Da sich nach Prüfung die Leuthener und die Schorbuser Plätze als unbespielbar zeigten, muss das Vorbereitungsspiel am Sonntag, d. 05.02.17 leider ausfallen.

 

Ergebnisse Ü- 50 

 

II. Spielplan

                                                                                                     
                                                                                                                 
Nr. Platz   Beginn Spielpaarung Ergebnis       Punkte
1 1   10:00 SG Blau-Weiß Klein Gaglow - SV Blau Weiß 07 Spremberg 1 : 0       3
2 1   10:14 SV Motor Saspow - Lok HY/SG Knappensee 1 : 1       1
3 1   10:28 SG Blau-Weiß Schorbus - SG Blau-Weiß Klein Gaglow 0 : 5       0
4 1   10:42 SV Blau Weiß 07 Spremberg - SV Motor Saspow 2 : 1       3
5 1   10:56 Lok HY/SG Knappensee - SG Blau-Weiß Schorbus 4 : 0       3
6 1   11:10 SG Blau-Weiß Klein Gaglow - SV Motor Saspow 1 : 0       3
7 1   11:24 SV Blau Weiß 07 Spremberg - Lok HY/SG Knappensee 1 : 2       0
8 1   11:38 SV Motor Saspow - SG Blau-Weiß Schorbus 1 : 2       0
9 1   11:52 Lok HY/SG Knappensee - SG Blau-Weiß Klein Gaglow 0 : 0       1
10 1   12:06 SG Blau-Weiß Schorbus - SV Blau Weiß 07 Spremberg 2 : 3       0
                                                                                                                 

III. Abschlußtabelle                                                                          
                                                                                             
                                                                                             
              Mannschaft Sp. Pkt. Tore Diff.  
              SG Blau-Weiß Klein Gaglow 4 10 7 : 0 7  
              SV Blau Weiß 07 Spremberg 4 6 6 : 6 0  
              SV Motor Saspow 4 1 3 : 6 -3  
              2 Lok HY/SG Knappensee 4 8 7 : 2 5  
              4 SG Blau-Weiß Schorbus 4 3 4 : # -9  
                                                                                             

Ergebnisse des Männer- Turniers :

Nr. Beginn Spielpaarung Ergebnis  
1 14:00 FSV Spremberg 1895 - SV Leuthen/Oßnig 4 : 0  
2 14:14 SV Adler Klinge - SG Blau-Weiß Klein Gaglow 1 : 1  
3 14:28 TSV Cottbus - SG Blau-Weiß Schorbus 1 : 1  
4 14:42 FSV Spremberg 1895 - SV Adler Klinge 4 : 0  
5 14:56 SV Leuthen/Oßnig - TSV Cottbus 0 : 0  
6 15:10 SG Blau-Weiß Klein Gaglow - SG Blau-Weiß Schorbus 0 : 3  
7 15:24 TSV Cottbus - FSV Spremberg 1895 6 : 0  
8 15:38 SV Leuthen/Oßnig - SG Blau-Weiß Klein Gaglow 2 : 3  
9 15:52 SG Blau-Weiß Schorbus - SV Adler Klinge 1 : 1  
10 16:06 FSV Spremberg 1895 - SG Blau-Weiß Klein Gaglow 3 : 4  
11 16:20 SG Blau-Weiß Schorbus - SV Leuthen/Oßnig 1 : 1  
12 16:34 SV Adler Klinge - TSV Cottbus 5 : 2  
13 16:48 SG Blau-Weiß Schorbus - FSV Spremberg 1895 2 : 1  
14 17:02 SV Leuthen/Oßnig - SV Adler Klinge 1 : 1  
15 17:16 SG Blau-Weiß Klein Gaglow - TSV Cottbus 4 : 3  
III. Abschlußtabelle                                            

 
                         
                                                                                           
            Abschlußtabelle Pl. Pkt. Tore Diff.
              FSV Spremberg 1895 3 6 12 : 12 0
              SV Leuthen/Oßnig 6 3 4 : 9 -5
              SV Adler Klinge 4 6 8 : 9 -1
              SG Blau-Weiß Klein Gaglow 1 10 12 : 12 0
              TSV Cottbus 5 5 12 : 10 2
              SG Blau-Weiß Schorbus 2 9 8 : 4 4

Unsere SG richtet auch 2017 wieder Fussballhallenturniere in der Sporthalle Neuhaidemühl/ Sellessen aus.

Sie finden am Samstag, den 28.01.17 statt.

 

Ü -50,            Beginn 10:00 Uhr

 

Teilnehmer:       B-W Klein Gaglow, 1. FC Guben, B-W Spremberg, Motor Saspow, SG Hoyerswerda/ Knappenrode, B-W Schorbus

 

Männer,        Beginn 14:00 Uhr

 

Teilnehmer:       B-W Klein Gaglow, SV Leuthen/O., Adler Klinge, FSV Spremberg, TSV Cottbus, B-W Schorbus

 

 

 

Hier die aktuellen Daten zur Vorbereitung auf die KOL- Rückrunde:

 

Vorbereitungsspiele: (unter Beachtung der Bespielbarkeit der Plätze)

 

1. Sonntag, der 05.02.17, 14:00 Uhr, gegen SV Leuthen/O. >>>  Achtung: Spiel fällt aus !!!

2. Sonntag, der 12.02.17, 14:00 Uhr  B- W Schorbus  gegen Adler Klinge     (in Schorbus)  

3. Samstag, der 18.02.17, 14:00 Uhr B - W Schorbus  gegen Einheit Drebkau  (auf Wunsch von Drebkau findet das Spiel in Schorbus statt)

Mit einem 2:2-Unentschieden bei der Reserve von Wacker Ströbitz verabschiedet sich die SG Blau-Weiß Schorbus in die Winterpause. Dabei überzeugten die Blau-Weißen auf der einen Seite kämpferisch, denn zweimal musste Schorbus einem Rückstand hinterherlaufen. Andererseits zeichnete sich die SG auch spielerisch aus, als insbesondere in der ersten Halbzeit sehenswerter Kombinationsfussball zelebriert wurde. Auch wenn Wacker in der Summe etwas mehr vom Spiel hatte und Schorbus vor allem zum Spielende die ein oder andere brenzlige Situation überstehen musste, geht das Unentschieden insgesamt in Ordnung.

Trotz der frühen Anstoßzeit starteten beide Mannschaften ohne langes Abtasten munter in die Partie. Bereits in der achten Spielminute gelang dem Gastgeber aus Ströbitz die frühe Führung. Nach einem Ballverlust der Schorbuser auf Höhe der Mittellinie fuhr Wacker in Überzahl einen Konter. Der Stürmer nahm den Pass problemlos an und schob den Ball zum 1:0 ins Tor. Wie vor zwei Wochen in Guben kassierte Schorbus mit der ersten Gelegenheit einen Gegentreffer, doch diesmal ließen sich die Blau-Weißen davon nicht schocken und glichen postwendend aus. Nach einer Einzelaktion von Maximilian Hußner kam der quirlige Defensivmann zum Abschluss. Unter Zuhilfenahme des Innenpfostens stellte Schorbus nur eine Minute nach dem Rückstand den Ausgleich hier. Bei sehr schwierigen Platzverhältnissen hatte Schorbus vor allem bei langen Bällen der Gastgeber Probleme. In der 15. Minute bediente Wacker seinen Stürmer mit einem hohen Ball. Der Angreifer stürmte allein auf das Schorbuser Tor zu. Michael Jenzewski, im Tor der Blau-Weißen, rettete im letzten Moment, ehe der Gastgeber zum Abschluss kam. Zwei Minuten später stellte Wacker die nicht unverdiente Führung her. Bei dem Schuss genau in den Torwinkel hatte der Schorbuser Keeper bei rutschigem Boden keine Abwehrchance. Im weiteren Verlauf kombinierte sich Schorbus fleißig durch die Reihen der Gastgeber, doch es fehlte der letzte entscheidende Pass um zu Tormöglichkeiten zu kommen. In der 28. Minute klappte es dann aber doch. Nach einer Flanke von Christian Tischer köpfte Kapitän Matthias Geppert auf das Wacker-Tor. Der Schlussmann wehrte den Ball ganz stark ab, aber Jonas Jakubenko nutzte die Nachschussgelegenheit zum 2:2. Im weiteren Verlauf verdiente sich Schorbus das Ergebnis redlich. In der 32. Minute bediente Christian Tischer erneut Matthias Geppert. Sein Schuss wurde vom Wacker-Keeper zur Ecke geklärt. Mit einem gerechten Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drückten zunächst die Ströbitzer. In der 49. Minute rettete der Pfosten den Schorbusern das Remis. Nach einer Viertelstunde konnten die Blau-Weißen endlich für Entlastung sorgen. In der 65. Minute spielte Christian Tischer mit einem Pass genau in die Schnittstelle Lorenzo Barrios frei. Sein Schuss wurde vom Wacker-Torhüter ins Toraus geklärt. Wenige Minuten später hieß es durchatmen für Schorbus. Nach einer Ecke klärte Schorbus den Ball zu kurz – der Nachschuss der Ströbitzer ging über das Tor. Munter zeigte sich das Spiel bis zum Abpfiff. In der 83. Minute hatte wiederum Matthias Geppert die Chance den Führungstreffer zu erzielen, aber das Spielgerät ging über das Tor. In den Schlussminuten setzten die Gastgeber die Schorbuser noch einmal ordentlich unter Druck. In der 84. Minute flog der Ball durch den Schorbuser Strafraum. Am langen Pfosten lauerte ein Ströbitzer auf den Abschluss, doch glücklicherweise blieb diese Situation unbestraft. Kurz vor dem Spielende klärte Michael Jenzewski noch einmal per Fußabwehr.

Die SG Blau-Weiß Schorbus sammelte in der Hinrunde insgesamt 19 Punkte ein – davon zehn Punkte in den letzten fünf Spielen. Eine ordentliche Ausbeute, welche Platz zehn in der Tabelle bedeutet. Leider punkten auch die Mitkonkurrenten fleißig, wodurch der Abstand auf den Tabellenvorletzten Lausitz Forst nur vier Punkte beträgt. Fraglich ist auch, ob nur zwei Teams den Gang in die Kreisliga antreten müssen. Durch die mageren Platzierungen von Einheit Drebkau, Eintracht Peitz und SV Guhrow in der Landesklasse kann es auch passieren, dass mehr Mannschaften absteigen. Schorbus muss die direkten Duelle gegen die Abstiegskonkurrenten gewinnen, damit die Rückrunde ähnlich erfolgreich und feierlich abgeschlossen werden kann, wie die Hinrunde.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Nico Hermes, Maximilian Hußner – Matthias Gepper (SF), Jonas Jakubenko (ab der 80. Min. Rene Klüglich), Nico Bartelt, Lorenzo Barrios – Andreas Böhm, Christian Tischer

Schiedsrichter: Andreas Pfitzer

Zuschauer: 35

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat für „die“ Überraschung des 14. Spieltages gesorgt. Gegen den Tabellenführer siegten die Blau-Weißen knapp, aber nicht unverdient mit 2:1. Sicherlich verfügten die Kunersdorfer über die spielerisch bessere Anlage, doch Schorbus setzte Engagement und Kampfgeist dagegen. Ein Doppelschlag etwa zehn Minuten nach der Halbzeitpause sorgte für eine Schorbuser 2:0-Führung. Der Anschlusstreffer, der überraschend einfallslos spielenden Kunersdorfer, kam zu spät.

Bei schwierigen Witterungsbedingungen starteten die beiden Mannschaften pünktlich um 13 Uhr in die Partie. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams erst einmal ab, so dass Höhepunkte ausblieben. In der siebten Minute war die erste Chance auf Seiten der Schorbuser zu verzeichnen. Der Schuss von Christian Tischer aus 20 Metern ging links am Tor der Kunersdorfer vorbei. Erst nach einer guten Viertelstunde setzten auch die Gäste offensive Akzente. Dabei profitierten sie insbesondere von Ballverlusten im Schorbuser Spielaufbau. In der 17. Minute eroberten sich die Kunersdorfer nach einem Fehlpass im Mittelfeld den Ball. Mit einem langen Ball in die Spitze spielten sie ihren Stürmer frei. Ohne lange zu zögern, schloss der Angreifer den Spielzug ab – der Ball ging über das Tor von Michael Jenzewski. Zwei Minuten später verloren die Blau-Weißen erneut den Ball in der Offensive. Die Gäste setzten einen schnellen Konter, aber auch hier ging das Spielgerät über den Querbalken. Der Wind zeigte sich unberechenbar und fast wäre durch seine Unterstützung in der 23. Minute die Führung für die Gäste fällig gewesen. Kunersdorf bekam einen Eckball zugesprochen. Die Hereingabe drehte sich durch den Wind ganz gefährlich. Zum Glück der Schorbuser landete der Ball am Außennetz. In dieser Phase gelang Schorbus nicht viel und die Gäste setzten sich zunehmend in der Hälfte der Blau-Weißen fest. Dennoch hatte Schorbus in der 36. Minute die Riesengelegenheit zum 1:0. Der Fichte-Schlussmann ließ den Ball nach Flanke von Christian Tischer prallen. Maximilian Hußner bot sich die Chance per Nachschuss den Ball ins leere Tor zu schieben, aber zum Entsetzen aller vergab er das sichere 1:0 indem er den Ball über den leeren Kasten schoss. Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel wurde für Kunersdorf in der 41. Minute notiert. Erneut reichte ein präzises Zuspiel in die Spitze aus, um den Angreifer frei zu spielen. Michael Jenzeweski kam aus seinem Tor, aber der Kunersdorfer war ein Tick schneller am Ball und überlupfte den Schorbuser Schlussmann. Niklas Rädel rettete vor der Torlinie zum Eckball.

Nach der Pause ließ der Wind merklich nach. Die Blau-Weißen kamen schwungvoll aus der Kabine und nutzen die ersten zwei Chancen zu einer 2:0-Führung. In der 51. Minute kam Andreas Böhm über die linke Seite. Fast hatte man den Eindruck, als ob er vor der Torauslinie gar nicht mehr stoppen will, aber im letzten Moment passte er den Ball in das Zentrum. Der Kunersdorfer Keeper konnte den Ball wieder nur prallen lassen. Christian Tischer setzte energisch nach und verwandelte zum 1:0. Vier Minuten später jubelten erneut die Blau-Weißen. Nach einer Flanke von Maximilian Hußner sah der Fichte-Torwart wiederum nicht gut aus. Andreas Böhm bedankte sich mit dem 2:0. Sollte es wirklich die zweite Saisonniederlage für den Spitzenreiter und Aufstiegsaspiranten setzen? Es sah gut aus für Schorbus, aber noch war eine gute halbe Stunde zu spielen. Der Schock schien bei den Gästen tief zu sitzen und sie zeigten sich in der verbleibenden Spielzeit nicht wirklich kreativ und wenig einfallsreich. In der 71. Minute bot sich den Gästen eine hervorragende Freistoßsituation kurz vor der Strafraumgrenze. Schorbus klärte die Hereingabe zur Ecke. Nur noch zehn Minuten bis zum Abpfiff und bei den Blau-Weißen kämpfte jeder verbissen um die drei Punkte. In der 81. Minute klärte Michael Jenzewski eine Chance von Kunersdorf per Fußabwehr. Die reguläre Spielzeit war vorbei und die Gäste kamen durch einen Lupfer zum Anschlusstreffer. Nun sollte es doch noch einmal spannend werden. Nico Bartelt hätte alles klarmachen können, doch nach einer schönen Einzelleistung klärte der Fichte-Keeper den Abschluss zur Ecke. Nach der fünf minütigen Nachspielzeit hatte dann auch endlich der Schiedsrichter ein Einsehen und um 14:48 Uhr war die Überraschung des Spieltages perfekt.

Die Schorbuser sammelten in den vergangenen vier Spielen insgesamt neun Punkte. Eine tolle Ausbeute, wenn bedacht wird, dass diese Spiele gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion gewonnen wurden. Umso ärgerlicher ist die Niederlage in der Vorwoche gegen den direkten Konkurrenten BSV Guben/Nord II. Insgesamt haben die Blau-Weißen nun einen Vorsprung von sechs Punkten auf einen Abstiegsplatz. Sollte dieser in der nächsten Woche gehalten werden, kann Schorbus beruhigt in die Winterpause gehen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 63. Min. Dennis Pastor), Nico Hermes, Maximilian Hußner – Matthias Geppert (SF), Jonas Jakubenko (ab der 83. Min. Maurizio Boigk), Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 90. Min. Rene Klüglich) – Andreas Böhm, Christian Tischer

Schiedsrichter: Christian Dittmann

Zuschauer: 40

Nach zwei überraschenden Siegen in Folge musste die SG Blau-Weiß Schorbus eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Gegen die Reserve von BSV Guben Nord, welche bisher eine schleppende Saison spielte, stand für Schorbus ein Sieg auf dem Programm. Zumindest ein Punktgewinn musste das Mindestziel an diesem Spieltag sein. Allerdings verschliefen die Blau-Weißen, wie so oft, die Anfangsphase völlig und früh lief das Team einem unnötigen Rückstand hinterher. Im Anschluss vergab Schorbus gute Möglichkeiten, während der Gastgeber mit einem Treffer kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit die Partie für sich entschied.

Ganz schlechte Bedingungen fand die Schorbuser Mannschaft in Guben vor. Nach einer bitterkalten Nacht war der B-Platz in Guben komplett gefroren. Als die Teams aufliefen war eher der Eindruck eine Horde Pferde würde über den Platz laufen. Nachdem einige Minuten gespielt waren taute das Spielfeld stellenweise auf. Die Folge war allerdings, dass es nun einer Eisbahn glich. Der Fussballkreis sollte diese katastrophalen Bedingungen nicht zulassen, denn im Vordergrund sollte und muss die Gesundheit der Spieler stehen.

Von Beginn an waren die Gubener die besser eingestellte Mannschaft auf dem Platz. Konsequent und bissig gingen sie in diese Partie hinein. Die Schorbuser dagegen schienen sich zu dieser frühen Anstoßzeit noch nach ihrer Bettdecke zu sehnen. Mit der ersten Chance im Spiel ging der Gastgeber in Führung. Schorbus verlor im Vorwärtsgang den Ball und Guben kehrte das Spiel um. Auf einfache Art und Weise tankten sie sich durch die Schorbuser Defensivreihen, weil Schorbus zu passiv agierte und das Spiel der Gastgeber nicht konsequent störte. Die logische Folge daraus war der unnötige Rückstand in der achten Spielminute. Das Weckerklingeln hörten die Blau-Weißen jedoch auch damit nicht. Stattdessen spielte der Gastgeber weiter auf den zweiten Treffer und sie hatten gute Möglichkeiten, um schnell für eine beruhigende Führung zu sorgen. In der 21. Minute trieb eine Situation bei beiden Mannschaften den Blutdruck hoch. Guben spielte den Ball lang in die Spitze. Schorbus reklamierte auf Abseits, doch das Zeichen des Linienrichters blieb aus. Die Aktion blieb unbestraft, weil der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski den Angreifer entscheidend stören konnte, wobei die Gubener lautstark den Pfiff des Schiedsrichters forderten. Richtigerweise blieb dieser aber aus. Wach war damit Schorbus aber immer noch nicht. Nur zwei Minuten später lag der Ball im Tor der Blau-Weißen, doch in diesem Fall hob der Linienrichter die Fahne und der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Die Schorbuser Mannschaft zeigte sich in höchster Bedrängnis und nachdem Guben in der 25. Minute die Latte traf, schien das 2:0 in der Luft zu liegen. Mit dieser Chance war aber die Drangphase der Gubener vorbei und Schorbus boten sich mehr Räume. Es dauerte jedoch bis zur 40. Minute ehe der erste Torschuss notiert werden konnte. Ein Schuss von Rene Böhme wurde vom Gubener Keeper abgewehrt. Zum Ende der Halbzeit kam Schorbus zwar besser ins Spiel, aber eine Chance ist zu wenig, um hier etwas Zählbares mitzunehmen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Schorbuser Trainer Ronny Richter nahm einige Umstellungen innerhalb des Teams vor und so ging es weiter in Richtung Gubener Tor. Letztlich konnte sich Schorbus aber nach wie vor zu wenig Tormöglichkeiten erarbeiten. Eine der besten Aktionen war in der 52. Minute zu verzeichnen, als Christian Tischer von rechtsaußen flach in den Strafraum der Gastgeber passte. Der eingewechselte Andreas Böhm lauerte auf den Abschluss, der Gubener Keeper war jedoch ein Tick eher am Ball. Die Blau-Weißen verfügten über einige verheißungsvolle Standardsituationen, welche aber teilweise schlecht ausgespielt wurden. Bereits zu Beginn des Spiels wurde deutlich, dass Schorbus mit hohen Bällen wohl eher wenig Glück haben wird, dennoch veränderte Schorbus daran nichts und die gewünschte Wirkung blieb aus. Ein Unentschieden war in jedem Fall im Bereich des Machbaren, dennoch musste Schorbus auf der Hut sein, denn ab und an und setzte der Gastgeber gefährliche Konter. Und so kam es wenige Minuten vor Spielende, dass Guben das entscheidende 2:0 erzielte. Bis dahin haben sich die Schorbuser Spieler voll reingehauen, haben es sich aber selbst viel zu schwergemacht. Auch nach dem zweiten Gegentreffer sah es bei Schorbus spielerisch nicht unbedingt schlecht aus, es wollte jedoch kein Tor gelingen und so setzte es für die Blau-Weißen eine völlig unnötige Niederlage, denn die Gubener Gastgeber zeigten sich lediglich im Verwerten der wenigen Torchancen besser an diesem Tag. Nach dem Spiel blieb positiv festzuhalten, dass sich wenigstens keiner der Spieler verletzte.

Die zwei Siege gegen Saspow und Kahren in den vergangenen Wochen haben nun leider einen Schatten bekommen, denn durch die Niederlage gegen den direkten Abstiegskontrahenten BSV Guben/Nord II und den gleichzeitigen Siegen von Drachhausen/Fehrow und Lausitz Forst hat Schorbus die gute Ausgangsposition im Abstiegskampf eingebüßt. Das Tabellenende und das Mittelfeld sind nun eng zusammengerückt und nur sechs Punkte trennen den Tabellenletzten Drachhausen/Fehrow (9 Punkte) und den Tabellenelften Blau-Weiß Schorbus (15 Punkte) voneinander. Die beiden verbleibenden Aufgaben gegen den Tabellenführer Kunersdorf und den Tabellendritten Wacker Ströbitz haben es in sich, aber Schorbus hat gezeigt, dass sie immer für Überraschungen sorgen können.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Nico Hermes, Maximilian Hußner – Nico Bartelt, Danilo Koall, Rene Böhme, Lorenzo Barrios (ab der 46. Min. Andreas Böhm), Matthias Geppert (SF) – Christian Tischer

Schiedsrichter: Felix Schwella

Zuschauer: 15

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat den zweiten Dreier in Folge einfahren können. Gegen den Kahrener SV reichten zwei Lichtmomente aus, um einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Heimerfolg umzumünzen. Dabei sah es nach den ersten 45 Minuten alles andere als nach einem Sieg aus. Während die Gäste eine ihrer Möglichkeiten zur Führung verwandelten, zeigte Schorbus eher Schlafwagenfussball. Umso wichtiger, dass die Blau-Weißen in der zweiten Halbzeit dann doch noch einmal zurückkamen.

Die Gäste aus Kahren waren von Beginn an besser im Spiel drin. Schorbus dagegen schien alles Gute aus der Vorwoche verlernt zu haben. Während Kahren sich von Anfang an bissig zeigte, lief bei Schorbus in der Anfangsphase nicht viel zusammen. Den Gästen gehörte auch die erste Chance im Spiel. Nach einer Freistoßhereingabe in den Fünfmeterraum der Blau-Weißen standen einige Kahrener zum Einschuss bereit, doch im entscheidenden Moment stand der Gästespieler zum Glück für Schorbus im Abseits. Die Gäste zeigten sich wesentlich aktiver. Insbesondere Markus Schindler setzte mit schnellen Vorstößen die Schorbuser Defensive unter Druck. Es dauerte nicht lang und es setzte den fälligen 0:1-Rückstand für Schorbus. Nach einer Eckballhereingabe in der 12. Minute konnte Schorbus den Ball nicht klären, so dass sich die Gäste das Spielgerät beliebig hin und her schieben konnten. Schließlich kam Florian Kasper aus Nahdistanz zum Kopfball und brachte den Ball zur frühen Führung unter. Dieser Treffer hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits angedeutet. Der Rückstand war für den Gastgeber allerdings kein Grund aus der Lethargie zu erwachen. Stattdessen war Kahren weiterhin die bessere Mannschaft, welche die zahlreichen Ballverluste der Schorbuser ausnutzte und dann mit schnellem Umkehrspiel offensive Akzente setzte. Eine bezeichnende Situation für das schlechte Spiel der Blau-Weißen konnte in der 23. Minute notiert werden. Ein langer Freistoß wurde in Richtung Schorbuser Strafraum gebracht. Obwohl drei (!) Spieler einen (!) Kahrener Akteur deckten, kam der Gästespieler in Ballbesitz. Der Schuss ging nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Zwei weitere Möglichkeiten hatten die Gäste in der 40. Minute bzw. 44. Minute. Zunächst ging ein Schuss über das Schorbuser Tor. Im Anschluss klärte Michael Jenzewski einen Freistoß mit einer unkonventionellen Fussabwehr. Die Führung zur Pause zeigte sich für die Gäste hochverdient. Schorbus hat so ziemlich 45 Minuten lang nicht am Spiel teilgenommen und nur reagiert, statt agiert. Dies zeigte sich auch anhand der Tatsache, dass sich die Blau-Weißen in der ersten Hälfte keine einzige Torchance erarbeiten konnten. Der Torwart der Gäste konnte einem leidtun, bei dem eisigen Wind nur zu wenig Bewegung zu kommen. Positiv festzuhalten blieb, dass es nach dem Wiederanpfiff nur besser werden konnte.

Die Pause hat den Blau-Weißen gutgetan und die Mannschaft zeigte sich nach dem Seitenwechsel wesentlich engagierter. Die erste Chance im Spiel wurde prompt zum Ausgleich genutzt. Nach einer Freistoßhereingabe verschätzte sich die Kahrener Defensive komplett. Der Klärungsversuch per Kopf präsentierte sich zu kurz, so dass Christian Tischer aus 15 Metern direkt und schnörkellos abzog und das 1:1 markierte. Nun endlich wachte Schorbus auf, während die Kahrener die Leistung aus der ersten Halbzeit vermissen ließen. Dennoch zeigten sich die Blau-Weißen defensiv weiter anfällig. Insbesondere bei Ecken hatte Schorbus weiterhin große Probleme. In der 61. Minute hatte Christian Tischer die Chance zu seinem zweiten Treffer. Sein Schuss aus halbrechter Position wurde vom Kahrener Schlussmann zur Ecke geklärt. Wenige Minuten später bediente Nico Bartelt mit einem mustergültigen Pass in die Schnittstelle Lorenzo Barrios. Er legte sich den Ball jedoch etwas zu weit vor und ließ sich zudem von seinem Gegenspieler vom Tor abdrängen, so dass diese Situation ungenutzt blieb. In der 73. Minute stellte Schorbus den Führungstreffer her. Andreas Böhm legte den Ball in den Rückraum. Fast schien es als ob sich Danilo Koall und Rene Klüglich gegenseitig über den Haufen rennen möchten. Dennoch kam Danilo zum Abschluss und verwandelte aus 14 Metern platziert ins rechte Eck. Viel mehr passierte in der Partie nicht. Kahren fiel nichts mehr ein, um Schorbus wirklich gefährlich zu werden und so pfiff der Unparteiische ganz pünktlich nach neunzig Minuten ab.

Nach einer katastrophalen ersten Hälfte besann sich Schorbus dann doch noch auf das wesentliche. Es ist nicht so, dass sich die Blau-Weißen diese drei Punkte redlich verdient haben, denn dafür passierten insbesondere im Spielaufbau auch in der zweiten Halbzeit immer noch zu viele Fehler und sicherlich war auch das letzte Quäntchen Glück an diesem Sonntag auf Seiten der Schorbuser. In jedem Fall war dieser Sieg immens wichtig und in der Tabelle konnte sich Schorbus nun etwas von den Abstiegsplätzen absetzen. Wichtig ist in der kommenden Woche bei der Reserve vom BSV Guben/Nord nachzusetzen und ggf. auch von der ersten Minute an aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Nico Hermes, Niklas Rädel, Rene Klüglich – Jonas Jakubenko (ab der 68. Min. Maurizio Boigk), Nico Bartelt, Danilo Koall, Lorenzo Barrios – Andreas Böhm, Christian Tischer

Schiedsrichter: Detlef Wergula

Zuschauer: 35

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat nach drei Niederlagen in Folge die Negativserie beenden können und mit einem 3:1-Erfolg beim SV Motor Saspow den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wiederherstellen können. Dabei ist der Sieg in Saspow als echte Überraschung einzustufen – nicht nur, weil Motor auf Grund des dritten Tabellenplatzes als Favorit einzuordnen war, sondern auch weil sie jüngst mit einem 1:0-Sieg gegen den Tabellenführer Fichte Kunserdorf aufhorchen ließen.

Den Sieg verdienten sich die Schorbuser redlich. Vor allem die Einstellung stimmte bei jedem der Akteure zu einhundert Prozent. Insbesondere Maximilian Hußner zeichnete sich im Spiel der Schorbuser aus. Mit seinem konsequenten Einsteigen vereitelte er so manche brenzlige Situation. Er wird auf Grund einer Sperre in Folge der fünften gelben Karte in der nächsten Partie gegen den Kahrener SV schmerzlich fehlen.

Von Beginn an war Schorbus im Spiel drin. Auch wenn es in der Anfangsphase noch an der nötigen Präzision fehlte und die Partie sich recht zerfahren zeigte, wurde von Anfang an deutlich, dass die Blau-Weißen nicht ohne Punkte die Heimreise antreten möchten. Der Gastgeber dagegen hinterließ den Eindruck, als ob er die Partie mehr oder weniger als Selbstläufer sieht – bei einigen Vereinen wird Schorbus schließlich als einer der ersten Abstiegskandidaten gehandelt. Dem Gastgeber von SV Motor Saspow gehörte die erste nennenswerte Aktion im Spiel. Statt den Ball jedoch konsequent auf das Tor der Blau-Weißen zu bringen, schien der Abschluss einem Pass zu gleichen, so dass er keine Gefahr für die Schorbuser darstellte. Eine Minute später hatte Schorbus großes Glück, dass die Gastgeber eine weitere Chance nicht nutzten. Sie tanzten die Schorbuser Defensivreihe aus, der Abschluss ging am langen Pfosten vorbei. Das war es dann erst einmal mit Saspower Aktionen und die Blau-Weißen kamen zunehmend besser in das Spiel und es gelang nun auch spielerisch mehr. Die erste Torchance brachte prompt die Führung. Der weiter nach vorn gezogene Matthias Geppert bediente mustergültig Andreas Böhm, welcher souverän zur 1:0-Führung einschob. Bereits an dieser Aktion zeigte sich, dass die Entscheidung den Kapitän der Schorbuser Mannschaft verstärkt in die Offensive zu beordern, absolut richtig war. Trotz der Tatsache, dass Schorbus die erste Chance im Spiel nutzte um in Front zu gehen, verdienten sie sich die Führung im weiteren Verlauf redlich. Wenige Minuten später hatten die Blau-Weißen die Möglichkeit nach einem guten Angriff über Andreas Böhm, Nico Bartelt und Christian Tischer für das 2:0 zu sorgen, der Ball landete aber schließlich im Toraus. In der 15. Minute köpfte Andreas Böhm nach einer Flanke von Nico Hermes am Tor der Saspower vorbei. Im weiteren Verlauf verlor Schorbus etwas an Präzision. Dennoch verteidigten die Blau-Weißen die Führung, unter anderem weil die Abwehr sich recht ordentlich strukturiert zeigte, Schorbus die Zweikämpfe nicht scheute und Libero Falk Frömming in der 21. Minute in höchster Not den Ball im Strafraum klärte. In dieser Phase investierte Schorbus zu wenig in die eigenen Angriffsbemühungen, wodurch die Saspower immer wieder zu gefährlichen Aktionen kamen. In der 26. Minute hatte Schorbus erneut Glück, dass die Führung weiter Bestand hatte, als mehrere Schorbuser Beine im Strafraum die Situation bereinigen konnten. Nach einer guten halben Stunde war die Drangphase der Gastgeber aber erst einmal vorbei – Schorbus konnte sich das jedoch nicht zu Nutze machen. In der 40. Minute hatten die Blau-Weißen noch einmal eine Möglichkeit aufzuweisen. Nach einer Flanke von Nico Bartelt köpfte Maximilian Hußner aber am Tor vorbei.

Direkt nach Wiederanpfiff hatte Schorbus die Chance um die Führung auszubauen. Der Abschluss von Maximilian Hußner zeigte sich aber zu unpräzise, so dass der Saspower Schlussmann keine Probleme hatte. Der Gastgeber fand auch im weiteren Spielverlauf keine Mittel und Wege um Schorbus gefährlich zu werden. Bei den Blau-Weißen dagegen fehlte das zweite Tor um sich für das engagierte und konzentrierte Spiel zu belohnen. In der 55. Minute schien das 2:0 fällig, als Andreas Böhm und Christian Tischer nur noch zwei Gegenspieler vor sich hatten und auf das Saspower Tor zuliefen. Doch Schorbus nutzte diese Situation nicht aus, weil der Abschluss bzw. der alles entscheidende Pass von Christian Tischer auf seinen Sturmpartner fehlte. Eine Minute später gelang schließlich doch das 2:0. Rene Böhme bediente Falk Frömming, welcher lässig zum 2:0 einschob. Von einer Vorentscheidung konnte aber natürlich nicht gesprochen werden, schließlich sind die Saspower dafür bekannt, bereits scheinbar entschiedene Spiele doch noch in ihre Bahnen zu lenken. Dies sollte sich auch in der 65. Minute wieder zeigen, als Saspow nach einem schnell ausgeführten Abschlag des Schlussmanns zum Anschlusstreffer kam. Dieser unnötige Treffer sorgte bei Schorbus für Unsicherheit, zu nervös zeigte sich die Mannschaft im weiteren Verlauf. Saspow versuchte mit wütenden Angriffen zum Ausgleich zu kommen, aber die Blau-Weißen verteidigten vehement. So richtig viel fiel dem Gastgeber nicht ein und Schorbus sorgte in der 84. Minute für die Vorentscheidung. Der eingewechselte Niklas Rädel passte zu Christian Tischer, welcher sich die Chance zum Tor diesmal nicht nehmen ließ und mit einem Schuss ins lange Eck zum 3:1 verwandelte. Er hatte eine Minute vor Schluss auch noch die Möglichkeit seinen zweiten Treffer zu erzielen, wurde aber im entscheidenden Moment vom Saspower Schlussmann gestört. Die Saspower gaben sich nun geschlagen und Schorbus überstand problemlos die Nachspielzeit.

Mit dem 3:1-Sieg gegen den Tabellendritten gelang Schorbus zweifelsohne die Überraschung des Spieltages. Die Blau-Weißen verdienten sich den Sieg, weil man sich engagierter und besser eingestellt zeigte. Wenn auch die verbleibenden Gegner bis zur Winterpause nicht leichter werden, mit diesem Auftritt sollten weitere Punkte möglich sein.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Nico Hermes, Rene Böhme, Maximilian Hußner, Rene Klüglich – Nico Bartelt, Danilo Koall, Matthias Geppert (SF) (ab der 84. Min. Jonas Jakubenko) – Christian Tischer, Andreas Böhm (ab der 72. Min. Niklas Rädel)

Schiedsrichter: Ricarda Lotz

Zuschauer: 35

Am Freitag, den 04.11.2016 fand unser 22 Skatturnier im Vereinshaus Schorbus statt. Bis 18:30 Uhr hatten sich 2 Teilnehmerinnen und 19 Teilnehmer eingefunden.

Bevor es an den Start ging konnten sich die Teilnehmer am leckeren Eisbein stärken.

Die Firma Hampel, Kotzur und Kollegen GmbH sponserte wieder tolle Preise für einen schönen italienischen Abend zu Hause. Die konnten vorab auch schon mal bewundert werden.

Es wurden zwei spannende Runden gespielt, die erste Runde mit 3 3-Tischen und 3 4-Tischen, nach dieser Runde war noch alles offen. Für die zweite Runde wurden die Karten neu gemischt und man entschied sich dazu an 7 3-Tischen die zweite Runde auszuspielen.

Mit Spannung wurden die Platzierungen erwartet. Gewonnen hat, zum zweiten Mal in Folge, Frank Krüger mit 2.204 Punkten vor Bernhard Mante mit 1.767 Punkten und Bodo Höfig mit 1.711 Punkten. Herzlichen Glückwunsch.

Der nächste Termin steht auch schon fest, am 17.03.2017 wird in Schorbus wieder Skat gespielt. Wir freuen uns euch alle wieder zusehen.

Andreas und Steffi

Rangliste des Turniers als PDF-Datei

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Zum aktuellen Spieltag empfing die SG Blau-Weiß Schorbus den Aufstiegsaspiranten vom Spremberger SV. Dabei gingen die Spremberger als klarer Favorit in die Partie – nicht nur, weil sie aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden sind, sondern auch weil sie eines der angriffsstärksten Teams der Kreisoberliga darstellen. Den Schorbusern war bewusst, dass es zunächst einzig und allein darum gehen kann in der Defensive stabil zu stehen und über die ein oder andere Kontergelegenheit selbst zu Möglichkeiten zu kommen. Es kann vorweggenommen werden, dass die Blau-Weißen die Spremberger vor ordentliche Probleme gestellt haben und das deutliche Endergebnis täuscht.

Von Beginn an verteidigten die Schorbuser Gastgeber sehr umsichtig, so dass sich der Spremberger SV zunächst keine Torchancen erarbeiten kann. Auch die Blau-Weißen bemühten sich offensive Akzente zu setzen, aber die Zuspiele in die Spitze kamen zu unpräzise. Ein wirklich spielerischer Unterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar und das obwohl sich ein Aufstiegsanwärter und ein Kellerkind gegenüberstanden. In der 13. Minute konnte die erste Chance im Spiel notiert werden. Nach einer fragwürdigen Entscheidung des Schiedsrichterkollektivs bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Nach einer Freistoßflanke konnte der Kopfball des Spremberger Angreifers nicht unterbunden werden. Der Ball ging am Tor von Schorbus vorbei. Im weiteren Verlauf setzten sich die Spremberger zunehmend in der Hälfte der Blau-Weißen fest. Für Entlastung konnte Schorbus in dieser Phase nicht sorgen, dennoch blieb es dabei, dass sich die Schorbuser Verteidigung gut organisiert zeigte. In der 28. Minute hatte Schorbus selbst die große Chance um in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von Lorenzo Barrios köpfte Andreas Böhm aus Nahdistanz auf das Gästetor. Der Tabellenzweite konnte sich in dieser Situation bei seinem Keeper bedanken, dass es weiter torlos stand – Schorbus dagegen muss dieser großen Chance hinterhertrauern. Wenige Minuten später verabschiedete sich Torjäger Christian Wietasch verletzungsbedingt, doch das änderte nichts daran, dass es für Spremberg weiter in Richtung Schorbuser Tor ging und in der 34. Minute fiel schließlich die Führung für die Gäste. Schorbus ließ sich auf der Außenbahn zu leicht ausspielen. Nach der mustergültigen Flanke kam Spremberg aus 5 Meter Torentfernung zum Abschluss. Den ersten Ball konnte Michael Jenzewski noch abwehren, beim Nachschuss war er machtlos. Nur eine Minute später hätte Schorbus das Ergebnis egalisieren können. Einen Kopfball von Rene Klüglich nach einer Ecke von Nico Bartelt wurde vom Spremberger Schlussmann aber gehalten. Eine unschöne Szene musste kurz vor dem Halbzeitpfiff vermerkt werden. Danilo Koall wurde vom Spremberger Gegenspieler regelwidrig von den Beinen geholt. Warum es für dieses Nachtreten, welches eigentlich einen Platzverweis zur Folge gehabt haben müsste, nicht mal eine gelbe Karte gab, ist mehr als fraglich und nicht akzeptabel. Solche bösen Szenen haben im Fussball nichts zu suchen und Schiedsrichter und Linienrichter, welche beide unmittelbar danebenstanden, sollten ihre Entscheidung hinterfragen.

Die Blau-Weißen kamen schwungvoll aus der Kabine, schließlich wurde in der ersten Halbzeit erkennbar, dass die Spremberger durchaus zu ärgern sind. Maximilian Hußner startete durch und ließ mit seiner Schnelligkeit seinen Gegenspieler stehen. Er hatte nur noch den Keeper zu überwinden, aber der Abschluss war zu harmlos. Die nächsten zwei Gelegenheiten gehörten den Gästen. Zunächst wehrte Michael Jenzewski einen Versuch der Spremberger ab. Kurz darauf strich der Ball nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Schorbus ackerte weiter und hätte ein Tor, allein schon wegen der kämpferischen Einstellung, mehr als verdient gehabt. Es zeigte sich an diesem Spiel wieder, dass die technisch versierten Mannschaften Schorbus mehr zu liegen scheinen. Einen faden Beigeschmack bekam das Spiel, weil einige unschöne Fouls notiert werden mussten, welche aber bei den Gästen auch mal gerne großzügig übersehen wurden. Binnen fünf Minuten gelang dem Spremberger SV das 2:0 und das 3:0, wodurch das Spiel entschieden wurde. In der 70. Minute setzte Spremberg seinen Angreifer mit einem langen Ball in die Spitze in Szene und er verwandelte ins kurze Eck. Wenige Minuten später nutzten die Gäste eine Kontergelegenheit eiskalt aus und erzielten die endgültige Entscheidung. In der 80. Minute hatte Schorbus noch einmal eine Gelegenheit. Der Schuss wurde noch abgefälscht. Der Spremberger Keeper hielt den Ball im Nachfassen.

Am Ende verliert Schorbus das Spiel deutlich zu hoch, weil Spremberg die Chancen effektiv nutzte, während die Blau-Weißen gute Gelegenheiten liegen ließen. Die kommenden Aufgaben bis zur Winterpause werden für Schorbus nicht einfacher. Phasenweise hatte die Mannschaft den Favoriten vor große Probleme gestellt und das muss Mut geben.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Niklas Rädel, Rene Böhme, Rene Klüglich, Maximilian Hußner (ab der 71. Min. Falk Frömming) – Lorenzo Barrios (ab der 68. Min. Jonas Jakubenko), Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 81. Min. Mauricio Boigk) – Christian Tischer, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 38

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat auch die nächste Partie in der Kreisoberliga verloren. Gegen Viktoria Cottbus konnte man im Vorfeld von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen. Die Schorbuser hätten mit einem Sieg die Chance gehabt, sich von dem Tabellenkeller etwas abzusetzen. Im Gegenzug wollten die Cottbuser den Abstand auf das Mittelfeld verkürzen. Am Ende setzten sich die Viktorianer verdient durch, da Schorbus die erste Hälfte im Großen und Ganzen verschlief und die Cottbuser ihre Chancen effektiv nutzten.

Bereits mit dem Anpfiff der Partie waren die Cottbuser die spielerisch überlegene Mannschaft. Von Beginn an prägten zahlreiche Fehlpässe das Schorbuser Spiel, wodurch keinerlei Spielaufbau zustande kam und Schorbus in der Anfangsphase nicht einmal in die Nähe des gegnerischen Strafraums auftauchte. Es waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, als die Gastgeber nach einer erneuten Fehlerkette der Schorbuser Defensive das 1:0 erzielten. Der Befreiungsschlag zeigte sich zu kurz und Viktoria Cottbus nahm dieses Geschenk zur frühen Führung problemlos an. In den kommenden Minuten schien sich Schorbus etwas zu fangen, doch genau in dem Moment bauten die Gastgeber die Führung aus. Mit einem einfachen Kurzpasspiel tanzte Viktoria die Schorbuser Abwehrreihe aus und mit einem überlegten Abschluss wurde zum zweiten Treffer eingenetzt. Bei Schorbus lief nun noch weniger zusammen – zu tief schien der Schock über diese beiden unnötigen Gegentore zu sitzen. Selbst ein Freistoß wurde direkt in die Beine des Gegners gespielt und passte zu dem bisherigen Auftritt der Schorbuser. In der 18. Minute gab es dann den ersten Aufreger auf Schorbuser Seite zu verzeichnen. Andreas Böhm setzte sich schön durch und wurde vom Cottbuser Schlussmann regelwidrig gestört. Zum Entsetzen der Schorbuser Anhänger wurde diese eigentliche Notbremse in keiner Form geahndet. Der anschließende Freistoß von Matthias Geppert war leichte Beute für den Viktoria-Keeper. In der weiteren Spielzeit ließen die Cottbuser die Schorbuser Mannschaft kommen. Ein langer Ball in die Spitze würde eigentlich ausreichen um die weit vorgerückte Abwehrreihe der Gastgeber auseinander zu nehmen, aber die Zuspiele waren so unpräzise, dass die Blau-Weißen sich keine Chancen erarbeiten konnten. In der 31. Minute nutzten die Gastgeber ihre nächste Gelegenheit effektiv zum 3:0 und spätestens jetzt sollte allen Beteiligten klar sein, dass ein Debakel drohte, gegen das es sich zu wehren gilt. Bei diesem Treffer hatte Cottbus aber auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite, als ein Pass geklärt schien, aber so unglücklich abgefälscht wurde, dass der Libero der Schorbuser ins leere lief und sich Viktoria mit dem dritten Treffer bedanken konnte. Eine einzige Möglichkeit hatte Schorbus noch vor dem Halbzeitpfiff zu verbuchen, als ein Schuss von Jonas Jakubenko vom Cottbuser Torwart abgewehrt wurde.

Bereits vor wenigen Spieltagen lag Schorbus gegen die Reserve von VfB Krieschow mit 0:3 in Rückstand. Am Ende sprang durch ein 3:3 immerhin noch ein Punkt heraus. Jegliche Träume ließen die Cottbuser aber mit ihrem ersten Angriff in der zweiten Hälfte platzen, als sie in der 55. Minute das 4:0 erzielten. Um eine Klatsche abzuwenden, begann Schorbus aber immerhin nun endlich zu kämpfen. In der 58. Minute netzte Christian Tischer nach einem Pass von Nico Bartelt zum 1:4 ein. Im Gegenzug hatte Cottbus die Möglichkeit den alten Abstand wiederherzustellen, aber sie schoben den Ball knapp am langen Pfosten vorbei. In der 65. Minute wies Schorbus die nächste große Chance auf. Der eingewechselte Manuel Biebeler passte auf den zentral stehenden Andreas Böhm, welcher aber das Spielgerät über das Tor jagte. In der 67. Minute wurde es mit dem Treffer zum 2:4 doch noch einmal spannend. Ein Zuspiel von Matthias Geppert nahm Christian Tischer wunderbar an und verwandelte ohne lange zu zögern zu seinem zweiten Treffer. Drei Minuten später hatte Schorbus den nächsten guten Ansatz aufzuweisen. Nico Bartelt passte auf Manuel Biebeler – seine scharfe Eingabe ins Zentrum wurde zur Ecke geklärt. Mit dem Anschlusstreffer wäre die Partie wieder offen gewesen, doch Maximilian Hußner legte nach Zuspiel von Christian Tischer den Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Dies war die letzte Chance für Schorbus in dem Spiel.

Schorbus sollte endlich lernen, dass ein Fussballspiel aus neunzig Minuten besteht und nicht nur aus einer Halbzeit oder einer guten halben Stunde. Dieses Problem war auch schon in der Vorsaison zu verzeichnen und welchen Platz dies zum Saisonende einbrachte, ist allgemein bekannt. Auch in dieser Saison wird es einzig und allein darum gehen, den Verbleib in der Kreisoberliga zu sichern und dafür müssen die Duelle gegen die direkten Konkurrenten gewonnen werden. Was bei Schorbus aber auch in dieser Partie stimmte, war nach dem Rückstand die kämpferische Einstellung und die sollte für die verbleibenden Partien bis zur Winterpause die nötige Zuversicht geben.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert, Nico Hermes, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Manuel Biebeler), Maximilian Hußner, Christian Tischer – Nico Bartelt, Danilo Koall, Jonas Jakubenko – Andreas Böhm, Rene Klüglich (ab der 76. Min. Maurizio Boigk)

Schiedsrichter: Holger Böker

Zuschauer: 40