wurde der Ball durch Spremberg abgefälscht. Andreas Böhm bot sich die Möglichkeit per Kopf und verwandelte zum vermeintlichen 1:3. Doch auch diesmal hatte das Schiedsrichterteam etwas dagegen und zeigte eine Abseitsstellung des Torschützen an. Diese Situation war ein weiterer Knackpunkt in dem Spiel der Schorbuser. Im weiteren Spielverlauf passierte so ziemlich nichts mehr. Spremberg hatte die erste Chance in der zweiten Halbzeit erst in der 72. Minute aufzuweisen und prompt nutzten sie diese zum 4:0. Einen unschönen Höhepunkt gab es noch in der 87. Minute zu notieren. Der mittlerweile eingewechselte Jonas Jakubenko wurde von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt. Der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Erst nach lauten Zurufen und Protesten wurde das Spiel wenigstens zur Behandlung unterbrochen.

Sicherlich gewann der Tabellenführer am Ende das Spiel verdient, da sie über die individuelle Klasse verfügen. Jedoch hatte der Ausgang der Partie durch die zahlreichen strittigen Entscheidungen einen faden Beigeschmack.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert, Danilo Koall,Niklas Rädel, Maximilian Hußner (ab der 46. Min. Falk Frömming), Sven Rajewski, Rene Böhme – Dennis Pastor, Nico Bartelt (ab der 75. Min. Jonas Jakubenko), Christian Tischer - Andreas Böhm (ab der 84. Min. Maurizio Boigk)

Schiedsrichter: Detlef Wergula

Zuschauer: 79

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat das hochwichtige Spiel gegen Viktoria Cottbus nicht gewinnen können. Während sich Viktoria durch diesen Sieg etwas Luft verschaffen konnte, taumelt Schorbus nach dem Sieg des Tabellenvorletzten - der SG Groß Gaglow – immer mehr dem Abstieg entgegen. Die Blau-Weißen – an diesem Tag in Bestbesetzung – zeigten eine gute Einstellung, wurden aber für einen engagierten Auftritt in der zweiten Hälfte nicht belohnt. Wieder einmal fehlte die nötige Sicherheit im Spiel, wodurch sich zu wenig Torchancen entwickelten. Die Möglichkeiten, welche sich boten, wurden leichtfertig vergeben. Viktoria dagegen nutzte die gute Leistung im ersten Durchgang, als sie mit dem 1:0 den entscheidenden Treffer erzielten und nach dem Seitenwechsel das Ergebnis verwalteten.

Die Anfangsminuten der Partie gingen an die Gäste. Mit viel Schwung begannen sie das Spiel und setzten Schorbus früh unter Druck. In dieser Phase reagierte Schorbus nur, anstatt zu agieren. Eine bezeichnende Situation für den unsicheren Spielbeginn war bereits in der ersten Minute zu notieren. Nico Hermes bediente per Einwurf Libero Falk Frömming. Bei dem Versuch den Ball nach vorn zu spielen, spielte er genau den zügig nachrückenden Cottbuser Spieler an. Sein Versuch landete zum Glück der Schorbuser am Außennetz. Nach dem offensiven Spielbeginn der Gäste, bot sich den Blau-Weißen die erste Chance in der neunten Minute. Matthias Geppert führte eine Ecke kurz auf Christian Tischer aus. Seine Flanke auf den Fünfmeterraum wurde von seinen Mitspielern knapp verpasst. Nach dieser schnellen Anfangsphase verflachte das Spiel etwas. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie eher durch Nickligkeiten geprägt. Doch genau diese zunehmende Unruhe im Spiel machten sich die Gäste von Viktoria Cottbus zu nutze. Nach einer Ecke wurde der Ball durch die Schorbuser verfehlt. Nutznießer war der Gästespieler, welcher per Kopf in der 14. Minute zur Führung verwandelte. Nun wurde es für Schorbus ganz schwer. Die Führung zeigte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht unbedingt unverdient, da die Gäste wesentlich aktiver zu Werke gingen. Schorbus hatte keine Antwort auf den Rückstand. Stattdessen bot sich Viktoria die Möglichkeit zum Ausbau der Führung. Eine Ecke drehte sich ganz gefährlich in Richtung Schorbuser Tor, aber Michael Jenzewski rettete den Zwischenstand. Mittlerweile waren gute zehn Minuten seit dem Führungstreffer vergangen und die Blau-Weißen fanden keine Mittel, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Durch Renè Böhme hatte Schorbus die Möglichkeit zum Ausgleich, aber der Keeper der Cottbuser lenkte den Ball zur Ecke. Ansonsten kam bei den Blau-Weißen insgesamt zu wenig – viel zu viele Fehler bei den Abspielen prägten das Schorbuser Spiel. Durch Matthias Geppert in der 37. Minute sowie wiederum Renè Böhme in der 42. Minute versprühte Schorbus etwas Torgefahr, doch so wirklich unter Druck setzten sie die Gäste nicht. Daher ging die Führung für die Cottbuser zur Halbzeit insgesamt in Ordnung.

Sicherlich hat sich Schorbus zur zweiten Halbzeit eine Menge vorgenommen, doch kurz nach Wiederanpfiff bot sich den Gästen die Riesengelegenheit zum 2:0 als der Unparteiische auf Strafstoß entschied. Den mehr als schwach geschossenen Elfmeter hielt der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski ganz sicher. Im weiteren Verlauf drängte Schorbus auf den Ausgleich. Eine sehr gute Möglichkeit bot sich in der 58. Minute als Jonas Jakubenko zu Renè Böhme passte, dessen Abschluss jedoch wenige Zentimeter vor der Torlinie vom Kasten der Gäste wegdrehte. Quasi im Gegenzug klärte Matthias Geppert in höchster Not zur Ecke. Die Viktorianer haben im Vergleich zur ersten Hälfte merklich nachgelassen, jedoch konnte Schorbus keinen Nutzen daraus ziehen. Zudem zeigte sich erneut, dass Schorbus weiterhin das Pech gepachtet hat. Nach einer ordentlichen Kombination über Niklas Rädel und Jonas Jakubenko landete der Ball bei Andreas Böhm. Dieser passte weiter zu Christian Tischer, dessen Ball am langen Pfosten vorbeiging. Und auch mit dem Unparteiischen hatten die Blau-Weißen kein Glück. Zunächst konnte sich Viktoria bedanken, dass sich Christian Tischer im Strafraum nicht fallen ließ und damit das Geschenk zum Strafstoß nicht annahm. In der 81. Minute jedoch wurde der mittlerweile eingewechselte Nico Bartelt ganz klar im Sechzehner der Gäste gefoult. Warum der Unparteiische nicht auf Elfmeter entschied, bleibt sein Geheimnis. Dies war jedoch in diesem Moment wohl die entscheidende Szene für die Blau-Weißen, denn in den verbleibenden Minuten bis zum Abpfiff ging gar nichts mehr. Am Ende jubelten die Gäste, während Schorbus nach nun mittlerweile fünf Spielen ohne eigenes Tor erneut mit hängenden Köpfen vom Platz ging.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Nico Hermes, Matthias Geppert (SF) – Maximilian Hußner, Danilo Koall (ab der 46. Min. Andreas Böhm), Sven Rajewski (ab der 60. Min. Nico Bartelt), Jonas Jakubenko (ab der 83. Min. Maurizio Boigk) – Renè Böhme, Christian Tischer

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 60