In dieser Woche ruhte der Kreisoberligaalltag, denn die zweite Runde des Niederlausitzer Kreispokals stand an. Dabei musste Schorbus nach dem Sieg beim Schmogrower SV beim direkten Konkurrenten aus der Kreisoberliga SG Drachhausen/Fehrow antreten. Die Spielgemeinschaft ist als Aufsteiger enttäuschend in die Saison gestartet – mit einem Sieg im Pokalspiel wollten sie entsprechend ihr Selbstbewusstsein aufpolieren. Schorbus hatte vor allem das Ansinnen, den neuen Gegner kennenzulernen und sich auf das Punktspiel in drei Wochen einzustimmen.

Es wurde das erwartungsgemäß schwierige Spiel für die Schorbuser Mannschaft. Nachdem das Team 80 Minuten lang so ziemlich im Tiefschlaf verharrte und mit 0:2 in Rückstand lag, rappelte sich die Mannschaft endlich auf und erzielte mit dem Schlusspfiff noch den 2:2-Ausgleich. Damit ging es in die Verlängerung und in das Elfmeterschießen, welches die Gastgeber knapp für sich entscheiden konnten.

Die Schorbuser fanden bei schwierigen Wetter- und Platzbedingungen nicht in das Spiel. Die Spielgemeinschaft von Drachhausen/Fehrow ist auch nicht als spielstarke Mannschaft bekannt, aber mit einfachen Mitteln kämpften sie sich durch die Schorbuser Reihen. In den ersten Minuten zeigten sie zaghafte Angriffsbemühungen, aber entweder hielt Michael Jenzweski die Versuche oder die Möglichkeiten wurden abgeblockt. Schorbus glänzte mit vielen Fehlpässen, aber auch mit einem risikobehafteten Defensivspiel, wodurch es dem Schorbuser Schlussmann in einigen Aktionen nicht leicht gemacht wurde. Nach zwölf Minuten trauten sich dann auch die Blau-Weißen in die Nähe des gegnerischen Tores, aber der Keeper hatte bei dem Abschluss keine Probleme und so wirklich erwähnenswert war die Aktion eigentlich auch nicht. Mit zunehmender Spieldauer häuften sich die Chancen auf Seiten der Gastgeber. In der 17. Minute schoben sich die Gegenspieler in der Schorbuser Hälfte problemlos den Ball zu. Aus Nahdistanz schlossen sie ab – schossen aber genau den Schorbuser Keeper an. In der 22. Minute bekam die SG einen Freistoß zugesprochen. Nach der Hereingabe in den Sechzehner schossen sie aus geringer Torentfernung vorbei. Die Spielgemeinschaft müsste eigentlich zu diesem Zeitpunkt führen, aber insgesamt zeigte sich Drachhausen/Fehrow offensiv zu inkonsequent und planlos, wodurch die fehlende Zuordnung und das mangelnde Stellungsspiel der Schorbuser zunächst nicht ausgenutzt wurde. Auch im weiteren Spielverlauf gab es keine Steigerung auf Seiten der Blau-Weißen. Stattdessen nutzten die Gastgeber einen Doppelschlag in der 33. und 37. Minute aus, um eine 2:0-Führung herzustellen. Kann man nur hoffen, dass das nun endlich einmal der Weckruf für die Schorbuser Mannschaft war. Mehr als eine Kopfballchance von Christian Tischer nach einer Flanke von Lorenzo Barrios konnte jedoch nicht verzeichnet werden.

Gerne würde man berichten, dass Schorbus die Halbzeitpause zum Aufwachen genutzt hat, aber leider war dies nicht der Fall. Weiterhin war die Partie von unpräzisen Pässen und zu langem Halten des Balles geprägt – so kann nicht für Torgefahr gesorgt werden. Einziger Lichtblick war, dass Schorbus etwas präsenter als in der ersten Halbzeit wirkte – vielleicht lag es an der Wetterbesserung. Die Gastgeber arbeiteten an der Verwaltung des Ergebnisses. In der 77. Minute verpassten sie die endgültige Vorentscheidung, als der Stürmer allein auf den Schorbuser Keeper zulief. Anstatt den Angriff abzuschließen legte er den Ball zu seinem Mitspieler quer, welcher nur das Außennetz traf. Eine spannende Schlussphase war eigentlich zu keiner Minute zu erwarten, doch plötzlich kippte das Spiel völlig. Schorbus erwachte nun doch aus dem Tiefschlaf und spielte endlich das, was sie eigentlich seit fast 80 Minuten schon machen sollten – Fussball. Zunächst konnten die Gastgeber die Offensivaktionen der Blau-Weißen noch unterbinden, doch das Spiel wurde mit dem Anschlusstreffer in der 80. Minute durch Nico Bartelt nach Pass von dem eingewechselten Maximilian Hußner wieder völlig offen. Nico hatte auch die Möglichkeit zum Ausgleich in der 85. Minute, doch der Torwart wehrte den Ball ab. Die Schorbuser kämpften weiter und wurden dafür mit dem nicht mehr vorstellbaren 2:2-Ausgleich in der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnt. Christian Tischer wurde zu Fall gebracht, doch das Spielgerät kam trotzdem bei Jonas Jakubenko an. Der eigentlich nicht sehr gefährliche Abschluss rutschte durch die Arme des Torwarts. Damit ging es in die Verlängerung, in welcher jedoch nicht allzu viel passierte. So musste die Entscheidung durch das Elfmeterschießen gefunden werden.

Kapitän Matthias Geppert übernahm als erster Schütze die Verantwortung, scheiterte mit seinem starken Schuss aber leider am Pfosten. Auch Drachhausen vergeigte den ersten Versuch. Als nächstes versuchte Nico Bartelt sein Glück. Sein schwacher Abschluss war kein Problem für den Drachhausener Keeper. Im weiteren Verlauf verwandelten Maximilian Hußner, Christian Tischer und Falk Frömming erfolgreich. Doch auch die Gastgeber zeigten keine Nerven. Der letzte der fünf Schützen bescherte der SG den Einzug in die dritte Pokalrunde und Schorbus freie Wochenenden.

Im Elfmeterschießen zu scheitern, ist immer bitter. Am Ende muss sich Schorbus über die schlechten achtzig Minuten ärgern, denn die Partie wurde eigentlich in dieser Phase verloren. So aber sollte Schorbus auf den starken kämpferischen Einsatz in den letzten zehn regulären Spielminuten zurückblicken. Und vielleicht geht damit Blau-Weiß zumindest als moralischer Sieger vom Platz.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Jonas Jakubenko, Matthias Geppert (SF) – Christian Tischer, Lorenzo Barrios (ab der 58. Min. Maximilian Hußner), Nico Bartelt, Marcus Schwemmer – Maurizio Boigk (ab der 46. Min. Danilo Koall), Andreas Böhm

Schiedsrichter: Andreas Pfister

Zuschauer: 55

Ü- 50 spielt bei Glück Auf Remis.

Positiv : Blau-Weiss verliert auch das 5. Spiel nicht. Allerdings taten wir uns, wie fast immer gegen diesen Gegner, sehr schwer. Und unter dem Strich gesehen, waren auch 3 Punkte möglich. Trotzdem ausdrücklich vor Bruder Leichtsinn gewarnt wurde, verschlief Schorbus die Anfangsminuten. Einen energisch vorgetragenen Angriff schloß Glück Auf bereits in der 2. Min. mit dem Führungstreffer ab. Davon offensichtlich schockiert, kam Blau-Weiss nicht wie gewohnt zu seinem Spiel. Mangelnde Laufbereitschaft und Unkonzentriertheiten stärkten den Gegner und ließen uns nicht wie erwartet zur Entfaltung kommen. Zwar hatte der "Pfeil" in der 4. und 20. Min. gute Möglichkeiten, aber gleichwertige oder dominierende Spielweise sieht wohl anders aus.

In der 25. Min. wurde Rüdiger Borks Schuß durch den Torwart noch zur Ecke abgewehrt. Diese konnte dann durch Rolf Dittrich endlich zum Ausgleich verwertet werden. Denn nach dem Führungstor der Gastgeber drängte Blau-Weiss mit aller Macht, zum Teil sehr leichtsinnig, auf den Ausgleich und wurde zur leicht feldüberlegenen Mannschaft. Allderdings war unübersehbar, dass der Gastgeber sehr gut stand und in der Raumaufteilung und dem Spiel nach vorn gut dagegen hielt. Er schaffte es immer wieder, mit gekonntem Doppelpassspiel, gefährliche Situationen zu kreieren.

Auch in der 2. Hälfte war Blau- Weiss die zwar mehr spielbestimmende Mannschaft, erspielte sich die besseren Chancen (die Beste ging durch Rüdigers Kopfball in der 42. Min. an die Latte auch nicht ins Tor), aber Glück Auf blieb stets gefährlich. Das lag auch daran, dass wir mehr nach dem Ball als auf die Laufwege des Gegners achteten. So mussten wir nach 60. Min. mit dem Remis nicht unzufrieden sein, denn es war im Grunde insgesamt gerecht. Mehrere Schorbuser erreichten heute leider nicht ihre gewohnte Form.

Im folgenden 9-m-Schiessen setzte sich Glück Auf nach zwei Schorbusser Fehlversuchen durch.

Immerhin belegt unser Team damit weiterhin Platz 4 in der Ü-50-Kreisliga !!  Wer hätte das vor Sasisonbeginn erwartet ?

Erwähnenswert: in unserem Team gab Lutz Bredow ein vielversprechendes Debüt.

Schorbus mit : Trabandt, Jahns, Frömming, Bork, M. und F. Fuentealba, Dittrich, Kastner, Kuhz, Hähnel, Smitzek, Bredow

Tore: R. Dittrich (25. Min.) zum 1:1

Am Sonntag, Anstoß 15:00 Uhr, tritt Blau-Weiss zum letzten Punktspiel in der Kreisoberliga beim Staffelvize und ursprünglichen Aufstiegsfavoriten an.

Es ist das letzte Spiel der Serie 2015/ 16. Ob es vorerst das letzte Kreisoberligapunktspiel wird, liegt a) am Ausgang des Spieles Viktoria CB gegen Kunersdorf und b) am eigenen Team. Gelingt eine Überraschung in Form von Punktgewinnen, bei der gleichzeizigen Niederlage der Viktorianer, wäre der Verbleib in der KOL möglich. Dazu müssten sich die Spieler jedoch erheblich steigern und dem Gastgeber mit Kämpferherz, Konzentration und mannschaftlicher Geschlossenheit entgegentreten.

Hiermit werden die Mitglieder der SG, vorrangig die Fussballer, gebeten, am Samstag, d. 11.06.16, in der Zeit von 09:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr, sich bei der Verschönerung unserer Sportanlage zu beteiligen.

Es sind einige Aufgaben, vor allem Mäharbeiten, angefallen, die unser Platzwart allein zz. keinesfalls bewältigen kann.

 

Durch den Fussballkreis wurde die Anstosszeit des 29. St, Samstag, d. 04.06.16, von ursprünglich 13:00 uhr auf 17:00 Uhr, verlegt.

Quelle: Mitteilingsblatt 05/16 des FK Niederlausitz.

Das 3. Spiel 2016 kann Blau-Weiss erneut erfolgreich gestalten, denn ein Remis ist gegen diesen Gegner schon ein respektables Ergebnis.

1 : 1   ( 0 : 0 )    .

Branitz/ Haasow verfügte mit den ehemaligen Energiespielern Besser und Fandrich, sowie Sielow-Größen Masnik und ehemaligen Wackerspieler Boddeutsch über herausragende Fussballer.
Das sich diese Mischung an guten Fussballern nicht durchsetzen konnte, ist einer guten mannschaftlich geschlossenen Leistung der Blau-Weissen zu verdanken.
In der 6. Min. parierte Trabbi einer gefährlichen Hinterhaltsschuss und entschärfte damit die beste Möglichkeit der Heimelf in der 1.Hälfte. Schorbus hätte durch Marco F. in der 17. Min., 20. Min. Schmidt, 24. und 27. Min. Kastner durchaus in Führung gehen können. Das Team entschärfte clever und diszipliniert die gegnerichen Angriffsbemühungen. Das 0:0 zur Halbzeit war mehr als verdient, fand auch in den Anmeckereien der Gastgeber seinen Ausdruck.
Klaus F. und Uwe Sch. hätten in der 33.und 38. Min. Schorbus durchaus in Führung  bringen können, welches der Gastgeber in der 39. Min. besser ausspielte, als der Schütze zum 1:0 völlig frei am linken Pfosten stand. Die Möglichkeit zur Entscheidung vergab der Gastgeber in Min. 55 und 57, als er frei  stehend vor dem Schorbuser Tor verschoss.
In Min.  60. + 1 gelang R. Bork der insgesamt verdiente Ausgleich .
Im folgenden 9-m-Schiessen setzte sich Branitz nach einem Schorbusser Lattentreffer durch.

Mit einer erneuten Blau-Weissen geschlossenen Mannschaftsleistung  gelang dem Team ein bemerkennswerter Punktgewinn ! Branitz/ Haasow war das Team, welches gegen Schorbus das 1. Tor gelang.

Schorbus mit :

Trabandt, Dittrich, Frömming, Bork, M. und F. Fuentealba, Schmidt, Jakubenko, Kastner

 

Tore: R. Bork (60.+ 1. Min.) zum 1:1

Das ausgefallene KOL-Punktspiel B-W Schorbus gegen Werben wurde durch den Staffellleiter terminisiert: Mittwoch, der 04.05.16, Anstoß 18:30 Uhr.

 Ü-50 besiegt gute Viktorianer mit 2:0

Im 2. Punktspiel kann sich Blau-Weiss durch eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung gegen das spiel- und laufstarke Team von Viktoria Cottbus durchsetzen.

Dabei sah es zur Halbzeitpause trotz des 0:0 nicht unbedingt danach aus. Schorbus hatte zwar in der 8. Min. die erste 100-ige Chance, aber Thomas J. schoss die Kugel nach Pass von Rüdiger B. aus 4 m über den Kasten. Rüdigers Schuss in der 26. Min. ging auch denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei, aber das war es dann schon an nennenswerten Tormöglichkeiten. Cottbus spielte eine sichere Kugel und brachte Blau-Weiss mit gutem Stellungs-und Laufspiel mehrfach in Verlegenheit. In der 25. Min. verpasste ihr  freigespielter Stürmer die Eingabe von rechts knapp, in Min. 28 riskiert Trabbi alles und in der 29. Min. hat Schorbus erneut Glück, dass Cottbus von der Strafraumgrenze mit sattem Schuß den rechten Pfosten touchiert.

In der 2. Hälfte setzte der Förster in der 31. Min. aus 20 m seinen satten Schuß leider nur an den linken Pfosten, übrigens ähnlich wie in Briesen. Schorbus stürmte nun weiter, erspielt sich Feldüberlegenheit und Uwe gelingt in der 37. Min. die wichtige Führung. Danach zieht Viktoria nochmals an und im Schorbuser Strafraum brennt es mehrfach lichterloh. Erneut ist es Trabbi, der mehrfach reaktionsschnell zwischen der 40. und 50. Min. Großchancen des Gastes vereitelt. Blau-Weiss kann sich punktuell immer wieder befreien, mit viel Einsatz gegenhalten und kontern. Solch ein Konter ist es auch, den Rüdiger in der 55. Min. erfolgreich abschließen kann. Danach ist das Match gegessen, auch, weil Cottbus mit nur einem Auswechsler dem Tempo nun Tribut zahlen muß. Ronald K. hätte in der 58. Min. sogar, zum dann wohl zu hohen, 3:0 einschiessen können, aber er traf nur den Pfosten.

Blau-Weiss gewinnt, weil man sich vehement dem anstürmenden Gästen entgegenstemmte und seine Chancen in Tore ummünzt. Wer hätte vor Serienbeginn vermutet, dass Schorbus nach 2 Spieltagen mit 6 Punkten und ohne (!) Gegentor mit reiner Weste dahsteht ?  Hut ab vor diesem "Zwischenstand".

Übrigens: Respekt auch vor der Leistung des gut agierenden Unparteiischen Dieter Kuckel.

 

Schorbus mit : Trabandt, Jahns, Bork, Frömming, F. Fuentealba, Schmidt, Kuhz, Jakubenko, Schulz, Kastner, Dittrich

Tore: 1:0 37. Min. U.Schmidt ;

         2:0 55. Min. R. Bork

 

Das für heute angesetzte KOL-Punktspiel gegen Werben kann leider wegen der Unbespielbarkeit des Platzes nicht stattfinden.

Hatte dieser bereits unter dem Altligaspiel vom Freitag sehr gelitten, ist nach den Regenfällen und den teilweise erneut großflächigen Pfützen an keine reguläre Spielfähigkeit zu denken, von den sich anschließenden Platzschäden gar nicht zu reden.

Als weiteres Punktspiel in der KOL fällt die Partie Krieschow II - Guhrow dem Wetter und damit den Platzverhältnissen zum Opfer.

Nach bisherigen Informationen hat Blau-Weiss Zerre seine Ü-35-Mannschaft kurzfristig aus dem Spielbetrieb zurückgezogen.

Daher spielen in der 2. KKL/ Staffel Süd nur noch 7 Mannschaften und es gibt für jede Mannschaft einen weiteren spielfreien Tag, womit an einem Spieltag 4 Teams spielen und 3 Teams spielfrei sind.

Nach Rücksprache mit dem Staffelleiter ist zz. an eine Änderung des Spielplanes nicht gedacht, könnte jedoch im Altligaausschuss beraten werden.

Nicht schön und für einen kontinuierlichen bzw. rhythmischen Spielbetrieb keinesfalls förderlich.

Ü- 50 gewinnt erstes Punktspiel in Briesen mit 2:0

Im "brisanten" Auswärtspiel in Briesen gelang den Blau-Weissen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein nicht erwarteter Auswärtssieg.

Nach bekannten (arbeitsbedingt B. Hauptmann, E. Kuhz) und kurzfristigen (Krankeit von M. Fuentealba, T. Jakubenko, D. Smitzek) Absagen war die Personaldecke recht dünn geworden. Um so erfreulicher das Engagement von U. Schmidt, er reiste extra aus Dessau an, und R. Hähnel, welche unerwartet und und mit Wissen um die "Personalnot" kurzfristig einsprangen.

Blau-Weiss bestimmte die Anfangsphase und hatte durch K. Frömming in der 7. Min., er scheiterte am Torwart, und 12. Min. mit einem knapp über die Latte streichenden Distanzschuss, beste Möglichkeiten. Dann zeigte der Gastgeber, dass man dieses Spiel nicht verlieren wollte und erspielte sich in der 19. Min. ((Rettungstat von D. Jahns) und 20. Min. (nach Konter parierte Trabbi gegen den freigespielten Stürmer) Chancen zur Führung. Die erzielte R. Bork, nachdem er von R. Hähnel mustergültig freigespielte wurde, mit einem Flachschuss in die rechte Torhälfte. Die Chance für Schorbus zu erhöhen vergab Uwe, als er vom "Pfeil" auf Rechtsaussen freigespielt wurde, aber über das Briesener Tor schoss.

Im 2. Abschnitt setzte K. Frömming eine nachhaltige Duftnote, als er aus halblinker Position aus 25 m einen echten Knaller an den rechte Pfosten setzte. Hier verpasste der "Pfeil" den Abpraller um Haaresbreite. In der folgenden Viertelstunde schien Blau-Weiss das Geschehen unter Kontrolle halten zu können, wobei Briesen merklich stärker wurde. Zwischen der 51. und 56. Min. war es dann Trabbi zu verdanken, der dreifach mit tollen Reflexen den Ausgleich verhinderte. Als sich selbst der Briesener Torwart wiederholt die Angriffswellen der Gastgeber in unserer Hälfte unterstützte kam die Stunde des "Pfeils". Ein von Trabbi abgewerter Ball erreichte ihn in Höhe der Mittellinie und er zog unwiderstehlich davon. Sein aus knapp 20 m abgezogener Schuß erreichte vor dem zurückeilenden Torwart das leere Tor und sicherte die drei Punkte.

Festzustellen bleibt, dass der so klar aussehende Sieg gar nicht soooo eindeutig war und schwer erkämpft  werden musste. Erfreulich dabei, dass alle Blau-Weiss-Beteiligten sich nach ihren Möglichkeiten voll einbrachten und es ein Sieg der Mannschaft und nicht "Einzelner" war.

Erwähnenswert: Der Briesener Schieri Bernd Robel war ein echter "Unparteiischer" und leitete souverän diese Partie.

Schorbus mit : Trabandt, Jahns, Bork, Frömming, F. Fuentealba, Schmidt, Hähnel, Schulz, Kastner, Dittrich

Tore:  0:1  24. Min. R. Bork ;

          0:2  60. Min. R. Dittrich

Schiedsrichter : Stracke (Cottbus)

Zuschauer: 45

Schorbus mit:

Jenzewski - Rädel, Frömming, Koall, Böhme, R. (6. Min. P. Görner), Jakubenko, Geppert, Bartelt, Tischer, Hussner (74. Min. Kassai), M. Görner

Torschützen:

0 : 1 (5. Min.) Hannuschka

1 : 1 (20. Min.) Paul Görner

1 : 2 (47. Min.) Hannuschka

1 : 3 (72. Min.) Kirschke

Trotz einer Steigerung gegenüber den letzten Spielen reichte es nicht zum Punktgewinn. Nach Unkonzentriertheiten und inkonsequentem Agieren geriet man jeweils zu Halbzeitbeginn in Rückstand. In der Anfangsviertelstunde dominierten die Gäste und erzielten im Anschluss an eine Glanzparade unseres Torwartes die Führung. Leider verletzte sich Rene B. dabei und musste zur Behandlung in das Krankenhaus (Gute Besserung !).

Paul Görner brachte uns mit einem Schuß aus fast 30 m über den zu weit vor der Linie postierten Gästetorwart zurück ins Spiel...ein sehenswerter Treffer.

Kurz nach Wiederanpfiff gelang es dem Gästestürmer H. unsere Abwehr auszuspielen und den Ball rechts im Tor einzuschieben. In der 60. Min. wohl noch die klarste Chance der Blau-Weissen, als Falk die Kugel per Kopf rechts scharf auf das Tor brachte, leider verhinderte der Pfosten den Ausgleich. Fünf Minuten später rettete Micha J. gleich zweimal gegen freigespielte Gästestürmer. Das 3. Gästetor verdient dann das Prädikat "Seltenheitswert", denn dem Schützen gelang mit einem Dribbling aus dem Mittelkreis (!) heraus der Treffer. Unsere weit aufgerückte Abwehr rechnete offensichtlich nicht mit diesem Alleingang und keinem unserer Spieler gelang es, ihn noch zu stoppen. Die dann noch beste Schorbuser Torgelegenheit vergab Matthias G., als sein von rechts abgegebener Flachschuss denkbar knapp am linken Pfosten vorbeistrich.

Irgendwie hat Blau-Weiss zz. das gleiche Problem wie Energie: man erarbeitet sich viel zu wenig Torchancen. Und die wenigen bleiben zu oft ungenutzt. Hoffen wir für beide Teams auf Besserung.