Am 22. Spieltag stand für die SG Blau-Weiß Schorbus das Nachbarschaftsderby gegen die SG Kausche an. Nach der Niederlage in der Vorwoche beim Tabellenletzten Eintracht Peitz II waren die Schorbuser gefordert, die drei Punkte zu Hause zu behalten. Die Kauscher steckten am Spieltag zuvor eine heftige Niederlage gegen die SG Sielow ein, wodurch sie ebenfalls auf Wiedergutmachung aus waren. Es kann vorweggenommen werden, dass vor über 100 Zuschauern während der gesamten Spielzeit kein Derbycharakter mit den sonst so typischen Emotionen aufkam – weder auf, noch neben dem Platz.

Die Schorbuser begannen die Partie recht konzentriert und spielerisch ordentlich mit eins/zwei guten Offensivansätzen, jedoch ohne Torabschluss. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatten dagegen die Gäste. Der Kauscher Spieler erblickte, dass der Keeper der Blau-Weißen recht weit vor dem Tor positioniert war und zog aus der Ferne schnörkellos ab. Der Ball ging zum Glück für Schorbus knapp am linken Pfosten vorbei. Das war es dann aber auch erst einmal mit den Kauscher Möglichkeiten. Sie probierten sich zwar durch lange Pässe in die Spitze, doch ein erfolgsversprechendes Mittel war dies nicht. Insgesamt blieb Kausche offensiv eher harmlos. Die bessere Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt der Gastgeber. In der 11. Minute vergaben die Blau-Weißen die Riesenchance zur Führung, als Renè Böhme nach einer Ecke von Matthias Geppert den Kauscher Gegenspieler anschoss. Vier Minuten später gelang schließlich die verdiente Führung. Nach einer Ecke von Sven Rajewski köpfte der aufgerückte Libero Falk Frömming ins lange Eck zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf blieb es eine Partie mit nur wenigen bis gar keinen Höhepunkten. Defensiv arbeitete die Schorbuser Mannschaft nach den mageren Auftritten aus den Vorwochen ordentlich und Kausche fehlten die spielerischen Mittel um die Blau-Weißen unter Druck zu setzen. In der 37. Minute gelang Schorbus das vermeintliche 2:0, aber Torschütze Renè Böhme stand nach einem sehenswerten Spielzug bei dem entscheidenden Pass im Abseits. Vor der Pause konnten beide Teams jeweils noch eine gute Möglichkeit verzeichnen. In der 42. Minute schoss Niklas Rädel am Kauscher Tor vorbei. Mit dem Halbzeitpfiff bereinigte Schorbus die Situation nach einer Freistoßhereingabe mit vereinten Kräften.

Nach dem Wiederanpfiff fand Schorbus den spielerischen Faden zunächst nicht wieder und Kausche erhöhte den Druck. In der 47. Minute bot sich den Gästen eine Freistoßmöglichkeit aus aussichtsreicher Position. Bei dem wenig scharf geschossenen Versuch hatte der Keeper der Blau-Weißen Michael Jenzewski keine Probleme. Ansonsten hatte Kausche – bis auf einen Schuss in der 60. Minute, den der Schorbuser Schlussmann abwehrte – keine zwingenden Möglichkeiten aufzuweisen. Schorbus vergab in der 57. Minute die Chance zum 2:0, als sich Lorenzo Barrios auf der linken Seite durchsetze, aber bei seinem Abschluss aufs kurze Eck nur das Außennetz traf. Vier Minuten später machten es die Blau-Weißen besser. Sven Rajewski spielte lang in die Spitze. Lorenzo Barrios überließ dem mitgelaufenen Renè Böhme richtigerweise den Vortritt (er selbst hätte im Abseits gestanden) und dieser schloss frei vor dem Keeper erfolgreich zum 2:0 ab. Die endgültige Entscheidung gelang den Blau-Weißen in der 73. Minute mit dem 3:0. Matthias Geppert brachte eine Ecke in den Kauscher Strafraum hinein und wiederum Renè Böhme köpfte zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag ein. In der Schlussphase waren die Gastgeber dem vierten Treffer näher, als die Gäste dem Anschlusstreffer. Zweimal bot sich Lorenzo Barrios die Möglichkeit, seine engagierte Leistung mit einem eigenen Treffer zu belohnen. Zudem traf Christian Tischer nach einer Flanke vom eingewechselten Manuel Biebeler den Ball nicht richtig. In der 88. Minute konnte sich Michael Jenzewski noch einmal beweisen, als er den Ball in einem 1:1-Duell entschärfte und damit den ersten Schorbuser Sieg ohne Gegentor in dieser Saison sicherte.

Schorbus gewann dieses Spiel, auch in der Höhe verdient, weil sie kämpferisch und spielerisch besser eingestellt waren als der Ortsnachbar und nach 358 torlosen Minuten ihre Treffsicherheit wiedergefunden haben. Es wäre zu wünschen, dass dieses Erfolgserlebnis Auftrieb für die weiteren Partien gibt.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 74. Minute Nico Bartelt), Robert Ohnholz (ab der 77. Minute Manuel Biebeler), Matthias Geppert (SF), Christian Tischer – Andreas Böhm, Renè Böhme, Danilo Koall, Sven Rajewski – Lorenzo Barrios (ab der 89. Minute Enrico Kuhz)

Schiedsrichter: Daniel Asisow

Zuschauer: 105

Eine Woche nach dem Derbysieg gegen die SG Kausche traf die Mannschaft von Blau-Weiß Schorbus auf die zweite Mannschaft von Wacker Ströbitz. Mit 47 Punkten und als Tabellenzweiter gingen die Wackeraner als klarer Favorit in diese Partie. Allerdings zeigten die Schorbuser in der Vergangenheit, dass sie durchaus in der Lage sind den Ströbitzern Probleme zu bereiten und so sollte es auch an diesem Tag wieder sein.

Auf Seiten der Blau-Weißen fehlten mit Kapitän Matthias Geppert, Christian Tischer sowie Robert Ohnholz drei wichtige Stammkräfte. Zudem wurde die Partie auf dem neuen – für die Schorbuser ungewohnten – Kunstrasengeläuf ausgetragen.

Ströbitz zeigte sich zu Beginn engagierter, während Schorbus das Spiel recht passiv begann. Die ersten Chancen gehörten dem Gastgeber. In der 11. Minute ging der Ball nach einem Schuss aus 18 Metern am langen Eck vorbei. Wenige Minuten später brachten die Gastgeber eine Flanke in den Strafraum hinein. Der Schlussmann der Blau-Weißen Paul Blumberg-Krüger entschärfte die Situation ehe der lauernde Wacker-Angreifer zum Abschluss kam. Im weiteren Verlauf fehlten dem Gastgeber die Mittel, um Schorbus ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Blau-Weißen verteidigten nun umsichtiger. Zudem merkten die Gäste, dass sie gegen die beste Abwehr der Liga durchaus zu ihren Chancen kommen können. Das Ergebnis von 0:0 sprach daher zu diesem Zeitpunkt für Schorbus statt für den favorisierten Gastgeber. In der 23. Minute kam Schorbus das erste Mal zu einem nennenswerten Abschluss. Maximilian Hußner schoss rechts am Tor der Wackeraner vorbei. Zehn Minuten später führte Michael Jenzewski einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie aus. Der Ball wurde im Strafraum der Ströbitzer zunächst abgeblockt, doch Maximilian Hußner kam zum Nachschuss. Der Ball ging über das Tor. Bis zum Halbzeitpfiff blieben die Gäste das bessere Team. Nach einem schönen Spielzug über Maximilian Hußner wurde der Ball zur Ecke geklärt. Die Eckballhereingabe von Nico Bartelt schien geklärt, aber kurz vor der Strafraumgrenze wurde Lorenzo Barrios zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß führte Nico Bartelt aus, doch der Ströbitzer Schlussmann zeigte sich sicher. Mit dem Halbzeitpfiff gelang Schorbus schließlich das nicht unverdiente 1:0. Danilo Koall bediente Andreas Böhm. Die Situation war eigentlich bereits bereinigt, doch der Ball kam wiederum zu Danilo Koall, welcher sich ihn zurechtlegte und aus 14 Metern von halblinks in den rechten Winkel verwandelte.

Die Gastgeber kamen fuchtig aus der Kabine und prompt setzte es in der 49. Minute durch die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff den Ausgleich, weil Schorbus einmal nicht konsequent verteidigte. Die Blau-Weißen fanden nach der Halbzeit nicht mehr so recht in die Partie hinein. In der 62. Minute gab es gleich zwei Verletzungsbedingte Behandlungen an Torwart Paul Blumberg-Krüger und Libero Falk Frömming. Es ging zwar für beide Schorbuser Akteure weiter, doch die daraus resultierende Unordnung nutzten die Ströbitzer aus. Nach einem Zweikampf entschied der Unparteiische zum Entsetzen der Schorbuser auf Strafstoß, denn die Situation begann vor der Strafraumgrenze. Der Keeper der Blau-Weißen ahnte die Ecke, doch auch er konnte die Führung für Wacker in der 67. Minute nicht verhindern. Schorbus kämpfte gegen die drohende Niederlage an, doch zu zwingenden Chancen kam das Team selten. In der 85. Minute zeigte sich die gleiche Situation, welche auf Wacker-Seite zum Elfmeter geführt hatte, doch nach dem Foul an Renè Böhme wurde diesmal nicht auf Elfmeter entschieden, sondern auf Freistoß. Nach der Freistoßhereingabe von Michael Jenzewski legte Andreas Böhm den Ball per Kopf auf Falk Frömming, welcher das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus Nahdistanz über das Tor zu schießen. Die Vorentscheidung verpassten die Ströbitzer, als sie in der Nachspielzeit nur den Pfosten trafen. Anschließend war dann auch Feierabend und Schorbus stand trotz einer engagierten Leistung mit leeren Händen da.

Für die Blau-Weißen kämpften: Paul Blumberg-Krüger – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Michael Jenzewski – Nico Bartelt (ab der 74. Min. Marcus Schwemmer), Danilo Koall, Lorenzo Barrios – Andreas Böhm, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Marcel Albrecht

Zuschauer: 35

Der Tiefpunkt bei der SG Blau-Weiß Schorbus ist erreicht. Mit der Niederlage gegen den Tabellenletzten Eintracht Peitz II muss nun auch endlich dem Letzten klar geworden sein, dass Schorbus mitten im Abstiegskampf steckt.

Sicherlich hatte Schorbus durch den Ausfall der Stammkräfte Falk Frömming, Robert Ohnholz, Sven Rajewski und Renè Böhme wichtige Akteure zu ersetzen – eine Entschuldigung darf das für diese Leistung aber nicht sein. Denn erneut präsentierten sich die Blau-Weißen völlig harmlos, planlos und einfallslos. Die Gastgeber kamen sicherlich glücklich zu ihrem Führungstreffer, doch wenn man die Partie über neunzig Minuten sich anschaut, muss leider gesagt werden, dass die Peitzer Reserve nicht einmal unverdient mit drei Punkten vom Platz ging.

In der Anfangsphase war positiv zu verzeichnen, dass die Blau-Weißen im Gegensatz zu den vorherigen Spielen in den ersten Minuten ohne Gegentor blieben. Allerdings hatte Schorbus selbst auch keine eigenen Möglichkeiten zu verzeichnen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Blau-Weißen auch im Spiel gegen den Tabellenletzten zu wenig Kampfgeist und zu geringen Siegeswille aufwiesen. Jeder hatte eigentlich erwartet, dass gegen das Kreisoberligaschlusslicht endlich die Wende gelingt, doch leider wurden die Beteiligten wieder einmal tief enttäuscht. Die erste Chance – und es war zugleich die beste Schorbuser Möglichkeit im gesamten Spiel – hatten die Blau-Weißen in der 17. Minute aufzuweisen. Nach einem Doppelpass zwischen Danilo Koall und Nico Bartelt schloss Letzterer von der Strafraumgrenze ab – der Keeper der Gäste lenkte den Ball jedoch noch über die Latte. Ansonsten war es eine unspektakuläre erste Hälfte. Der traurige Höhepunkt in Durchgang Eins war die Verletzung des Schorbuser Liberos Rüdiger Bork. Auf Grund der Personalsituation stellte er sich trotz seines vierzigminütigen Einsatzes bei der Ü35 der SG Blau-Weiß Schorbus am Vortag auch für die Männermannschaft zur Verfügung. Nach 22 Minuten fiel er jedoch so unglücklich, dass es mit einem Armbruch direkt in das Krankenhaus ging. Die SG Blau-Weiß Schorbus bedankt sich für seine engagierten Einsätze und wünscht gute Besserung.

Die zweite Hälfte begann mit der nächsten Verletzungsunterbrechung. Dem Schorbuser Schlussmann Paul Blumberg-Krüger wurde auf die Hand getreten. Nach kurzer Unterbrechung ging es dann aber zum Glück für ihn weiter. Die erste Hälfte hatte schon wenig mit Fussball auf beiden Seiten zu tun, doch die zweite Halbzeit toppte das Ganze dann noch. Der Führungstreffer, welcher zugleich dann auch das Siegtor darstellte, zeigte sich sinnbildlich für die Passivität im gesamten Schorbuser Spiel. Eine Freistoßhereingabe unterband kein einziger Spieler der Blau-Weißen und so war es für die Gastgeber ein Leichtes das 1:0 zu erzielen. Im Anschluss zeigte sich Schorbus völlig von der Rolle und so wäre nur zwei Minuten nach dem Rückstand dem Gastgeber der Treffer zum 2:0 gelungen. Nachdem die Peitzer munter durch die Reihen der Blau-Weißen spazieren konnten, ging der Abschluss zum Glück der Schorbuser knapp am Tor vorbei. Doch auch das war nicht der erhoffte Weckruf für die Schorbuser. Im Gegenteil – in den verbleibenden dreißig Minuten sah absolut nichts danach aus, als dass hier Schorbus noch zum Ausgleich kam. Und so beendet Schorbus die Partie mit einer erneuten Niederlage. Zugleich ist die Mannschaft nun seit 343 Minuten bzw. seit über fünf Stunden ohne eigenen Treffer.

Für die Blau-Weißen kämpften: Paul Blumberg-Krüger – Rüdiger Bork (ab der 22. Min. Ronny Richter), Niklas Rädel, Michael Jenzewski, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Danilo Koall, Lorenzo Barrios, Nico Bartelt – Christian Tischer, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Holger Böker

Zuschauer: 30

Die SG Blau-Weiß Schorbus musste am 20. Spieltag der laufenden Kreisoberligasaison eine deutliche Niederlage gegen den SV Lausitz Forst einstecken. Das Ergebnis von 0:3 scheint entsprechend deutlich, doch war es vor allem dem bescheidenen Auftreten Schorbus zu verdanken, dass die Forster Gäste relativ problemlos zu drei Auswärtspunkten kamen.

Beide Mannschaften begannen die Partie ohne großes Abtasten. Zwingende Torchancen blieben in den ersten zehn Minuten jedoch aus. Prompt setzte es für Schorbus durch die erste Möglichkeit der Forster das 0:1. Ein eigentlich wenig erfolgsversprechend flach getretener Freistoß aus 25 Metern rutschte in das Tor der Blau-Weißen. Nur eine Minute später hätten die Gäste gar für das 2:0 sorgen können, aber der Schlenzer des Forster Kapitäns landete an der Latte. In diesen Minuten zeigte sich, dass die Schorbuser mit der Zeitumstellung mehr zu kämpfen haben, als die Forster, denn so richtig wach schienen die Blau-Weißen nicht zu sein. Auch nach zwanzig Minuten zeigten sich die Gastgeber zwar engagiert, doch für Torgefahr konnte nicht gesorgt werden. Während die Gäste auf Konter lauerten, war Schorbus gezwungen, das Spiel zu gestalten. Doch aus dem Spiel heraus konnte sich die Mannschaft keine Möglichkeiten erarbeiten. Dies war insbesondere der Tatsache geschuldet, dass das Mittelfeld kaum existierte. Es boten sich einige Freistöße aus aussichtsreicher Position, doch die Versuche von Michael Jenzewski und Matthias Geppert brachten nichts ein. Zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich hatte Schorbus noch vor dem Seitenwechsel aufzubieten. In der 28. Minute schoss Falk Frömming aus freier Position über das Tor der Gäste. In der 39. Minute passte Christian Tischer lang auf Sven Rajewski, welcher auf Renè Böhme weitergab. Bei seinem Schuss musste der Forster Keeper sein ganzes Können aufweisen, um den Ausgleich zu verhindern. Ansonsten hatten die Forster Glück, dass so ziemlich jeder Abschlussversuch der Schorbuser durch einen Feldspieler abgeblockt wurde. Die Gäste waren weiterhin durch Konter gefährlich. Ein Tor in der 28. Minute fand jedoch auf Grund einer Abseitsstellung keine Anerkennung.

Nach der Pause machte die Leistung der Blau-Weißen wenig Hoffnung, dass hier noch etwas Zählbares herausspringt. Mit einem Doppelschlag sorgten die Gäste für die Entscheidung in dem Spiel. Während sich die Schorbuser Mannschaft in ihrem eigenen Spiel verlor, fassten sich die Gäste in der 61. Minute ein Herz und per Sonntagsschuss erzielten sie in der 61. Minute das 2:0. Das 3:0 resultierte aus einem Kopfball nach einer Ecke. An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass Schorbus dringend etwas bei Standardsituationen tun muss. In den drei Spielen der Rückrunde kassierten die Blau-Weißen sechs Gegentore – davon fünf nach einem Freistoß oder einem Eckball. Diese Statistik sagt alles aus, zumal die Partien gegen die spielstarken Mannschaften noch ausstehen. Nachdem die Entscheidung durch den Doppelschlag zu Gunsten der Forster gefunden war, war die Partie vor allem durch die emotionale Seite geprägt. Die Forster zeigten nun vor allem ihr fliegerisches Können, welches jedoch weder der Schiedsrichter noch die Schorbuser in irgendeiner Form zu bestrafen wussten. Nachdem sich die Gemüter dann wieder beruhigt hatten, konnte schließlich doch noch eine Chance für die Blau-Weißen notiert werden. Die angedachte Flanke vom eingewechselten Danilo Koall landete auf der Oberkante der Latte. Spätestens nun musste auch dem Letzten klar gewesen sein, dass Schorbus hier noch ewig spielen kann, aber kein Tor erzielen wird. Zum Glück machte der Unparteiische dann auch pünktlich Feierabend.

Für die Blau-Weißen kämpften: Paul Blumberg-Krüger – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Michael Jenzewski, Maximilian Hußner (ab der 63. Min. Danilo Koall) – Matthias Geppert (SF), Nico Bartelt, Renè Böhme – Sven Rajewski, Christian Tischer (ab der 80. Min. Maurizio Boigk)

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 35

Es wird nicht besser im Spiel der SG Blau-Weiß Schorbus. Wer dachte, dass nach der 0:3-Heimniederlage in der Vorwoche gegen den SV Lausitz Forst der negative Höhepunkt erreicht war, wurde bitter enttäuscht. Gegen den Aufsteiger SG Dissenchen/Haasow war Schorbus auf Wiedergutmachung aus, aber wieder einmal ging die Mannschaft mit hängendem Kopf vom Platz. Die Niederlage resultierte wir in der Vorwoche nicht aus der guten Leistung eines Gegners, sondern aus den eigenen Fehlern die die Blau-Weißen produzierten. Auch wenn es verfrüht ist, eine Tendenz abzugeben, macht die Entwicklung der Schorbuser Mannschaft Sorgen, denn mit der Leistung und der Einstellung aus den letzten Spielen, ist kaum anzunehmen, dass die Blau-Weißen noch einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg holen.

Das Spiel an sich ist sehr schnell zusammengefasst. 1. Minute – 0:1. Schorbus vergeigte den Anstoß, die Gäste schnappten sich den Ball, liefen über dir rechte Seite und verwandelten ins lange Eck. Libero Falk Frömming fälschte dabei den Ball noch ab. 28. Minute – 0:2. Der Schorbuser Rückpass auf Keeper Michael Jenzewski misslang. Die Gäste nutzten den Fehler eiskalt aus und schraubten damit das Ergebnis auf 2:0 hoch. 38. Minute – das vermeintliche 0:3. Der Treffer fand wegen einer Abseitsstellung des Schützens aber keine Anerkennung. Schorbus hatte selbst nur wenige Offensivaktionen aufzuweisen. In der 20. Minute behinderten sich Danilo Koall und Christian Tischer nach einer Flanke von Sven Rajewski gegenseitig. In der 34. Minute passte Robert Ohnholz zu Renè Böhme. Er kam nur mit seinem schwachen Fuß zum Abschluss, so dass der Ball am Kasten der Gäste vorbei ging. Das waren die einzigen nennenswerten Höhepunkte im ersten Durchgang – ein fussballerischer Leckerbissen sieht anders aus.

Die Partie wird auf Grund anderer Dinge – die mit Fussball nicht annähernd etwas zu tun haben – in Erinnerung bleiben. Kurz vor der Pause gab es ein Foulspiel des Schorbuser Spielers. Dieses endete für den Spieler der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow schmerzhaft und mit einer Fahrt in das Krankenhaus. Dies kann beim Sport passieren, auch wenn es sicherlich bitter ist. Was jedoch nicht passieren darf, ist das Wortgefecht, welches im Anschluss folgte. Der Mitspieler der Gäste verlor komplett die Nerven und beleidigte den Linienrichter unter Androhung körperlicher Gewalt. Es ist unfassbar und nicht nachvollziehbar, warum die Entgleisung nicht mit einem Platzverweis und einer langen Sperre bestraft wurde. In diesem Moment wurde erkennbar, warum sich immer weniger junge Menschen als Unparteiische zur Verfügung stellen.

So ging es nach dem Seitenwechsel bei beiden Mannschaften vollständig weiter. Auch in der zweiten Halbzeit hatte die Partie mit Fussball nur ganz wenig zu tun. In der 53. Minute zeigten sich die Gäste erneut effektiv und stellten mit dem Treffer zum 3:0 die endgültige Entscheidung in dem Spiel her. Zehn Minuten später schien das 4:0 fällig, als die Gäste mit drei Mann allein auf den Schorbuser Schlussmann zuliefen. Michael Jenzewski wehrte den Ball ganz stark zur Ecke ab. Wie schon in der Vorwoche hatte Schorbus nur wenige Möglichkeiten aufzubieten, da sich das Spiel der Mannschaft zu einfallslos präsentierte. In der 55. Minute fand der Ball trotz mehrerer Versuche nicht den Weg ins Tor. Kurz vor Schluss scheiterte der eingewechselte Andreas Böhm am Keeper der Gäste. Den Abpraller nahm Lorenzo Barrios direkt, doch die Latte verhinderte die Ergebnisverkürzung. Kurz darauf machte der Schiedsrichter dann auch Feierabend und Schorbus brauchte für die Niederlage niemanden verantwortlich machen, außer sich selbst. Und wieder einmal endete die Partie mit der Hoffnung: Im nächsten Spiel wird alles besser.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Matthias Geppert (SF), Renè Böhme – Danilo Koall (ab der 76. Min. Jonas Jakubenko), Lorenzo Barrios, Nico Bartelt (ab der 46. Min. Andreas Böhm) – Sven Rajewski, Christian Tischer

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 55

Durch den Fussballkreis Niederlausitz wurden folgende ausgefallene Punktspiele neu angesetzt:

 

Fichte Kunersdorf  -  B-W  Schorbus  für  Dienstag, d. 01.05.18, Anstoß 15:00 Uhr

 

Kahrener SV 03    -  B-W  Schorbus  für  Mittwoch, d. 09.05.18, Anstoß  18:00 Uhr

Unser Ü-50-Team startet nach dem 8. Platz im vergangenen Jahr erneut in der Kreisliga.

Es wurden 2 Vorbereitungsspiele vereinbart:

 

Mittwoch, 28.03., 18:00 Uhr:  Schorbus - Merzdorf

Mittwoch, 04.04., 18:00 Uhr:  Schorbus - Victoria Cottbus

 

Punktspiele (sie beginne alle um 18:30 Uhr)  :

 

1.  Mittwoch, 11.04.,  Wacker Ströbitz  -  Schorbus

2.  Mittwoch, 18.04.,  Schorbus           -  B-W Spremberg

3.  Mittwoch, 25.04.,  Klein Gaglow      -  Schorbus

4.  Mittwoch, 02.05.,  Schorbus           -  SC Spremberg

5.  Dienstag, 08.05.,  Schorbus           -  Branitz/ Hassow

6.  Montag,   14.05.,  Saspow             -  Schorbus

7.  Mittwoch, 23.05.,  Schorbus           -  1. FC Guben

8.  Mittwoch, 30.05.,  Sielow               -  Schorbus

9.  Mittwoch, 06.06.,  Schorbus           -  Viktoria Cottbus

10.Mittwoch, 13.06.,  Kolkwitz             -  Schorbus

11.Mittwoch, 20.06.,  Schorbus            -  Energie Cottbus

 

Mit dem 11. Spieltag ist die Meisterschaft beendet.

 

Danach können Vereine, welche weiterhin Wettkampf betreiben wollen, sich beim "Herbstcup" anmelden.

Je nach Anzahl der meldenden Vereine werden dann die weiteren Spiele angesetzt.

Gegen die Reserve von BSV Guben/Nord reichte es für die SG Blau-Weiß Schorbus im jüngsten Heimspiel nur zu einem 2:2-Unentschieden. Nach der mehrwöchigen Spielpause kam Schorbus über die gesamte Spielzeit überhaupt nicht in die Gänge. Da sich jedoch auch die Gäste in ihrem Spiel nicht überschlugen, entwickelte sich ein Kreisoberligaspiel auf extrem niedrigem Niveau. Dass beide Teams jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg einsammeln möchten, war zu keinem Zeitpunkt erkennbar.

Den besseren Start erwischten die Gubener Gäste. Nach einem Pass in die Spitze steuerte der Gubener Angreifer in der vierten Minute auf das Tor von Paul Blumberg-Krüger zu. Er wurde jedoch zu weit nach außen abgedrängt, ehe er zum Abschluss kam. Niklas Rädel konnte schließlich die Situation bereinigen. Fünf Minuten später gelang den Gästen die frühe Führung in der Partie. Eine Freistoßflanke aus gut dreißig Metern klatschte an die Latte. Den zurückspringenden Ball verwertete der Gästespieler aus sechs Metern problemlos. Die Freude der Gubener währte jedoch nur kurz, denn bereits eine Minute später nutzten die Schorbuser ihre erste nennenswerte Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich. Nach einer Ecke von Nico Bartelt landete der Ball über Falk Frömming bei Christian Tischer, welcher aus Nahdistanz dem Gubener Keeper keine Abwehrmöglichkeit ließ. In der 17. Minute wurde Maximilian Hußner im Gubener Strafraum rüde von den Beinen geholt. Ohne zu zögern, entschied Schiedsrichter Ronny Wiemann auf Strafstoß. Nach seinem missglückten Versuch beim Spiel gegen den SV Guhrow probierte sich Kapitän Matthias Geppert erneut. Diesmal verwandelte er sicher zum 2:1. Für Maximilian Hußner ging es anschließend leider nicht weiter und so war Trainer Ronny Richter gezwungen früh zu wechseln. Anschließend stellte Schorbus das Fussballspielen weitgehend ein. Die Mannschaft offenbarte große Probleme im Stellungsspiel, wodurch die Gubener ein ums andere Mal völlig freistanden. In der 26. Minute war es dem Keeper der Blau-Weißen zu verdanken – als er einen Schuss aus 13 Metern ganz stark über die Latte lenkte – dass die 2:1-Führung weiterhin Bestand hatte. Zahlreiche Fehlabspiele und halbherziges Zweikampfverhalten luden die Gubener Gäste immer wieder zu Angriffen ein, doch zum Glück für die Schorbuser gelang es den Gubenern nicht daraus einen Nutzen zu ziehen.

Dies sollte sich zunächst auch in der zweiten Halbzeit fortsetzen. Guben drängte auf den Ausgleich, ohne sich jedoch wirklich nennenswerte Möglichkeiten zu erarbeiten. Einzig ein Abschluss in der 50. Minute bei welchem der Ball knapp am Schorbuser Tor vorbei ging, konnte zunächst als Chance notiert werden. Schorbus verpasste es mit dem 3:1 die Vorentscheidung zu erzielen. Nach einer Ecke von Nico Bartelt köpfte Renè Böhme in der 55. Minute über das Gubener Gehäuse. In der 67. Minute scheiterte Nico Bartelt im 1:1-Duell am Gästeschlussmann. Die anschließende Nachschussmöglichkeit von Sven Rajewski wurde vom Keeper abgewehrt. In der 75. Minute gelang Guben schließlich der Ausgleich. Erneut ging diesem Treffer eine Standardsituation voraus. Nach einer Freistoßflanke standen gleich mehrere Spieler am langen Pfosten völlig frei und so war der 2:2-Ausgleich reine Formsache. Beide Mannschaften hatten in der Schussphase noch die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. In der 76. Minute traf Danilo Koall für Schorbus nur das Außennetz. Fünf Minuten vor Schluss retteten Paul Blumberg-Krüger und Falk Frömming in höchster Not. In der dritten Minute der Nachspielzeit lag der Ball dann doch noch plötzlich im Tor der Gubener, doch wurde der Treffer auf Grund eines vorangegangenen Foulspiels nicht gewertet. Einen Sieger hätte dieses Spiel aber auch nicht wirklich verdient gehabt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Paul Blumberg-Krüger – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner (ab der 19. Min. Lorenzo Barrios), Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt (ab der 77. Min. Michael Jenzewski), Danilo Koall, Renè Böhme – Sven Rajewski, Christian Tischer

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 50

Wegen Unbespielbarkeitz des Platzes fällt das Punktspiel der KOL in Kahren am Sonntag, d. 04.03.18, aus.

Der Termin der Neuansetzung ist noch nicht festgelegt. 

Unsere Spielgemeinschaft (SG) im Altligabereich B-W Schorbus/ Victoria Cottbus startet am Freitag, d. 06.04.18, 18:00 Uhr, in Kausche gegen die dortige SG in die Saison 2018. Wir spielen in der 2. KKL, Staffel Süd.

Weitere Spieltermine:

Freitag, 13.04., 18:00 Uhr :   in Schorbus  gegen  B - W Spremberg

Freitag, 20.04., 18:00 Uhr :   in Komptendorf gegen die SG Komptendorf/ Turbine Cottbus

Freitag, 27.04., 18:00 Uhr :   in Schorbus gegen Grün-Weiss Friedrichshain (neu in der Altliga)

Freitag, 04.05., 18:30 Uhr :   in Döbbern

 

Zum vorgezogenen Auftakt in die Rückrunde empfing die SG Blau-Weiß Schorbus den Landesklassenabsteiger SV Guhrow. Nach der knappen 1:2-Hinspielniederlage, als es Schorbus nicht gelang trotz Überzahl die Partie zu drehen, brannten die Blau-Weißen auf Revanche. Zudem siegte bereits am Vortag die Reserve von Guben Nord gegen den Tabellenletzten Eintracht Peitz, wodurch sie sich an den Schorbusern in der Tabelle vorbeischoben. Alles in allem - Grund genug, um das Fussballpflichtspieljahr mit einem Sieg zu starten.

Die Mannschaft von Schorbus konnte zur Rückrunde Keeper Paul Blumberg-Krüger nun in ihren Reihen begrüßen, welcher von Kolkwitz zu den Blau-Weißen wechselte. Er bekam an diesem Tag seinen ersten Pflichtspieleinsatz. Stammtorwart Michael Jenzewski nahm zunächst als Einwechselspieler auf der Bank Platz. Darüber hinaus lichtete sich bei Schorbus auch das Lazarett wieder und mit Matthias Geppert und Falk Frömming kehrten zwei etablierte Akteure in die Startelf zurück.

So wirklich schwungvoll starteten jedoch beide Teams nicht in die ersten neunzig Pflichtspielminuten nach der Winterpause. Sowohl Guhrow als auch Schorbus zeigten sich bemüht, doch zwingende Torchancen sollten sich nicht einstellen. Nach einer Viertelstunde gab es die ersten nennenswerten Möglichkeiten zu notieren. Zunächst vergaben die Gäste die sichere Führung, als sie frei vor dem Tor zum Glück der Schorbuser vorbeischossen. Im Anschluss scheiterte Christian Tischer im 1:1-Duell am Guhrower Keeper. Ansonsten blieb es weitgehend ein unspektakuläres Spiel mit wenigen Höhepunkten. Im weiteren Verlauf wurden die Blau-Weißen stärker und in der 32. Minute gelang den Schorbusern die Führung. Mit großem Einsatz behauptete Christian Tischer im Guhrower Strafraum den Ball und spitzelte ihn zu Sven Rajewski, welcher ins leere Tor einschob. Zehn Minuten später sollte es das fällige 2:0 setzen. Sven Rajewski steuerte auf den Guhrower Schlussmann zu und passte zu Christian Tischer, welcher sich nicht die nötige Zeit im Abschluss nahm, sondern direkt abschloss. Der Ball ging am Tor vorbei. Nach dem ausgeglichenen Spielbeginn zeigte sich die Führung für die Gastgeber mittlerweile verdient. Das Guhrower Spiel wirkte insgesamt zu planlos, um den Schorbusern gefährlich zu werden. Doch mit dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der überraschende Ausgleich. Ein Freistoß aus 18 Metern prallte an die Unterkante der Latte und ließ Paul Blumberg-Krüger keine Abwehrchance.

Mit Wut kamen die Blau-Weißen aus der Kabine und schnürten die Gäste in die eigene Hälfte ein. Sowohl Danilo Koall als auch Sven Rajewski hatten jedoch Pech mit ihren Abschlüssen. In der 50. Minute gingen die Schorbuser erneut verdient in Führung. Christian Tischer bediente Danilo Koall, welcher zum 2:1 verwandelte. Zwei Minuten später gelang ihm fast sein zweiter Treffer an dem Tag, aber sein Flugkopfball wurde durch den Guhrower Keeper noch mit einer Hand über die Latte gelenkt. Für den Ausbau der Führung sorgte Niklas Rädel in der 55. Minute nach einer Einzelleistung. Nur vier Minuten später hatte Schorbus die große Chance die Vorentscheidung zu erzielen, als der Unparteiische nach einem Foul an Maximilian Hußner auf Strafstoß entschied. Der Guhrower Torwart wehrte den schwach getretenen Versuch von Matthias Geppert aber ab. In der 67. Minute ließ Schorbus erneut eine Riesenmöglichkeit liegen. Eine Freistoßhereingabe von Matthias Geppert landete bei Christian Tischer, welcher Nico Bartelt bediente. Doch auch sein Versuch ging am Tor der Gäste vorbei. Zwei Minuten später dezimierten sich die Guhrower selbst. Der Schlussmann holte Christian Tischer von den Beinen und sah daraufhin folgerichtig die gelbe Karte. Da er jedoch zuvor bereits wegen einer Undiszipliniertheit verwarnt wurde, bedeutete dies in der Summe gelb-rot und vorzeitiges Duschen. Zudem erhielt Schorbus erneut einen Elfmeter. Diesmal probierte sich der Torschütze zum 1:0 – Sven Rajewski, welcher zur Vorentscheidung verwandelte. In der 73. Minute wurde dann die einzige Möglichkeit für Guhrow im zweiten Durchgang notiert, als sie am Schorbuser Tor vorbeischossen. Zehn Minuten vor Schluss sorgte Christian Tischer nach Zuspiel vom eingewechselten Lorenzo Barrios mit dem 5:1 für den Schlusspunkt in dieser Partie.

Für die Blau-Weißen siegten: Paul Blumberg-Krüger – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Matthias Geppert [SF] (ab der 79. Minute Michael Jenzweski) – Nico Bartelt, Danilo Koall, Jonas Jakubenko (ab der 69. Minute Lorenzo Barrios) – Sven Rajwski (ab der 75. Maurizio Boigk), Christian Tischer

Schiedsrichter: Max Lecher

Zuschauer: 40

Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt war die SG Blau-Weiß Schorbus beim 1. Glasmacherpokal in der Seesporthalle in Großräschen zu Gast. Das weitere Teilnehmerfeld bestand aus Kreisligisten sowie Kreisoberligisten aus dem Fussballkreis Südbrandenburg. Die Mannschaft von der SG Sängerstadt Finsterwalde hat ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen müssen. Um den Turnierplan nicht durcheinander zu bringen, stellte sich eine Allstar-Mannschaft mit Spielern von Annahütte, Wormlage und Großräschen zur Verfügung.

Teilnehmerfeld

SV Grün-Weiß Annahütte 

Kreisliga Ost 

12. Tabellenplatz

SV Germania Peickwitz

Kreisliga Ost 

3. Tabellenplatz

SV Blau-Weiß Lubolz

Kreisliga Ost

11. Tabellenplatz

BSG Chemie Schwarzheide   

Kreisliga Ost

1. Tabellenplatz

Askania Schipkau

Kreisoberliga

5. Tabellenplatz

SG Blau-Weiß Schorbus

Kreisoberliga NL     

12. Tabellenplatz

1. SV Lok Calau

Kreisliga Ost

9. Tabellenplatz

Allstars

 

 

 

Für die SG Blau Weiß Schorbus standen Michael Jenzewski (Torwart), Jonas Jakubenko, Niklas Rädel, Nico Bartelt, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Thomas Iwanetz, Maurizio Boigk sowie Christian Tischer auf dem Parkett.

Gespielt wurde in zwei Vierer-Gruppen mit einer Spielzeit von jeweils 12 Minuten.

Gruppe A

Spiel 1: BSG Chemie Schwarzheide - SG Blau-Weiß Schorbus 0:2

Im ersten Spiel des Turniers trafen die Schorbuser auf den Tabellenführer der Kreisliga Ost – BSG Chemie Schwarzheide. Dabei trafen Nico Bartelt sowie Maximilian Hußner zum 2:0-Endstand. Insgesamt war es ein etwas glücklicher Sieg, da Michael Jenzewski zwei/drei Mal sein Können aufzeigen musste.

Spiel 2: SV Germania Peickwitz - Askania Schipkau 5:3

Spiel 3: BSG Chemie Schwarzheide - SV Germania Peickwitz 1:1

Spiel 4: Askania Schipkau - SG Blau-Weiß Schorbus 1:1

Im zweiten Spiel erkämpften sich die Schorbuser ein 1:1-Unentschieden. Lange Zeit stand es 0:0, wobei Danilo Koall mit einem Aluminiumtreffer die beste Chance für Schorbus vergab. Schipkau kam in der siebten Minute das erste Mal vor das Tor und prompt gerieten die Blau-Weißen in Rückstand. In der neunten Minute bescherte ein Eigentor den Schorbusern den Ausgleich. 

Spiel 5: SG Blau-Weiß Schorbus - SV Germania Peickwitz 2:2

Mit Spannung wurde die letzte Schorbuser Partie erwartet. Beide Mannschaften waren vor diesem Spiel punktgleich. In der zweiten Minute sollte das fällige 1:0 für Schorbus fallen, doch nach dem Abschluss von Nico Bartelt tanzte der Ball auf der Torlinie und der Schlussmann konnte schließlich klären. Im Gegenzug ging Peickwitz in Führung. In der fünften Minute gelang Keeper Michael Jenzewski der verdiente Ausgleich. In der Schlussminute überschlugen sich noch einmal die Ereignisse. Zunächst gelang Danilo Koall die Schorbuser Führung, doch in der allerletzten Sekunde setzte es den Ausgleich.

Spiel 6: Askania Schipkau - BSG Chemie Schwarzheide 2:1

 

Platz 1      SV Germania Peickwitz       5 Punkte       8:6 Tore  +2 Tore 
Platz 2  SG Blau-Weiß Schorbus  5 Punkte  5:3 Tore  +2 Tore 
Platz 3  Askania Schipkau  4 Punkte     6:7 Tore       -1 Tor 
Platz 4  BSG Chemie Schwarzheide       1 Punkt  2:5 Tore  -3 Tore 

 

Auf Grund der mehr geschossenen Tore wurde Peickwitz Gruppenerster. Da Schorbus die Gruppenphase auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss, zogen die Blau-Weißen in das Halbfinale ein.

Gruppe B

Spiel 1: SV Grün-Weiß Annahütte - Allstars 4:1

Spiel 2: SV Blau-Weiß Lubolz - 1. SV Lok Calau 2:1

Spiel 3: SV Grün-Weiß Annahütte - SV Blau-Weiß Lubolz 3:1

Spiel 4: 1. SV Lok Calau - Allstars 6:2

Spiel 5: Allstars - SV Blau-Weiß Lubolz 4:1

Spiel 6: 1. SV Lok Calau - SV Grün-Weiß Annahütte 1:1

Platz 1       SV Grün-Weiß Annahütte       7 Punkte       8:3 Tore       +5 Tore 
Platz 2  1. SV Lok Calau  4 Punkte  8:4 Tore  +4 Tore 
Platz 3  Allstars  3 Punkte  7:11 Tore  -4 Tore 
Platz 4  SV Blau-Weiß Lubolz  3 Punkte  4:9 Tore  -5 Tore 

 

Spiel um Platz 7/8

SV Blau-Weiß Lubolz - BSG Chemie Schwarzheide 0:1

Halbfinale 1

SV Germania Peickwitz - 1. SV Lok Calau 4:1

Halbfinale 2

SG Blau-Weiß Schorbus - SV Grün-Weiß Annahütte 2:0

Durch einen verdienten Sieg gegen den Gastgeber SV Grün-Weiß Annahütte durften die Blau-Weißen in das Finale des Turniers einziehen. Bereits in der zweiten Minute traf Maximilian Hußner zur frühen Führung. Nico Bartelt sorgte in der elften Minute mit einem Heber über den Keeper bzw. mit dem vielleicht schönsten Tor des Turniers für die Entscheidung.

Spiel um Platz 5/6

Allstars - Askania Schipkau 6:4 nach Neunmeterschießen (3:3)

Spiel um Platz 3/4

SV Grün-Weiß Annahütte - 1. SV Lok Calau 5:1

Finale

SG Blau-Weiß Schorbus - SV Germania Peickwitz 4:3 nach Neunmeterschießen (1:1)

Im Finale gab es dann das erneute Aufeinandertreffen mit dem SV Germania Peickwitz und wiederum war diese Partie eine hochspannende Angelegenheit. In der ersten Minute hatte Schorbus die Chance zur Führung, doch Danilo Koall verpasste knapp. Kurz darauf rettete er für den bereits geschlagenen Michael Jenzewski vor der Torlinie. Peickwitz hatte nun ein Übergewicht. Michael Jenzewski klärte per Fußabwehr. In der zehnten Minute ging Peickwitz in Führung, doch Christian Tischer sorgte eine Minute vor Schluss für den Ausgleich.

Die Entscheidung musste nun im Neunmeterschießen gefunden werden. Peickwitz begann und zeigte sich bei den ersten zwei Versuchen treffsicher. Nico Bartelt und Maximilian Hußner glichen jeweils aus. Den dritten Peickwitzer Versuch wehrte Michael Jenzewski ab. Christian Tischer verwandelte und sicherte damit Schorbus den nicht unverdienten Turniersieg.

Abschlusstabelle

Platz 1       SG Blau-Weiß Schorbus 
Platz 2  SV Germania Peickwitz 
Platz 3  SV Grün-Weiß Annahütte 
Platz 4  1. SV Lok Calau 
Platz 5  Allstars 
Platz 6  Askania Schipkau 
Platz 7  BSG Chemie Schwarzheide 
Platz 8  SV Blau-Weiß Lubolz 

 

Auszeichnungen

Bester Torschütze:      

Marcus Benz (Annahütte) mit fünf Treffern 

Bester Spieler: 

Marvin Amsel (Peickwitz) mit drei von acht Stimmen 

Bester Torwart: 

Michael Jenzewski (Schorbus) mit vier von acht Stimmen 

 

Der Schorbuser Keeper wurde von den teilnehmenden Mannschaften hochverdient zum besten Torwart des Turniers geehrt. Seine starke Leistung krönte er mit einem Tor im Gruppenspiel gegen Peickwitz sowie mit einem abgewehrten Neunmeter im Finale.